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Aktuelles der unserer Zahnarztpraxis am Riedberg

Kolleg/in gesucht! Unser Team für starke Zähne sucht Verstärkung

Kolleg/in gesucht! Unser Team für starke Zähne sucht Verstärkung

Als moderne Zahnarztpraxis für Jung und Alt behandeln wir Patientinnen und Patienten vom kleinsten Milchzähnchen bis zu den hochwertigen Dritten. Jedes zufriedene Lächeln motiviert uns und zeigt uns, warum wir unsere Arbeit so sehr lieben. Geht es dir genauso? Dann sollten wir uns kennenlernen.

Unser sympathisches Praxisteam sucht Verstärkung: Als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (m/w/d) – auch für die Kinderzahnheilkunde – mit positiver Ausstrahlung, Fachwissen und viel Fingerspitzengefühl im Umgang mit Patientinnen und Patienten bist du bei uns genau richtig. Außerdem suchen wir eine/n Auszubildende/n zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (m/w/d) und eine studentische Hilfskraft (m/w/d) mit zahnmedizinischem Fachwissen.

Was wir uns wünschen? Engagement, Selbstständigkeit, Professionalität und ein Lächeln auf den Lippen.

Was wir bieten? Ein wundervolles Team, attraktives Gehalt, eine modern ausgestattete Praxis und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Hier findest du unsere aktuellen Stellenangebote

Wir sind vor Ort: Besuchen Sie unseren Infostand

Wie findet man einen guten Zahnarzt bzw. was macht einen guten Zahnarzt aus? Auf diese Fragen gibt es viele, subjektive Antworten, die meist von den individuellen Kriterien der einzelnen Patienten und Patientinnen abhängig sind. Ein sympathisches Praxisteam, fachliche Kompetenz der Behandler und eine Atmosphäre zum Wohlfühlen werden oft genannt. Ebenfalls spielen eine möglichst kurze Wartezeit und die Erreichbarkeit, sei es mit dem Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, eine große Rolle bei der Auswahl der Zahnarztpraxis. Hier können wir definitiv punkten.

Lernen Sie uns kennen: Unsere Mitarbeiter sind für Sie vor Ort mit unserem Infostand. Erfahren Sie hier, welche Leistungen das MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte anbietet und wie Sie unsere Praxis erreichen können. Oder haben Sie eine spezielle zahnmedizinische Frage? Kommen Sie vorbei. So finden Sie uns:

  • Samstags von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr
  • Vor dem REWE, in der Passage des RiedbergZentrums

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Unser Infostand im Riedbergzentrum

Sind Zungenschaber sinnvoll oder überflüssig?

Die Zunge ist zweifellos eines der vielseitigsten Organe des menschlichen Körpers. Sie ist unser wichtigstes Werkzeug für die Artikulation und die sprachliche Kommunikation. Da sie mit Tausenden von Geschmacksknospen ausgestattet ist, ermöglicht uns die Zunge, verschiedene Geschmacksrichtungen wie süß, sauer, bitter, salzig und umami zu erkennen. Außerdem hilft sie bei der Verarbeitung der Nahrung und beim Entfernen von Speiseresten und Bakterien, die sich im Mund ansammeln können. Nicht zuletzt spielt die Zunge auch eine wichtige Rolle bei intimen Handlungen wie dem Küssen.

Grund genug, sich Gedanken über die Pflege dieses so nützlichen Organs zu machen. Aber ist es denn sinnvoll, die Zunge regelmäßig zu reinigen? Und wenn ja, sind hierfür Zungenschaber ein Must-have in der täglichen Mundhygiene oder ein überflüssiges Gadget im Badezimmerschrank? Ihr Zahnarzt am Riedberg klärt auf!

Werkzeug zur Zungenreinigung: Zungenschaber

Die Zunge bietet mit ihrer rauen Oberfläche und den vielen Vertiefungen einen idealen Lebensraum für geruchsbildende Bakterien. Werden diese nicht entfernt, können sie sich in der Mundhöhle ausbreiten und neben Mundgeruch auch Zahnprobleme wie Karies oder Zahnfleischentzündungen verursachen.

Um Beläge, Bakterien und Speisereste gründlich von der Zungenoberfläche zu entfernen, wurden Zungenschaber entwickelt. Sie sind in verschiedenen Materialien wie Kunststoff, Bambus und Edelstahl erhältlich, wobei Zungenreiniger aus Edelstahl in der Regel am langlebigsten sind. Die meisten Zungenreiniger haben eine flache Oberfläche und eine leicht gewölbte Form, die sich den Konturen der Zunge anpasst. Es gibt auch Zungenbürsten, welche die Zunge mit Borsten oder Lamellen von Belägen befreien.

Diese Vorteile bieten Zungenreiniger

Die Entfernung des Zungenbelags beugt Mundgeruch vor und trägt zur Gesunderhaltung der gesamten Mundhöhle bei. Die regelmäßige Verwendung eines Zungenreinigers kann das Wachstum von Bakterien, die Zähne und Zahnfleisch schädigen können, reduzieren. Außerdem kann die Entfernung des Zahnbelags den Geschmackssinn verbessern. Es lohnt sich also, die Zunge regelmäßig zu reinigen!

Und tatsächlich eignen sich dafür Zungenschaber oder Zungenbürsten am besten, da sie speziell für die Zungenreinigung entwickelt wurden und durch ihre angepasste Oberfläche Beläge und Bakterien auf der Zungenoberfläche effektiver entfernen als zum Beispiel Zahnbürsten.

Tipps zur Anwendung und Pflege

Der Zungenschaber kann bis zu zweimal täglich als letzter Schritt der täglichen Mundhygiene – also nach dem Zähneputzen und der Reinigung der Zahnzwischenräume – angewendet werden. Die meisten Bakterien befinden sich im hinteren Drittel der Zunge. Deshalb sollte dieser Bereich am gründlichsten gereinigt werden. Bei der Reinigung ist jedoch zu beachten, dass durch unsachgemäßes oder zu aggressives Schaben der Zunge kleine Verletzungen entstehen können, die nicht nur unangenehm sind, sondern das empfindliche Gewebe der Zunge auch schädigen können.

Für eine effektive und schonende Reinigung empfehlen wir, die Zunge weit und locker herauszustrecken und den Schaber möglichst weit hinten anzusetzen. Ziehen Sie den Zungenreiniger anschließend vorsichtig nach vorne und waschen Sie danach den gelösten Zungenbelag unter fließendem Wasser ab. Wiederholen Sie den Vorgang mehrmals, um die gesamte Oberfläche der Zunge zu reinigen. Spülen Sie zum Schluss den Mund nochmals gründlich aus und reinigen Sie den Zungenschaber, bevor Sie ihn an der Luft trocknen lassen.

Für eine optimale Reinigungswirkung sollten Sie den Zungenschaber nach jeder Benutzung nicht nur gründlich reinigen, sondern auch regelmäßig austauschen. Gerne zeigen wir Ihnen bei Ihrem nächsten Kontrolltermin, wie Sie mit dem Schaber Ihre Zunge effektiv reinigen können.

Der Einfluss von Stress auf die Zähne und das Zahnfleisch

Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers und kann manchmal sogar positive Auswirkungen haben. So bereitet akuter Stress den Körper auf Herausforderungen vor und kann in bestimmten Situationen unsere Sinne schärfen und unsere Konzentration verbessern. Wird Stress jedoch chronisch, kann er sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken. Er kann unter anderem zu Verspannungen, Kopfschmerzen und erhöhtem Blutdruck führen. Weitere Begleiterscheinungen können neben körperlichen Symptomen auch Nervosität und ein Gefühl der Überforderung sein. Stress ist also oft auch eine psychische Belastung für die Betroffenen.

Stress wirkt sich auch auf die Mundgesundheit aus. So sind gestresste Menschen potenziell anfälliger für Probleme mit Zähnen und Zahnfleisch. Wie genau Stress und Mundgesundheit zusammenhängen und was Sie gegen stressbedingte Beschwerden tun können, erfahren Sie bei Ihren Zahnärzten am Riedberg.

Wie sich Stress auf die Zähne auswirkt

Bruxismus

Stress ist eine häufige Ursache für Bruxismus, das unbewusste Mahlen oder Pressen mit den Zähnen. Unter Stress verspannt sich der Körper. Davon ist auch der Kiefer betroffen. Die angespannte Kaumuskulatur äußert sich häufig durch Knirschen und Pressen der Zähne. Viele Menschen knirschen unbewusst, um Spannungen abzubauen. Bruxismus stellt eine extreme Belastung für Zähne und Kiefer dar und kann verheerende Folgen für die Zahngesundheit haben. Typische Symptome sind Zahn- und Kieferschmerzen sowie abgeschliffene Kauflächen und Risse im Zahnschmelz. Unbehandelt kann ständiges Zähneknirschen sogar zu abgebrochenen, gelockerten oder ausfallenden Zähnen führen.

Mundtrockenheit

Ein hohes Stresslevel kann sich negativ auf die Funktion der Speicheldrüsen auswirken. Die Folge ist ein trockener Mund. Das ist nicht nur unangenehm, sondern erhöht auch das Risiko für Zahnerkrankungen. Denn Speichel ist wichtig für die Zersetzung der Nahrung und die Mundhygiene. Fehlt der Speichel, können sich schädliche Bakterien in der Mundhöhle ausbreiten und Karies begünstigen. Im Extremfall kann anhaltende Mundtrockenheit zu Zahnfäule und Candidiasis (Pilzinfektion) im Mund führen.

Zahnfleischerkrankungen durch Stress

Gingivitis und Parodontitis

Stress kann direkt und indirekt zur Entstehung oder Verschlimmerung von Gingivitis und Parodontitis, zwei Formen von Zahnfleischentzündungen, beitragen. Unter anderem beeinträchtigt Stress das Immunsystem, wodurch der Körper weniger in der Lage ist, die Bakterien zu bekämpfen, die Zahnfleischentzündungen verursachen. Stress führt auch zur Ausschüttung von Cortisol. Dieses Hormon kann zu einer verstärkten Entzündungsreaktion des Zahnfleisches beitragen und zu Zahnfleischentzündungen und Parodontitis führen. Hinzu kommt, dass gestresste Menschen eher dazu neigen, ihre Mundhygiene zu vernachlässigen und ungesunde Verhaltensweisen anzunehmen, wie zum Beispiel zu rauchen oder Junk-Food zu essen. Das erhöht das Risiko für Zahnfleischerkrankungen zusätzlich.

Stressbedingte Zahnschäden vermeiden

Stress kann also erhebliche Auswirkungen auf die Mundgesundheit haben. Wir haben für Sie daher einige Tipps zusammengestellt, wie Sie stressbedingten Zahnschäden vorbeugen können:

  • Mundhygiene: Vernachlässigen Sie Ihre Mundhygiene auch bei Stress nicht und integrieren Sie das Zähneputzen (inkl. Reinigung der Zahnzwischenräume) in Ihre morgendliche und abendliche Routine.
  • Stressmanagement-Techniken: Bauen Sie Entspannungsübungen wie Atemübungen oder Meditation in Ihren Alltag ein, um Stress abzubauen. Auch regelmäßige körperliche Bewegung hilft bei der Stressbewältigung.
  • Ausgewogene Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung hilft, Stressphasen besser zu bewältigen. Stärken Sie Ihr Immunsystem und Ihren Mundraum mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen und erhöhen Sie so Ihre Stressresistenz.
  • Ausreichende Hydration: Trinken Sie ausreichend Wasser, um die Speichelproduktion anzuregen und so Säuren im Mund zu neutralisieren und Bakterien im Mund zu bekämpfen.
  • Regelmäßige Zahnarztbesuche: Lassen Sie Ihre Zähne regelmäßig untersuchen, um stressbedingte Zahnschäden frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Ihre Zahnärzte und Zahnärztinnen am Riedberg sind immer gern für Sie da!
Tipps gegen Zahnspangen-Schmerzen

Zahnspangen – ob fest oder lose – sind ein bewährtes Mittel zur Korrektur von Zahnfehlstellungen. Sie bieten nicht nur kosmetische Vorteile, sondern tragen auch zur Verbesserung der allgemeinen Mundgesundheit bei. So lassen sich korrigierte Zähne oft leichter reinigen, was das Risiko von Karies und Zahnfleischerkrankungen verringert. Außerdem wird die Kaufunktion verbessert, was auch die Verdauung unterstützen kann.

Die Anpassung der Zahnspange an Zähne und Zahnfleisch kann jedoch unangenehme Schmerzen verursachen, welche die Freude an der neuen Zahnspange trüben können. Ihre Dentalexperten der Zahnarztpraxis am Riedberg möchten Ihnen daher einige praktische Tipps und wirksame Hausmittel vorstellen, mit denen Sie eventuelle Schmerzen während der Behandlung mit einer Zahnspange lindern können – damit Sie von den vielen Vorteilen Ihrer Zahnspange voll profitieren können.

Ursachen von Zahnspangen-Schmerzen

Am unangenehmsten ist meist die erste Phase nach dem Einsetzen oder Anpassen der Zahnspange, da sich das Gewebe im Mund noch an die neue Situation anpassen muss. Um die Zähne in die gewünschte Position zu bringen, üben Zahnspangen Druck auf die Zähne aus. Vor allem unmittelbar nach dem Einsetzen der Zahnspange kann dieser ständige Druck Schmerzen verursachen.

Durch die Zahnspange werden die Zähne langsam bewegt. Dadurch können die umliegenden Knochen und das Zahnfleisch gereizt werden, was zu Schmerzen führen kann. Die Veränderung des Bisses kann auch zu Verspannungen im Kiefer führen. Außerdem können die Brackets und Drähte das Zahnfleisch und die Mundschleimhaut reizen. In der Regel hat sich die Schleimhaut aber schon nach wenigen Tagen an den Fremdkörper im Mund gewöhnt und nach einigen Wochen fühlt sich die Zahnspange völlig normal an.

Praktische Tipps und Hausmittel zur Schmerzlinderung

Sie haben Schmerzen in der Mundhöhle, nachdem Ihre Zahnspange eingesetzt oder angepasst wurde? Die folgenden Tipps und Hausmittel können helfen:

Bei Reizungen durch Brackets oder Drähte können Sie die betroffenen Stellen mit kieferorthopädischem Wachs behandeln und so Ihr Zahnfleisch schützen. Gegen Schmerzen und Schwellungen hilft das Lutschen (nicht Kauen!) von Eiswürfeln. Von außen können Sie die schmerzenden Stellen an den Wangen außerdem mit Gelpads kühlen.

Spülen Sie den Mund mehrmals täglich mit einer Lösung aus einem Teelöffel Salz in einem Glas warmen Wasser, um Entzündungen zu lindern und die Wundheilung zu fördern. Dazu einfach den Mund mit einem Schluck etwa eine Minute lang sanft ausspülen. Auch Kamillen-, Salbei- oder Pfefferminztee können beruhigend auf den Mundraum wirken und dabei helfen, Entzündungen im Mundraum zu reduzieren.

Vermeiden Sie harte, säurehaltige und klebrige Lebensmittel, da diese die Brackets beschädigen und die Mundschleimhaut zusätzlich reizen können. Direkt nach dem Einsetzen der Zahnspange sollten Sie zudem vor allem weiche Speisen wie Suppen, Smoothies oder Joghurt zu sich nehmen, um den Druck auf die Zähne zu minimieren.

Pflege und Wartung der Zahnspange

Achten Sie auf eine sorgfältige Mundhygiene, um Speisereste und Plaque zu entfernen und Irritationen vorzubeugen. Verwenden Sie Interdentalbürsten oder eine kieferorthopädische Zahnbürste, die speziell für die Reinigung um Brackets und Drähte herum entwickelt wurde. Und vergessen Sie nicht die Zahnzwischenräume zu reinigen! Ausführliche Tipps zur richtigen Zahnputz-Routine mit Zahnspange bietet Ihnen unser Beitrag „Die optimale Zahnpflege trotz Zahnspange“.

Daneben sind regelmäßige Kontrolltermine beim Kieferorthopäden unabdingbar. Dort werden die Fortschritte kontrolliert und Anpassungen vorgenommen. Bitte halten Sie sich genau an die Anweisungen Ihres Kieferorthopäden und informieren Sie ihn sofort über sichtbare Mängel an der Zahnspange, herausstehende Drähte sowie über starke Schmerzen oder wenn die Schmerzen nach mehreren Wochen nicht nachlassen.

Befolgen Sie diese Ratschläge, damit Ihre Zahnspangenbehandlung so angenehm und effektiv wie möglich wird. Selbstverständlich sind Ihre Zahnärzte am Riedberg jederzeit gern für Sie da, wenn Sie weitere Fragen zum richtigen Umgang mit Ihrer Zahnspange haben!

Softdrinks: So wirken sie sich auf die Zähne aus

Sie prickeln, schmecken süß und erfrischen: Softdrinks erfreuen sich großer Beliebtheit. Nach Wasser und Kaffee werden Erfrischungsgetränke in Deutschland pro Kopf am meisten getrunken, so eine aktuelle Studie von Statista. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Erfrischungsgetränken lag in Deutschland zuletzt bei rund 120 Litern pro Jahr. Vor allem Limonaden und Cola-Getränke stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs.

So verlockend diese Getränke auch sein mögen, wir sollten uns auch ihrer möglichen schädlichen Auswirkungen bewusst sein, nicht zuletzt für unsere Zahngesundheit. Ihre MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg beleuchten deshalb in diesem Beitrag, wie die beliebten Erfrischungsgetränke zu Zahnproblemen beitragen können und wie wir unsere Zähne trotz deren Genuss schützen können.

Hoher Zuckergehalt fördert Karies und Zahnfleischprobleme

Der hohe Zuckergehalt in Softdrinks kann Karies und Zahnfleischprobleme begünstigen, da Zucker eine Nahrungsquelle für bestimmte Bakterien im Mund ist. Die Bakterien verarbeiten den Zucker und produzieren dabei Säuren. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an und führen zur Entkalkung, also dem Prozess, der Karies verursacht. Außerdem kann die Säureproduktion zur Bildung von Zahnbelag führen, der wiederum Zahnfleischentzündungen begünstigt.

Säuren greifen den Zahnschmelz an

Viele Softdrinks enthalten Säuren, die den Zahnschmelz weiter angreifen und demineralisieren können. Der Zahnschmelz besteht hauptsächlich aus einem starken Mineral namens Hydroxylapatit, das sich aus Calcium und Phosphat zusammensetzt. Wenn die Säuren mit dem Zahnschmelz in Kontakt kommen, können sie dieses Mineral angreifen und schwächen. Dieser Vorgang wird als Säureerosion bezeichnet. Die ständige Einwirkung dieser Säuren, insbesondere in Verbindung mit dem Verzehr von Zucker, kann zu einer dauerhaften Schädigung des Zahnschmelzes führen, wodurch die Zähne anfälliger für Karies und andere Zahnprobleme werden.

Farbstoffe können zu Verfärbungen der Zähne führen

Farbstoffe in Softdrinks können zu Zahnverfärbungen führen, da sie künstliche oder natürliche Farbpigmente enthalten, die sich mit dem Zahnschmelz verbinden können. Diese Pigmente haben die Eigenschaft, in die mikroskopisch kleinen Risse und Furchen des Zahnschmelzes einzudringen, insbesondere wenn der Zahnschmelz bereits durch Säure angegriffen und porös geworden ist. Sind die Farbstoffe erst einmal in den Zahnschmelz eingedrungen, lassen sie sich nur schwer wieder entfernen und führen zu sichtbaren Verfärbungen.

Tipps zum Schutz der Zähne für Softdrink-Liebhaber

Die Auswirkungen von Softdrinks auf die Zahngesundheit sollten nicht ignoriert werden. Der hohe Zuckergehalt fördert die Bildung von Karies, während Säuren wie Phosphor- und Zitronensäure den Zahnschmelz angreifen und zu Erosionen führen können. Die in den Getränken enthaltenen Farbstoffe tragen außerdem zu Verfärbungen bei. Daher sollten passionierte Softdrink-Trinker folgende Tipps befolgen, um ihren Zähnen trotz der Vorliebe für Softdrinks etwas Gutes zu tun:

Auf zahnfreundlichere Alternativen umsteigen

Bereiten Sie selbstgemachte Limonaden aus frischen Früchten und Kräutern zu. Diese können deutlich zahnschonender als handelsübliche Softdrinks sein, da Sie die Kontrolle über die Zutaten haben. Anstelle von Zucker können Sie beispielsweise natürliche Süßungsmittel wie Agavendicksaft verwenden. Eine weitere gute Alternative ist Wasser mit Geschmack. Mineralwasser gibt es in vielen Geschmacksrichtungen, wie Pfirsich, Erdbeere, Wassermelone, die ohne Zuckerzusatz erhältlich sind.

Maßnahmen während und nach dem Genuss von Softdrinks

Wenn Sie Softdrinks trinken, empfehlen wir, einen Strohhalm zu verwenden. So minimieren Sie den direkten Kontakt mit den Zähnen. Spülen Sie nach dem Genuss Ihren Mund mit Wasser aus. Sie können auch einen zuckerfreien Kaugummi kauen. Das regt die Produktion von Speichel an. Dieser hilft, die Säuren zu neutralisieren. Achten Sie auf eine gute Mundhygiene und reinigen Sie täglich Ihre Zähne und Zahnzwischenräume, um Plaque und Zuckerreste zu entfernen. Beachten Sie jedoch, dass nach dem Trinken eines Softdrinks die Zähne nicht sofort geputzt werden sollten. Direktes Zähneputzen kann den aufgeweichten Zahnschmelz schädigen und zu erhöhtem Abrieb führen. Es ist daher besser, mit dem Zähneputzen 30 bis 60 Minuten zu warten.

Zahnversiegelung: Wann ist sie sinnvoll?

Zahnversiegelungen gehören zu den effektivsten Methoden der Kariesvorbeugung, da sie einen unsichtbaren Schutzschild für Ihre Zähne bilden. Mit dieser Behandlung können Sie Ihre Zähne vor den Angriffen von Bakterien und Säuren schützen und so die Lebensdauer Ihrer Zähne verlängern. Was genau eine Zahnversiegelung ist, wie sie abläuft und in welchen Fällen sie besonders sinnvoll ist, erfahren Sie von Ihren Dentalexperten der Zahnarztpraxis Riedberg.

Was ist eine Zahnversiegelung und was sind ihre Vorteile?

Die Zahnversiegelung ist ein präventives Verfahren, bei dem eine dünne Kunststoffschicht auf die Kauflächen der Backenzähne aufgetragen wird, um sie vor Karies zu schützen. Der Kunststoff ist entweder weiß oder durchsichtig und daher kaum sichtbar. Die Behandlung kann bei Patienten aller Altersgruppen durchgeführt werden, wird aber besonders für Kinder und Jugendliche empfohlen. Eine Zahnversiegelung bietet mehrere Vorteile:

  • Schutz vor Karies: Durch das Versiegeln der Fissuren werden die Zähne effektiv vor Karies geschützt.
  • Erhaltung der Zahnstruktur: Da Karies oft schwer zu erkennen ist, insbesondere wenn sie sich in Fissuren entwickelt, kann eine Versiegelung helfen, die Zähne langfristig gesund zu erhalten.
  • Prophylaxe: Die Versiegelung der Zähne ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen zur Verringerung des Kariesrisikos wirksam.
  • Langzeitschutz: Versiegelte Zähne sind nach vier bis fünf Jahren deutlich weniger von Karies befallen als unversiegelte Zähne.

Wann ist die Behandlung besonders sinnvoll?

Zahnversiegelungen sind in verschiedenen Fällen sinnvoll: Patienten, deren Kauflächen aufgrund tiefer Rillen nur schwer zu reinigen sind, können von einer Versiegelung profitieren. Auch Kinder und Jugendliche mit erhöhtem Kariesrisiko, z. B. durch bereits befallene Milchzähne oder bleibende Zähne, sollten eine Versiegelung in Erwägung ziehen. Für Träger von festsitzenden Zahnspangen kann eine Versiegelung ebenfalls sinnvoll sein, da diese die Zahnreinigung erschweren können. Ebenso können Patienten mit Diabetes oder anderen Erkrankungen, die das Kariesrisiko erhöhen, von einer Versiegelung profitieren.

Bei oberflächlicher Karies kann eine erweiterte Zahnversiegelung sinnvoll sein, um ein erneutes Auftreten der Erkrankung zu verhindern. Dabei wird zunächst der kariöse Zahn behandelt und anschließend seine Oberfläche versiegelt. Beachten Sie: Bereits vorhandene Karies oder Zahnschäden können durch eine Versiegelung nicht rückgängig gemacht werden, sondern müssen vor der Versiegelung behandelt werden. Wenn der zu behandelnde Zahn bereits eine Füllung hat, können die Fissuren nicht versiegelt werden.

Zahnversiegelung: Der richtige Zeitpunkt und Ablauf

Um die Zähne während der wichtigsten Wachstumsjahre zu schützen, empfiehlt es sich die Versiegelung so früh wie möglich durchführen zu lassen. So werden die Zähne vor Karies geschützt, bevor sich Bakterien in den Fissuren festsetzen können. Bei Kindern ist der richtige Zeitpunkt in der Regel kurz nach dem Durchbruch der permanenten Backenzähne. Das ist normalerweise im Alter von sechs bis zwölf Jahren der Fall. Eine Bei Erwachsenen kann die Versiegelung jederzeit vorgenommen werden, sobald die Kaufläche eines Zahnes vollständig durch das Zahnfleisch gebrochen ist und keine Anzeichen von Karies aufweist.

Am Tag der Behandlung werden die Zähne zunächst gründlich gereinigt, um alle Beläge und Speisereste zu entfernen. Vor dem Auftragen der Versiegelung müssen die Zähne vollständig trocken sein, um eine optimale Haftung zu gewährleisten. Anschließend wird das Versiegelungsmaterial auf die vorbereitete Zahnoberfläche aufgetragen und unter speziellem Licht ausgehärtet. Eine Zahnversiegelung dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten und schützt die Zähne für mehrere Jahre.

Nachsorge und Pflege

Direkt nach der Versiegelung sollten Sie auf harte Nahrungsmittel verzichten und nicht auf den behandelten Zähnen kauen, um die Versiegelung nicht zu beschädigen. Bitte beachten Sie auch, dass die Versiegelung der Zähne zwar einen guten Schutz gegen Karies an den versiegelten Stellen bietet, aber eine gute Mundhygiene nicht ersetzen kann. Daher gilt auch für Patienten mit Zahnversiegelung: Halten Sie eine gute Mundhygiene aufrecht, indem Sie zweimal täglich gründlich die Zähne putzen und Zahnzwischenräume reinigen. Nehmen Sie regelmäßig zahnärztliche Kontrolluntersuchungen wahr, um die Unversehrtheit der Versiegelung zu überprüfen und gegebenenfalls eine Auffrischung vornehmen zu lassen. Haben Sie noch Fragen zur Zahnversiegelung? Dann melden Sie gerne bei uns – Ihre MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg sind gerne für Sie da!

Wissenswertes rund um Sport und Zahngesundheit

Sport hält fit und baut Stress ab. Das ist allgemein bekannt. Aber wussten Sie, dass Sport auch unsere Zahngesundheit beeinflussen kann? Auch wenn der Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und einem strahlenden Lächeln nicht sofort ersichtlich ist, gibt es doch eine Reihe interessanter Zusammenhänge zwischen Sport und Zahngesundheit. Wie regelmäßige Bewegung nicht nur unsere Muskeln stärkt, sondern auch zu einem gesünderen Mund beiträgt und wie sich die Zahngesundheit wiederum auf unsere sportliche Leistungsfähigkeit auswirken kann, erfahren Sie von Ihren MVZ Zahnärzten und Kinderzahnärzten Riedberg.

Einfluss von Zahngesundheit auf sportliche Leistungsfähigkeit

Die Zahngesundheit kann unsere sportliche Leistungsfähigkeit und unser allgemeines Wohlbefinden beeinflussen. So können beispielsweise Zahnfleischerkrankungen zur Bildung von Entzündungsmediatoren führen, die sich im Körper ausbreiten und zu Ermüdung, Entzündungen oder Gelenkschmerzen führen. Auch Kieferfehlstellungen können langfristig zu Schmerzen und Dysbalancen führen, die den Bewegungsablauf und damit die sportliche Leistung beeinträchtigen.

Umgekehrt kann eine optimale Mundgesundheit die Sauerstoffaufnahme verbessern, was insbesondere bei Ausdauersportarten wie Langstreckenlauf oder Radfahren von Vorteil ist. Darüber hinaus hilft eine gesunde Zahnstellung beim Optimieren der Atmung im Schlaf, was wiederum die Erholungsphasen und damit die Regeneration beim Sport fördert.

Auswirkungen von Sport auf die Zahngesundheit

Regelmäßige körperliche Bewegung hat in vielerlei Hinsicht positive Auswirkungen auf die Zahngesundheit:

  • Verbesserung der Blutzirkulation: Sportliche Aktivitäten fördern die Durchblutung des gesamten Körpers, auch des Zahnfleisches, was zu einer besseren Nährstoffversorgung und Gesundheit des Zahnfleisches beitragen kann.
  • Verringerung von Entzündungen: Körperliche Aktivität kann dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu reduzieren, was wiederum das Risiko von Zahnfleischerkrankungen senken kann.
  • Förderung eines gesunden Speichelflusses: Regelmäßige Bewegung kann die Speichelproduktion anregen. Speichel ist wichtig, um Säuren im Mund zu neutralisieren und vor Karies zu schützen.
  • Stärkung des Immunsystems: Ein aktiver Lebensstil stärkt das Immunsystem. Dadurch kann die Abwehr gegen bakterielle Infektionen im Mundraum verbessert werden.
  • Stressabbau: Sport kann Stress abbauen, der sonst zu zahnschädigenden Verhaltensweisen wie Zähneknirschen führen kann.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt aufgrund der zahlreichen positiven Effekte von Sport auf unsere Gesundheit (nicht nur auf unsere Zahngesundheit, versteht sich) für Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren ein wöchentliches Mindestmaß an körperlicher Aktivität in Form von 150 Minuten moderater körperlicher Aktivität oder 75 Minuten intensiver körperlicher Aktivität oder einer Kombination aus beidem.

Um die Zahngesundheit zu schützen und zu fördern, gibt es jedoch einige potenzielle Risiken, die bei der Ausübung von Sport berücksichtigt werden sollten.

  • Kontaktsportarten: Bei Sportarten wie Kampfsportarten und Rugby, bei denen es häufig zu Schlägen auf den Mund kommt, ist es wichtig, einen individuell angepassten Mundschutz zu tragen, um Zahnschäden zu vermeiden.
  • Krafttraining: Bei starker Belastung, wie sie häufig bei intensivem Krafttraining auftritt, neigen viele Menschen dazu, die Zähne fest zusammenzubeißen, was zu Rissen im Zahn oder Erosionen des Zahnschmelzes führen kann. Ein entspannter Kiefer oder das Tragen eines Mundschutzes kann auch beim Krafttraining helfen, solche Schäden zu vermeiden.
  • Ausdauersportarten: Langstreckenlauf oder Radfahren kann zu einer Austrocknung der Mundschleimhaut führen, was das Risiko von Karies und Zahnfleischentzündungen erhöhen kann. Deshalb ist es wichtig, während des Trainings ausreichend zu trinken.

Regelmäßige Check-Ups beim Zahnarzt wahrnehmen

Die Mundgesundheit steht in direktem Zusammenhang mit der allgemeinen Gesundheit. Entzündungen im Mund können sich auf den gesamten Körper auswirken und die sportliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Deshalb sind regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen für Sportlerinnen und Sportler wie für alle anderen Menschen sinnvoll, denn sie helfen, Zahnprobleme wie Karies oder Zahnfleischerkrankungen frühzeitig zu erkennen und die Zähne zu erhalten. Vereinbaren Sie also am besten gleich Ihren nächsten Kontrolltermin bei Ihrer Zahnarztpraxis am Riedberg.

Kauen für die Gesundheit: Ist Kaugummi gut für die Zähne?

Kaugummi ist mit seiner breiten Palette an Geschmacksrichtungen und Ausführungen für viele Menschen ein beliebter Begleiter im Alltag. Vom klassischen Pfefferminzgeschmack über intensive Fruchtaromen bis hin zu Energy-Kaugummis ist für fast jeden Geschmack etwas dabei. Kaugummi sorgt für den frischen Atem zwischendurch und kann dabei helfen, Stress abzubauen und die Konzentration zu fördern. Spezielle Kaugummis werden auch häufig gegen Reiseübelkeit genutzt, oder um sich das Rauchen abzugewöhnen.

Häufig wird zudem behauptet, Kaugummikauen sei gut für die Zähne. Aber stimmt das wirklich? Oder kann das Kauen von Kaugummi den Zähnen sogar schaden? Die MVZ Kinderzahnärzte und Zahnärzte Riedberg gehen der Sache auf den Grund.

Vorteile des Kaugummikauens für die Zahngesundheit

Tatsächlich kann das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi einige Vorteile für die Zahngesundheit und das gesamte Mundmilieu haben. Das hat verschiedene Gründe:

Einer der Hauptvorteile von Kaugummikauen ist die Speichelproduktion, die dadurch angeregt wird. Diese beugt der Mundtrockenheit vor und spielt eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Aufrechterhaltung der Gesundheit unserer Zähne und des Zahnfleisches. Speichel wirkt wie ein natürlicher Reiniger, der Speisereste und Bakterien entfernt. Außerdem hilft er dabei, die Säuren zu neutralisieren, die von den Bakterien im Mund produziert werden. Wenn Sie nach den Mahlzeiten zu zuckerfreiem Kaugummi greifen, kann das dabei helfen, die Bildung von Plaque und Zahnstein zu verhindern.

Der Speichel, der durch das Kaugummikauen angeregt wird, enthält wichtige Mineralien wie Kalzium und Phosphat. Das kann dazu beitragen, den Zahnschmelz zu remineralisieren, was für den Erhalt starker und gesunder Zähne wichtig ist. Viele Zahnpflegekaugummis enthalten zudem Fluorid, was ebenfalls zur Stärkung des Zahnschmelzes beiträgt. In einigen Kaugummis sind antibakterielle Wirkstoffe wie Xylitol enthalten. Es wirkt in der Mundhöhle basisch und kann somit das Wachstum schädlicher Bakterien hemmen.

Mögliche Risiken

Die positiven Effekte des Kaugummikauens beschränken sich hauptsächlich auf die zuckerfreie Variante. Bei zuckerhaltigen Kaugummis kann hingegen der Zucker den Bakterien als Nahrung dienen und damit das Kariesrisiko erhöhen.

Übermäßiges Kaugummikauen kann außerdem die Kiefergelenke überlasten und zu Schmerzen in der Kaumuskulatur und Knacken im Kiefer führen. Wir empfehlen daher, auf die zuckerfreie Variante zurückzugreifen und Kaugummis in Maßen zu genießen, um Funktionsstörungen des Kiefergelenks zu vermeiden.

Kaugummi als Ergänzung zur Zahnpflege

Wir halten fest: Das Kauen von Kaugummi kann eine einfache und wirksame Methode zur Förderung der Mundgesundheit sein. Es regt die Speichelproduktion an, hilft, Säuren zu neutralisieren und fördert die Remineralisierung des Zahnschmelzes. Als Teil einer umfassenden Mundhygiene kann zuckerfreier Kaugummi dabei helfen, die Zähne gesund und den Atem frisch zu halten. Kauen Sie dafür am besten Kaugummi nach den Mahlzeiten für maximal zwanzig Minuten.

Beachten Sie jedoch, dass Kaugummis das Zähneputzen niemals ersetzen können, sondern lediglich eine Ergänzung zur täglichen Zahnpflege darstellen. Hartnäckige Zahnbeläge lassen sich nur durch gründliches Zähneputzen mit einer guten Zahnbürste und durch das Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten entfernen. Haben Sie noch Fragen rund um Ihre Zahngesundheit? Sprechen Sie uns einfach an – Ihre Dentalexperten der Zahnarztpraxis Riedberg sind jederzeit gerne für Sie da!

Zahnpflege für Senioren: Besondere Herausforderungen und Lösungen

Die Zahngesundheit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Wohlbefindens. Gerade im Alter ist die richtige Zahnpflege ein bedeutendes Thema, denn bei Senioren treten im Zusammenhang mit der Mundgesundheit neue und besondere Herausforderungen auf. Dies liegt unter anderem an den natürlichen Veränderungen der Zähne im Alter, die eine entsprechende Pflege erfordern. Der folgende Beitrag beschäftigt sich eingehend mit den Besonderheiten der Zahnpflege bei Senioren.  

Zahnprobleme im Alter

Ein dominierender Aspekt, der zur Veränderung der Zähne im Laufe des Lebens beiträgt, ist die Abnutzung. Im Alltag werden die Zähne beim Sprechen und Kauen ständig beansprucht, was zur Abnutzung beiträgt. Der Zahnschmelz wird abgebaut, die Zähne werden empfindlicher und Karies und andere Zahnkrankheiten entstehen schneller.

In der Regel bildet sich bei älteren Menschen das Zahnfleisch zurück. Aus diesem Grund liegen Zahnhälse freier und sind weniger vor Entzündungen und Karies geschützt.  Auch fehlende und lockere Zähne sind dann keine Seltenheit. Probleme in der Mundregion können ebenso beim Tragen von Prothesen auftauchen. Diese können Druckstellen verursachen und vor allem beim Essen Schwierigkeiten hervorrufen.

Ein weiteres Problem im Alter ist die Mundtrockenheit. Oft trinken Senioren zu wenig Wasser oder nehmen Medikamente ein, die den Mund zusätzlich austrocknen. Dadurch gerät die Mundflora aus dem Gleichgewicht. Wenn sich zu wenig Speichel im Mund befindet, werden die Zähne nicht mehr ausreichend mit Mineralstoffen versorgt und können nicht vor Bakterien und Keimen geschützt werden. Ein trockener Mund kann nicht nur zu Schluckbeschwerden, trockener Zunge und Problemen beim Kauen führen, sondern auch Zahnerkrankungen wie Karies oder Parodontitis verursachen.

Darüber hinaus führen Immobilität und geistige Beeinträchtigungen mit zunehmendem Alter dazu, dass die Mundhygiene weniger gut durchgeführt wird.

Was sollte bei der Zahnpflege im Alter beachtet werden?

Im Alter sollten möglichst Zahnbürsten mit weichen Borsten verwendet werden. Diese sind besonders schonend bei empfindlichem Zahnfleisch und können auch hilfreich sein, wenn die Zähne nicht selbst geputzt werden. Darüber hinaus gibt es Zahnbürsten, die extra für ältere Menschen entwickelt wurden. Sie verfügen über weichere Borsten als herkömmliche Zahnbürsten sowie über einen dickeren Griff, der das Halten der Zahnbürste erleichtert. Elektrische Zahnbürsten können einfacher in der Handhabung sein als manuelle Zahnbürsten. Mithilfe von Rotations- oder Schallbewegungen lässt sich zudem effektiv Plaque entfernen. Beim Tragen von Zahnersatz wird eine spezielle Prothesenbürste notwendig, um eine sorgfältige Reinigung der Prothese zu gewährleisten und Bakterienwachstum zu verhindern. Überdies ist es sinnvoll, Prothesen mit wasserlöslichen Tabletten zu säubern und zu desinfizieren.

Zahnzwischenraumbürsten können sinnvoll sein, um schwer erreichbare Stellen zu reinigen. Auch Zahnseide mit einem Halter oder Griff bietet sich an, um Zahnzwischenräume zu säubern und das Einfädeln der Zahnseide zu erleichtern.

Mundtrockenheit kann mit speziellen Produkten wie künstlichem Speichel oder Mundbefeuchtern entgegengewirkt werden.

Fluoridhaltige Zahnpasten können vor Karies und anderen Krankheiten im Mundbereich schützen, insbesondere bei freiliegenden Zahnwurzeloberflächen. Bei Zahnfleischentzündungen können Mundspüllösungen die Zahnpflege ergänzen, sofern keine Verschluckungsgefahr besteht.

Regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen sind besonders im Alter wichtig. Dabei können Lacke und Gele auf die Zähne aufgetragen werden, um den Schutz vor Zahnerkrankungen zu erhöhen. Sie möchten einen Vorsorge- oder Zahnreinigungstermin bei unseren Zahnärzten vereinbaren? Dann rufen Sie uns gern unter 069 678 637 17 an oder schreiben eine E-Mail. Wir stehen Ihnen gern zur Verfügung.

Zahnfreundliche Snacks für zwischendurch

Wer kennt es nicht? Man ist unterwegs und der Hunger setzt ein. Da greift man dann doch gern auf einen leckeren Schokoriegel, die Gummibärchenpackung oder die Chipstüte zurück. Gesund für die Zähne ist das jedoch nicht. Aus diesem Grund geben wir Ihnen in diesem Beitrag hilfreiche Tipps und Ideen für zahnfreundliche Snacks.

Die besten Snacks für Ihre Zähne!

Zahnfreundliche Snacks sind oft nicht nur besser für die Zähne, sondern für den ganzen Körper. Natürlich ist es insbesondere wichtig, bei der zahngerechten Ernährung Zucker zu vermeiden. Darüber hinaus können sich hoch verarbeitete und industriell gefertigte Zusatzstoffe in den Lebensmitteln, wie Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Süßstoffe, synthetische Farben, künstliche Fette und Chemikalien negativ auf die Zahngesundheit auswirken. Unterwegs ist es manchmal schwer, einen gesunden Snack zu finden. Aber im Supermarkt finden sich in der Regel gesunde Alternativen.

Milchprodukte

Statt den süßen Riegel an der Kasse mitzunehmen, können Sie sich zum Beispiel in der Kühlabteilung umschauen. Hier gibt es allerlei Milchprodukte – Käsewürfel, Quark oder Joghurt –, die sich zum gesunden Snacken eignen. Achten Sie hierbei auf einen geringen Zuckergehalt. Auch Kefir oder Ayran bieten sich hervorragend als zahngeeignete Snacks an. Sie sind reich an Protein und Calcium, welche die Zähne stärken. Darüber hinaus stillen sie durch den erhöhten Proteingehalt schnell den Hunger und halten länger satt.

Obst und Gemüse

Wer es süß mag, kann im Supermarkt auf vorgeschnittenes Obst zurückgreifen. Obst und Gemüse enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe, die gut für die Zähne sein können. Zwar enthält Obst Säure und Zucker, die schädlich für die Zähne sind, besonders kauintensives Obst regt jedoch den Speichelfluss an, sodass Bakterien weggespült werden können und die Zähne mit wertvollen Mineralstoffen versorgt werden. Also greifen Sie demnächst zur Abwechslung doch mal zu Apfel und Birne, wenn Sie den leckeren süßen Snack nicht ohnehin schon für sich entdeckt haben. Darüber hinaus finden Sie im Supermarkt in der Kühlabteilung auch häufig abgepackte Salate, die gut schmecken können und Ihre Zähne schonen. Wer Geld sparen und den Zwischenstopp unterwegs vermeiden will, kann sich zu Hause leckere Gemüsesticks, beispielweise aus Karotten, Paprika, Gurken und Sellerie, zurechtschneiden.

Nüsse

Nüsse eignen sich hervorragend als gesunder Zahn-Snack für zwischendurch. Sie sind nicht nur reich an Proteinen und gesunden Fetten, sondern enthalten wertvolle Mineralien wie Calcium und Phosphor, die Ihren Zahnschmelz stärken. Einen gesunden und gleichzeitig leckeren Nuss-Mix hat fast jeder Supermarkt im Angebot. Vermeiden Sie dabei die Mischungen mit getrockneten Früchten, wenn Sie Ihren Zähnen etwas Gutes tun wollen. Diese enthalten nicht nur eine Menge Zucker, sondern bleiben auch gerne an den Zähnen hängen und verfügen natürlich nicht über den wertvollen Speichel-Effekt von knackigem Obst.

Wenn Sie bestimmte Nusssorten bevorzugen, können Sie sich Ihre eigene Nussmischung zusammenstellen. Besonders gesund für die Zähne sollen Paranüsse und Mandeln sein, da sie am meisten Calcium enthalten. Wenn Sie diese Nüsse bevorzugen, machen Sie Ihre Zähne somit besonders glücklich.

Eier

Essen Sie gern Eier? Dieser Snack ist optimal für die Zähne, da er nicht nur ein wertvoller Kalziumlieferant ist, sondern Sie auch mit dem Vitamin K2 versorgt. Letzteres sorgt dafür, dass überschüssiges Kalzium aus dem Blut aufgenommen wird und auf diese Weise die Zahnbildung anregen kann. Auch für Ihre Kinder ist ein Eier-Snack ideal. Vitamin-K2-Mangel gilt bei Kindern tatsächlich als eine der häufigsten Ursachen für schiefe Zähne. Also geben Sie Ihren Kindern gern regelmäßig ein gekochtes Ei mit in die Brot-Box. Darüber hinaus kann der gesunde Snack in Supermärkten und häufig auch in Bäckereien erworben werden.

Riegel – gesunde Alternativen

Auch Riegel müssen nicht zwingend schlecht für die Zähne sein. Drogerien und Supermärkte bieten gesunde Alternativen mit wenig bis zu gar keinem Zucker an. Von leckeren Nussriegeln bis zu raffinierten Proteinriegeln gibt es eine große Auswahl. Achten Sie hierbei jedoch auf die Inhaltsstoffe und auf den Zuckergehalt.

Gesunde Zähne

Nicht nur eine gesunde Ernährung, sondern auch die Zahnpflege spielt für Ihre Zahngesundheit eine wichtige Rolle. Deshalb sollten Sie mindestens zweimal täglich gründlich Ihre Zähne putzen und einmal täglich Zahnseide verwenden. Ergänzend sollten Sie Ihren Zahnarzt regelmäßig zur vorsorglichen Kontrolle besuchen. Sie möchten einen Termin ausmachen, haben weitere Fragen oder benötigen zusätzliche Informationen? Dann nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf! Unter 069 678 637 17 sind wir unter der Woche telefonisch zu erreichen. Sie können uns aber auch eine E-Mail schreiben. Wir freuen uns auf Sie!

Das sollten Sie bei Zahnunfällen beachten

Ein Zahnunfall kann unerwartet eintreten und erfordert schnelles Handeln. Ob abgebrochener, ausgeschlagener oder gelockerter Zahn – die richtige erste Hilfe kann den Unterschied machen. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, wie Sie in solchen Situationen richtig reagieren.

Erste Hilfe bei Zahnunfällen

Ob Sie selbst, Ihre Kinder oder jemand aus Ihrem Bekanntenkreis von einem Unfall betroffen sind – wichtig ist, dass Sie zunächst Ruhe bewahren. Das ist in einer solchen Stresssituation oft gar nicht so einfach. Sind Sie selbst verletzt? Dann versuchen Sie zunächst, tief ein- und auszuatmen. Sind Sie Zeuge des Unfalls, versuchen Sie, die betroffene Person zu beruhigen.

Anschließend ist es wichtig, die Mundhöhle auf Verletzungen, Blutungen und Schwellungen oder abgebrochene Zähne zu untersuchen. Wenn möglich, entfernen Sie abgebrochene Zähne und Zahnteile aus dem Mund. Es ist wichtig, einen abgebrochenen Zahn nicht an der Wurzel anzufassen. Vermeiden Sie die Reinigung eines ausgefallenen Zahns oder abgebrochenen Zahnstücks, da dies die Wurzelhaut beschädigen oder eine Infektion verursachen kann. Legen Sie den Zahn in kalte H-Milch oder wickeln sie ihn in eine Kunststofffolie ein. Falls vorhanden, können Sie den Zahn oder die Bruchstücke auch in einer Zahnrettungsbox aufbewahren. Solche Boxen sind in Apotheken erhältlich und garantieren die keimfreie und zellverträgliche Aufbewahrung des Zahns. In der Regel sind Schwimmbäder und Schulen mit Zahnrettungsboxen ausgestattet.

Um Blutungen zu stoppen, beißen Sie auf ein sauberes Taschentuch oder eine Mullbinde. Zusätzlich können Sie die betroffene Stelle äußerlich kühlen, indem Sie Eis, eine Gelkompresse oder einen nasskalten Waschlappen verwenden. Dadurch kann der Schmerz gelindert und eine mögliche Schwellung reduziert werden. Bei Zähnen, die durch einen Unfall gelockert wurden, ist es wichtig, unnötige Bewegungen zu vermeiden, den betroffenen Zahn in Ruhe zu lassen und die Zähne vorsichtig zusammenzubeißen.

Zeitnahe Zahnbehandlung

Nach einem Zahnunfall sollten Sie schnellstmöglich einen Zahnarzt aufsuchen. Wenn ein Zahn ausgeschlagen wurde, besteht die Möglichkeit, ihn wieder einzusetzen. Je schneller dies geschieht, desto besser sind die Chancen, dass die Wurzel des Zahns überlebt. Eine sofortige Behandlung erhöht die Erfolgsaussichten. Darüber hinaus ist ein ausgeschlagener Zahn anfällig für Bakterien und Keime. Wenn er nicht schnell behandelt wird, kann das zu Infektionen führen. Ein Zahnarzt kann den Zahn gründlich reinigen und Infektionen vorbeugen. Eine frühzeitige Behandlung lindert Schmerzen und reduziert Schwellungen, was den allgemeinen Komfort verbessert und die Genesung beschleunigt. Zudem kann ein verlorener oder abgebrochener Zahn das Aussehen beeinträchtigen. Durch eine schnelle Behandlung können ästhetische Beeinträchtigungen minimiert werden. Die Zähne spielen eine wichtige Rolle beim Kauen und Sprechen, sodass eine rechtzeitige Behandlung auch für die Wiederherstellung der Funktionalität des Zahns bedeutsam ist.

Darüber hinaus sollte nach einem Zahnunfall eine ganzheitliche Untersuchung des Mundraums stattfinden, um mögliche weitere Verletzungen zu identifizieren. Auch das Zahnfleisch, die Kieferknochen und andere Zähne können beschädigt sein. Manchmal sind Schäden nicht sofort sichtbar, sodass eine Haarrissfraktur, eine verlagerte Wurzel oder eine verletzte Wurzel ohne professionelle Untersuchung möglicherweise übersehen werden.

Bei Zahnunfällen sind wir für Sie da

Nehmen Sie bei einem Zahnunfall Kontakt mit uns auf. Wir versuchen Ihnen schnellstmöglich zu helfen. Sie haben noch weitere Fragen zu Zahnunfällen und was Sie dabei beachten müssen? Scheuen Sie sich nicht, auf uns zuzukommen. Ihre Zahnärzte und Kinderzahnärzte stehen Ihnen gern zur Verfügung.

Zahnschmuck: Trends und Risiken

Seit den 2000ern feiern Toth Gems immer wieder ein Comeback. Aber auch anderer Zahnschmuck wie Grillz oder Zahncaps, die von Celebrities wie Kanye West und anderen Künstlern aus der Rap-Szene vorgeführt werden, erfreuen sich großer Beliebtheit. Welche Trends gibt es und wie wird der stylische Zahnschmuck im Mund befestigt? Ihre Zahnarztpraxis am Riedberg klärt auf und weist auch auf mögliche Risiken einer solchen Zahnverzierung hin.

Arten von Zahnschmuck

Es kann zwischen Zahnsteinen oder anderen Objekten, die auf den Zahn geklebt werden, und Metallkappen, die sich auf den Zahn setzen lassen, unterschieden werden. Dabei gibt es verschiedene Variationen und diverse Möglichkeiten, den Zahnschmuck anzubringen.

Skyces, Dazzler und Twinkles lassen sich auf den Zahnhals oder die Zahnkrone kleben. Dabei gibt es Unterschiede bei der Anbringung: Skyces werden in Form von Kristallglas-Steinen, Zirkonia oder Diamanten eingesetzt. Damit der Stein besser am Zahn haften kann, wird hierfür ein kleines Loch in den Zahnschmelz gebohrt. Twinkles existieren schon seit dem 18. Jahrhundert. Heutzutage gibt es den Zahnschmuck in verschiedenen Farben und Formen. Um die kleinen Steinchen anzubringen, wird die Zahnoberfläche mit einer ätzenden Lösung behandelt. Auf diese Weise hält der Kleber besser. Der Vorteil bei dieser Methode: Es muss kein Loch in den Zahnschmelz gebohrt werden. Als Dazzler werden Verzierungen aus Goldfolie bezeichnet, die an den Zahn angebracht werden. Hier wird die Stelle des Zahns, an der die Folie angebracht werden soll, angeraut. Auch dabei muss kein Loch gebohrt werden.

Grillz und Zahncaps sind Bezeichnungen für Metallkappen, die über die Schneidezähne geschoben werden. Sie bestehen meist aus Edelmetallen, Gold, Silber oder Platin. Es existieren aber auch günstigere Alternativen. Dieser beliebte Zahnschmuck wird mithilfe von Negativabdrücken der Zähne hergestellt. Die Grillz oder Caps können zusätzlich durch Verzierungen wie Edelsteine oder Schriftzüge besetzt werden. Sie tauchen viel in der Rap-Szene auf, weswegen Zahncaps auch als Rap-Caps bezeichnet werden. Der Unterschied zwischen beiden Formen der Zahnverkleidung besteht darin, dass Zahncaps über einzelne Zähne gesetzt werden, während Grillz meist mehrere Zähne verblenden.

Neben Steinen und Metallklappen, welche die Zähne verzieren, gibt es auch Zahn-Tattoos. Diese können in Form von kleinen Miniaturbildern auf die Schneidezähne geklebt werden. Auf diese Weise halten sie nur wenige Tage. Bei einer anderen Variante wird das ausgewählte Motiv auf eine Zahnkrone gemalt, die dauerhaft eingesetzt wird.

Risiken

Probleme birgt Zahnschmuck, bei dem die Zähne zur Befestigung angeschliffen oder angebohrt werden müssen. Dabei wird der wertvolle Zahnschmelz, der das Zahninnere schützt, angegriffen. Keime und Bakterien können auf diese Weise in den Zahn eindringen und bei mangelhafter Pflege zu Zahnkrankheiten wie Karies oder Paradontitis führen.

Nicht nur der Zahn selbst, sondern auch das Zahnfleisch kann beim Einsatz von Zahnschmuck verletzt werden, da es starken mechanischen Belastungen ausgesetzt wird. Durch die Aufsätze des Schmucks kann es gereizt werden und sich entzünden.

Auch an kleinen Zwischenräumen, die durch den Einsatz des Schmucks zwischen dem eingesetzten Objekt, dem Zahnfleischrand und den Zähnen entstehen, können sich Bakterien ansiedeln. Die Reinigung der Zähne und des Zahnschmucks ist daher essenziell, um Zahnkrankheiten zu vermeiden.

Pflege

Denken Sie daran, Ihre Zähne häufiger als gewöhnlich zu putzen, wenn Sie sich für eine Zahnverzierung entscheiden. Darüber hinaus sollten Sie, auch wenn Sie keinen Zahnschmuck tragen, mindestens einmal täglich Zahnseide verwenden und regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung in Anspruch nehmen. Gern können Sie dafür einen Termin bei unseren Zahnärzten vereinbaren. Rufen Sie uns unter 069 678 637 17 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an kontakt@zahnaerzte-riedberg.de. Wir stehen Ihnen zeitnah zur Verfügung.

Märchen entlarvt: Dies steckt hinter diesen bekannten Zahnmythen

Die Zahnfee holt die ausgefallenen Zähne und legt den braven Kinderlein ein wenig Geld unters Kopfkissen: Heutzutage glaubt berechtigterweise kein Erwachsender an diese Legende. Doch trotzdem halten sich rund um die Zahngesundheit eine Reihe von Mythen und Märchen, die teilweise kaum glaubhafter sind als die Existenz der Zahnfee. Im Gegenteil: Manche sind für die Zahngesundheit sogar eine Gefahr! Viele davon halten sich bereits seit langer Zeit und werden weiterhin fleißig weiterverbreitet. Zeit dafür, diesen metaphorischen Spiegel zu zerschlagen!

So hält sich etwa seit Langem der Mythos, dass es ausreiche, anstatt dem Zähneputzen einen Apfel zu essen oder Kaugummi zu kauen. Nun ist der Apfel aufgrund von Vitaminen und Mineralstoffen gesund und das Kauen von Kaugummi fördert die Mundhygiene, aber diese Maßnahmen haben eine geringe Reinigungsleistung. Von einem Ersatz für eine tägliche Reinigung kann man also in keinem Fall sprechen.

Zahnbürste wechseln und Zahnarztbesuch: besser früher als zu spät

Ein weiterer Mythos betrifft die Zahnbürste. So sei die Zahnbürste ein ähnlich langjähriger Begleiter wie ein Ehepartner. Dies ist falsch. Mindestens alle zwei Monate sollte eine Zahnbürste ersetzt werden, keinesfalls auch erst dann, wenn die Borsten abstehen. Grund dafür ist nicht nur die Abnutzung der Borsten, sondern auch die Hygiene. Nach Erkrankungen wie einer Erkältung oder einer Zahnfleischentzündung sollte die Bürste ebenfalls ausgetauscht werden. Bei einer elektrischen Zahnbürste gilt selbstverständlich dasselbe.

Auch um den Besuch des Zahnarztes ranken sich Geschichten. Dieser sei nur notwendig, wenn es auch weh tue oder sonstige Beschwerden sich bemerkbar machen. Dieser Mythos ist besonders folgenschwer, denn er ist grundlegend falsch. Sind Beschwerden fühlbar, dann sind die Probleme schon weit fortgeschritten. Mindestens zweimal im Jahr sollten die Zähne vom Zahnarzt untersucht werden, so können schon früh mögliche Erkrankungen erkannt und behoben werden. Dann kommt es erst gar nicht zu Schmerzen.

Zahnpasta: die Qual der Wahl

Auch die Zahnpasta ist vor Märchen und Legenden nicht gefeit. So wird gemauschelt, dass es egal sei, welches Produkt genutzt wird. Hier gilt: Der RDA-Wert ist ausschlaggebend. Dieser gibt den Abrieb an. Ist die Zahncreme für empfindliche Zähne, ist der Wert niedriger, Whitening-Zahncremes haben hingegen sehr hohe Werte. Fluorid ist in jeder guten Zahnpasta enthalten. Hier gilt wie immer: Fragen Sie im Zweifel Ihren Zahnarzt, welche Zahnpasta für Ihre Zähne geeignet ist.

„Je härter, desto besser“, so lautet ein Mythos zum Zähneputzen. Denn desto härter man schrubbe, desto mehr Schmutz werde entfernt. Dies ist Unsinn. Denn zu viel Kraft beim Zähneputzen oder zu harte Borsten können den Zähnen, Zahnschmelz und Zahnfleisch – ganz im Gegenteil – sogar Schaden zufügen.

Knirschen früh erkennen

Ein weiteres Märchen beschäftigt sich mit dem Zähneknirschen. Dieses sei, so die Erzählung, gar nicht so schlimm. Das Gegenteil ist der Fall. Das Knirschen, oft ein Anzeichen für Stress, sollte ernst genommen werden, da der erhöhte Druck auf den Kiefer im Ernstfall die Zähne beschädigen kann. Auf Dauer sind selbst die stabilsten Festungen (oder Zähne) nicht vor der eisernen Faust des Knirschens gefeit. Beschäftigen Sie sich also damit und gehen Sie der Ursache auf den Grund, die Zähne werden es Ihnen danken!

Ein modernes Märchen handelt von der Whitening-Pasta, welche schneeweiße Zähne hervorbringen soll. Am besten sollte diese, so das Märchen, täglich benutzt werden. Hier gilt: mit Vorsicht nutzen und keinesfalls täglich. Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrem Zahnarzt. Denn die tägliche Nutzung einer Whitening-Pasta kann langfristig aufgrund der Schleifpartikel zu einer Beschädigung des Zahnschmelzes führen.

Schwarzer Tee: kein „Oh Weh!“ für die Zähne

Und zu guter Letzt noch ein positives Märchen. Denn was passt zu einem guten Märchen besser als etwas Tee? Aber bloß kein schwarzer Tee, so heißt das Märchen, dieser sei ganz schlecht für die Zähne. Tatsächlich ist hier das Gegenteil der Fall. Zwar verfärbt schwarzer Tee bei häufigem Konsum die Zähne, die Bitterstoffe helfen jedoch gegen Kariesbakterien und so auch gegen Zahnkrankheiten und Mundgeruch.

Sommer, Sonne, Zahngesundheit? Wie Sonne den Zähnen hilft

Der Frühling beginnt, die Temperaturen steigen und immer mehr erwacht die Welt aus ihrem Winterschlaf. Und mit dem Frühling kommt auch die Sonne, immer mehr zieht es die Menschen ins Freie. Denn Sonne macht glücklich, dies ist allgemein bekannt. Doch was weniger bekannt ist: Auch für die Zahngesundheit spielt die Sonne eine entscheidende Rolle.

Grund dafür ist die körpereigene Ausschüttung von Vitamin D aufgrund der Einwirkung von UV-B-Strahlen auf die menschliche Haut. Dieses „Glücks-Vitamin“ macht nicht nur gute Laune, sondern ist auch für einen gesunden Körper ein wichtiger Faktor. Denn Vitamin D fördert die Aufnahme von Kalzium und Phosphor, wichtige Bausteine für die körperliche Gesundheit und insbesondere für starke Knochen.

Vitamin D: Doppelter Freund der Zähne

Genau wie Knochen sind Zähne sogenannte „mineralisierte Organe“, die Kalzium und andere Mineralstoffe dringend benötigen. Denn damit baut der Zahn einen gesunden Zahnschmelz auf. Genug Sonne und damit auch Vitamin D kann also einen wichtigen Bestandteil dazu leisten, dass die Zähne widerstandsfähig und langfristig gesund bleiben sowie dem Karies vorbeugen.

Für Karies ist Vitamin D sogar gleich doppelt ein Feind: Vitamin D fördert auch das Immunsystem mit der Produktion von Cathelicidine. Diese Proteine helfen nicht nur dem Immunsystem bei der Abwehr schädlicher Bakterien, sondern wirken auch offensiv gegen Kariesbakterien, indem sie entsprechende Bakterien abtöten. Vitamin D kann sogar dabei helfen, Zahnfleischentzündungen vorzubeugen und den Körper bei der Knochenregeneration zu unterstützen. Vitamin-D-Mangel ist einer der wichtigsten Faktoren beim Entstehen einer Parodontitis. Frühes Sonnenstrahltanken kann daher dabei helfen, die Erkrankung gar nicht erst entstehen zu lassen.

Sonne tanken und mit den Zähnen länger Freude haben

Dies spiegelt sich bereits in der Kindheit wider: Ein Vitamin-D-Mangel in der Kindheit kann zu brüchigen Zähnen und Karies führen. Schon in der Schwangerschaft kann sich zu wenig Vitamin D auf die Zahngesundheit des Kindes auswirken. Bestimmte Personengruppen, die wenig Sonne tanken, sind ebenfalls stärker von den Auswirkungen des Vitamin-D-Mangels betroffen, als etwa Personen, die sich aufgrund kultureller oder religiöser Gründe verdecken oder aufgrund körperlicher Faktoren eingeschränkt sind.

Doch wie viel Sonne ist ausreichend? Ein stundenlanges Sonnenbad auf dem Balkon ist hierfür gar nicht notwendig, denn Experten sprechen schon ab 15–30 Minuten von einem positiven Ergebnis, ideal also für einen kleinen Spaziergang zur Mittagszeit. Dafür ist auch keine direkte Sonne nötig, denn die UV-Strahlung durchdringt auch wolkenverhangenen Himmel. Hier reicht etwa eine Stunde aus.

Nahrung und Zusatzpräparate nicht unbedingt eine Alternative

Neben der Sonne ist Vitamin D auch in einigen Lebensmitteln wie etwa fettem Fisch enthalten. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass dies bei einer normalen Ernährung nur etwa 10 Prozent des Vitamin D im Körper ausmacht Denn man müsste jeden Tag 400 Gramm Fisch oder zwei Kilogramm Pilze zu sich nehmen, um den Bedarf über die Nahrung zu decken. Außerdem kann Vitamin D als Zusatzpräparat eingenommen werden. Beachten Sie aber hierbei immer, dass zu viel Vitamin D auch schädlich sein kann, hochdosierte Vitamin-D-Präparate sollten nur in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden. Außerdem ist Vitamin D kein Allheilmittel und ersetzt in Ernstfällen keine professionelle Arztbehandlung.

Sie haben noch weitere Fragen zur Zahngesundheit? Dann kommen Sie einfach auf Ihre Zahnärzte und Kinderzahnärzte am Riedberg zu. Wir sind gern für Sie da.

Gesunder Schlaf: Wichtig für gute Zähne

Geist und Körper ruhen. So lautet eine weitverbreitete Anschauung zum Schlaf. Doch tatsächlich ist der Körper in dieser Zeit aktiv und ein gesunder Schlaf ist auch für die Gesundheit der Zähne ausschlaggebend. Denn während der Geist ins Reich der Träume entschwindet, beginnt der Körper nach und nach Wachstumshormone auszuschütten. Diese Hormone wirken sich auf den gesamten Körper aus, sie sorgen für Muskelaufbau, Fettverbrennung und straffen die Haut. Kurzum: Der Körper beginnt eine Reparaturphase.

Auch der Mundraum profitiert davon. Denn während der Körper schläft, erholt sich das Zahnfleisch von den Strapazen des Tages. Die Kiefermuskeln entspannen und auch der Kieferknochen selbst regeneriert sich. Mangelhafter Schlaf kann daher zu Kieferproblemen und verspannten Kiefermuskeln führen. Ein Indikator für ungenügenden Schlaf ist der Bruxismus, auch bekannt als Zähneknirschen. Diese nächtliche (seltener auch tagsüber auftretende) Aktivität der Kaumuskeln führt zu Verspannungen der Kaumuskulatur und Zahnschäden. Außerdem stärkt der Schlaf auch das Immunsystem. Gesunder Schlaf ist daher ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Parodontitis und Karies.

Licht ist wichtig für guten Schlaf, doch auf die Art kommt es an

Doch wie stellt man einen erholsamen Schlaf sicher? Wichtig dafür ist natürliches Licht im Laufe des Tages, denn nur bei ausreichend Licht beginnt der Körper am Abend mit der Ausschüttung von Melatonin, dem Schlaf-Hormon. Dieses sorgt dafür, dass sich Müdigkeit einstellt. Der natürliche Tag-und-Nacht-Rhythmus wird so eingestellt.

Doch für einen gesunden Schlaf lauern in der modernen Welt zahlreiche Gefahren. Insbesondere künstliches Licht mit einem hohen Anteil an Blau, wie etwa bei Elektronik. Um einen gesunden Schlaf zu gewährleisten, sollte zwei Stunden vor dem Schlafengehen auf Bildschirme verzichtet werden oder auf sogenannte Blaufilter zurückgegriffen werden, die das für den Schlaf schädliche Licht reduzieren.

Schlafprobleme können viele Ursachen haben

Auch Stress oder psychische Belastungen wie etwa Depression können zu Schlafproblemen führen und im womöglich auch Bruxismus auslösen. Hierbei können etwa Entspannungs- und Meditationsübungen helfen, im Zweifel ist eine ärztliche Behandlung zu empfehlen. Ein unregelmäßiger Tagesrhythmus wie etwa bei Schichtarbeit kann ebenfalls den Schlaf beeinträchtigen.

Auch Koffein, Alkohol oder Drogen können Schlafstörungen verursachen. Koffein ist beispielsweise nach dem Mittagessen nicht mehr zu empfehlen, beim Alkohol sollte etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr getrunken werden. Das klassische „Feierabendbier“ fördert zwar das Einschlafen, ist für einen erholsamen Schlaf allerdings eher schädlich. Das Abendessen sollte idealerweise nicht zu schwer sein und geistige oder körperlich anstrengende Tätigkeiten unmittelbar vor dem Zubettgehen vermieden werden. Regelmäßige körperliche Aktivität trägt außerdem zu einem gesunden und ausgeruhten Schlaf bei, hierbei ist allerdings darauf zu achten, dass dies nicht direkt vor dem Schlafengehen geschieht.

Die Psyche für sich nutzen

Auch die Psychologie spielt eine Rolle. Der Blick auf die Uhr sollte daher unbedingt vermieden werden. Auch von scheinbar ausgleichenden Verhaltensweisen wie Mittagsschlaf ist abzuraten. Stattdessen kann eine Fixierung auf das Bett als Ort des Schlafens, und nicht etwa als Ersatz fürs Sofa, helfen. Eine gleichmäßige Uhrzeit zum Schlafengehen und zum Aufstehen kann ebenfalls einen Beitrag zu einem besseren Schlaf leisten. Lärm, Lichtverhältnisse und Umgebungstemperatur können ebenfalls den Schlaf erheblich beeinträchtigen.

Sie haben noch weitere Fragen zur Zahngesundheit? Dann fragen Sie einfach Ihre Zahnärzte und Kinderzahnärzte am Riedberg. Wir sind gerne für Sie da.

Die Wüste im Mund: Tipps und Tricks gegen Mundtrockenheit

Der Mund ist trocken, Speichel fehlt: Dieses Gefühl kennen viele und haben es akzeptiert. Dabei ist es einfach, etwas dagegen zu tun. Denn meistens lässt sich die Ursache für Mundtrockenheit schnell erklären: Es wird zu wenig getrunken. Doch auch andere Faktoren können zu den Ursachen zählen, wie etwa Stress und psychische Belastung, Schlafen mit offenem Mund oder zu viel Alkohol- und Koffeinkonsum. Auch eine Vorliebe für stark gewürztes Essen und die Nebenwirkungen gewisser Medikamente können den Speichelfluss beeinträchtigen. Und zu guter Letzt kann Mundtrockenheit auch ein Symptom unterschiedlicher Erkrankungen wie etwa Speicheldrüsenerkrankungen, Nasennebenhöhlenentzündungen oder auch Diabetes sein.

Die häufigste Ursache mit weitem Abstand ist jedoch folgende: Mindestens zwei Liter Wasser benötigt der menschliche Körper pro Tag, doch nur wenige Personen trinken tatsächlich so viel. Von dieser Flüssigkeitszufuhr wird täglich je nach Körpergröße zwischen einem halben bis zu anderthalb Liter Speichel produziert. Flüssigkeit ist hier auch nicht gleich Flüssigkeit: Wasser oder ungesüßter Tee ist am besten, um der Mundtrockenheit vorzubeugen. Die einfachste Lösung dafür ist daher: trinken, trinken, trinken. Hier gilt: Je größer, desto mehr. Außerdem ist es zu empfehlen, nicht an einem Stück zwei Liter Wasser zu trinken, sondern diese eher gleichmäßig über den Tag zu verteilen. So wird ein gleichbleibender Zufluss von Flüssigkeit gewährleistet. Auch gelegentliches Ausspülen des Mundes mit Wasser oder Kräutertee kann helfen. Der in Büros oft so heißgeliebte Kaffee wirkt sich dagegen eher negativ auf die Mundfeuchtigkeit aus.

Gründlich kauen hilft gegen Mundtrockenheit

Doch auch auf andere Art und Weise können Sie der Mundtrockenheit den Kampf ansagen. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist das Kauen. Hier gilt: Lassen Sie sich Zeit. Je gründlicher, desto besser. Auch das Kauen von Kaugummis oder das Lutschen von Bonbons helfen, den Speichelfluss im Mund anzukurbeln. Wichtig ist hierbei, dass beide möglichst zuckerfrei seien sollten. Auch beim Essen kann man dem Speichelfluss auf die Sprünge helfen. Wasserreiche Lebensmittel wie Suppen, Kompott oder auch bestimmte Obstsorten wie etwa Melonen sorgen für eine ausreichende Wasserzufuhr.

Sehr trockene Lebensmittel wie Cornflakes oder Haferflocken sollten im Gegensatz dazu eher vermieden werden. Auch Limonaden oder generell zuckerhaltige Lebensmittel sollten eher selten genossen werden, da sie das Kariesrisiko erhöhen. Milch ist bei Mundtrockenheit ebenfalls nicht zu empfehlen, denn sie fördert die Schleimbildung im Mundbereich. Scharfes Essen sollten Sie idealerweise nur selten zu sich nehmen, da die Schärfe die Schleimhäute zusätzlich reizt und so den Speichenfluss hemmt. Ein weiterer Faktor für Mundtrockenheit ist trockene Luft, wie etwa im Winter durch Klimaanlagen und Heizungen. Hier kann etwa ein Luftbefeuchter oder häufiges Lüften Abhilfe leisten.

Diese Hausmittel helfen gegen Mundtrockenheit

Ein richtiger Geheimtipp gegen Mundtrockenheit ist Fenchel. Dieser kann beispielweise als Tee oder Honig eingenommen oder auch als Samen gekaut werden. Fenchel besitzt entzündungshemmende, schleimlösende und antibiotische Eigenschaften. Ähnlich gut funktioniert Ingwer, der mit wertvollen ätherischen Ölen die Speichelbildung fördert. Auch Gewürze wie Kardamom oder Cayennepfeffer regen die körpereigene Produktion von Speichel an und können so gegen Mundtrockenheit helfen.

Eine weitere Möglichkeit ist das sogenannte Ölziehen. Dabei wird natives Kokosöl oder Olivenöl etwa für 15 bis 20 Minuten in den Mund genommen. Mit der Zunge wird es in Mundraum verteilt, damit es alle Zahnzwischenräume gut erreichen kann. Anschließend wird es ausgespuckt. Das Öl fördert die Entgiftung des Körpers und ist gut für Zähne und Zahnfleisch.

Trockener Mund: Im Ernstfall kann es zu Verletzungen kommen

Mundtrockenheit ist übrigens nicht nur unangenehm: Speichel dient auch als Gleitmittel für den gekauten Speisebrei und hilft dank Enzymen bei dessen Zersetzung, ungenügender Speichelfluss kann daher die Verdauung beeinträchtigen. Harte Kanten am Essen können in Extremfällen sogar den Gaumen oder die Schleimhäute verletzen. Der Speichel nimmt außerdem wichtige Schutz- und Reinigungsfunktionen wahr, dank Natrium, Fluorid und Kalzium. Ein trockener Mund führt daher häufig zu Mundgeruch, Karies und Entzündungen.

Sie haben noch weitere Fragen? Dann kommen Sie einfach auf Ihre Zahnärzte und Kinderzahnärzte am Riedberg zu. Wir sind gern für Sie da.

Häufige Ursachen für schmerzempfindliche Zähne

Stellen Sie sich einen heißen Sommertag vor. Sie halten Ihr Lieblingseis in der Hand, auf das Sie sich schon so lange freuen. Sie können es kaum erwarten, wie das Eis auf der Zunge schmilzt und sein köstliches Aroma entfaltet. Sie beißen hinein und – spüren einen blitzartigen Schmerz, der durch die Zähne schießt.

Haben Sie so etwas schon einmal erlebt? Dann haben Sie vielleicht schmerzempfindliche Zähne. Dieses unangenehme Gefühl in den Zähnen kann nicht nur beim Verzehr von Speiseeis auftreten. Auch andere Lebensmittel – vor allem heiße oder kalte sowie süße oder saure Speisen und Getränke – können diesen plötzlichen Schmerz auslösen. In der Regel klingt der stechende Schmerz schnell wieder ab. Dennoch kann dieses Gefühl den Genuss stark einschränken.

Was sind die Ursachen für schmerzempfindlicher Zähne? Und was können Sie dagegen tun, um wieder unbeschwert genießen zu können? Das verraten Ihnen die MVZ Kinderzahnärzte und Zahnärzte Riedberg!

Das sind die Gründe

Viele Menschen kennen diese kurzanhaltenden, stechenden Zahnschmerzen, die plötzlich beim Essen oder Trinken auftreten. Warum die Zähne so empfindlich reagieren, kann verschiedene Ursachen haben:

Rückgang des Zahnfleischs

Bildet sich das Zahnfleisch zurück, wird mit der Zeit das Zahnbein (Dentin) freigelegt, das von Nervenfasern durchzogen ist. Sind die empfindlichen Bereiche des Zahns nicht mehr vom Zahnfleisch geschützt, können Reize von außen diesen blitzartigen Schmerz verursachen. Ein möglicher Grund für den Zahnfleischrückgang kann eine Parodontitis sein.

Poröser Zahnschmelz

Der Zahnschmelz bietet den Zähnen eine wichtige Schutzfunktion. Ist der Zahnschmelz porös, wird das darunter liegende Dentin freigelegt. Die Folge sind schmerzempfindliche Zähne. Die Gründe für porösen Zahnschmelz können unter anderem Karies sowie der Konsum von säurehaltigen Getränken oder Speisen sein.

Fehlerhafte Zahnhygiene und zu starkes Bürsten

Falsches Zähneputzen, insbesondere zu starkes Putzen, kann den Zahnschmelz abschmirgeln und somit die empfindlichen Stellen des Zahns freilegen. Harte Borsten und eine zu starke Putztechnik können außerdem das Zahnfleisch schädigen, was ebenfalls zu schmerzempfindlichen Zähnen führen kann.

Zu große Füllungen oder schlechtsitzende Kronen

Zu große Füllungen oder eine schlechtsitzende Krone können den Zahn übermäßig belasten und den Zahn-Nerv reizen. Dadurch können äußere Einflüsse wie Süße, Säure, Hitze oder Kälte Schmerzen verursachen.

So können Sie schmerzempfindliche Zähne behandeln

Wer unter schmerzempfindlichen Zähnen leidet, muss sich damit nicht abfinden. Mit verschiedenen Möglichkeiten kann dieser plötzlich auftretende Schmerz behandelt werden. Klären Sie vorab für eine individuelle Behandlung die genauen Ursachen Ihrer empfindlichen Zähne mit einem Dentalexperten, wie den MVZ Zahnärzten und Kinderzahnärzten Riedberg, ab.

Freiliegende Zahnhälse können beispielsweise mit einem speziellen Fluoridlack versiegelt werden. Dieser Lack wird auf die Zahnoberfläche aufgetragen, um den Zahnschmelz zu stärken und die Empfindlichkeit zu reduzieren. Eine weitere Möglichkeit ist, eine dünnflüssige Kunststoffschicht auf die Zahnoberfläche aufzutragen, um empfindliche Bereiche abzudecken und vor äußeren Reizen zu schützen. Liegt die Ursache in einer zu großen Füllung oder einer schlechtsitzenden Krone, nehmen unsere Spezialisten die notwendigen Anpassungen vor.

Und wie können Sie schmerzempfindlichen Zähnen in Zukunft vermeiden? Eine professionelle Zahnreinigung kann Ihnen dabei helfen, Zahn- und Zahnfleischerkrankungen vorzubeugen und empfindlichen Zähnen entgegenzuwirken. Achten Sie zudem auf eine schonende Zahnputztechnik, um den Zahnschmelz nicht zu schädigen. Wir empfehlen außerdem bei der täglichen Zahnpflege eine fluoridhaltige Zahnpasta zu verwenden, um den Zahnschmelz zu stärken und der Entstehung von Karies vorzubeugen. Versuchen Sie zudem, den Konsum säurehaltiger Speisen und Getränke zu reduzieren und sich generell ausgewogen zu ernähren. So können Sie Ihr Lieblingseis schon bald wieder unbeschwert genießen!

Zahngesundheit: Wie sie sich auf das allgemeine Wohlbefinden auswirkt

Gesunde Zähne sind wichtig für die Mundgesundheit. Das liegt auf der Hand! Aber wussten Sie, dass unsere Zähne auch einen großen Einfluss auf unser gesamtes Wohlbefinden haben können? Alle Vorgänge im Körper stehen miteinander in Verbindung und reagieren auf Veränderungen – sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Der Einfluss der Zahngesundheit auf unsere physische und psychische Gesundheit sollte daher nicht unterschätzt werden.

Erfahren Sie mehr über die Zusammenhänge zwischen Zähnen, Organismus und Psyche bei Ihren Dentalexperten, den MVZ Zahnärztinnen und Zahnärzten am Riedberg.

Zahngesundheit und körperliche Gesundheit

„Gesund beginnt im Mund.“ Vielleicht haben Sie dieses Sprichwort schon einmal gehört. Da ist tatsächlich was dran. Schließlich können über den Mund Krankheitserreger leicht eingeschleppt und übertragen werden. Da die Zähne über Nerven und Blutgefäße mit dem Körper verbunden sind, können sich Entzündungen im Mundraum im ganzen Körper ausbreiten. Ist das Immunsystem dann noch geschwächt, haben Eindringlinge aus der Mundhöhle besonders leichtes Spiel. Eine gesunde Mundflora ist daher wichtig, um Krankheitserreger abzuwehren und Infektionen vorzubeugen.

Die Mundflora und Darmflora stehen in einer engen Wechselbeziehung zueinander und können sich gegenseitig beeinflussen. So können sich Störungen der Mundflora durch Zahnprobleme negativ auf die Darmflora auswirken und zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen führen. Eine gesunde Mundflora kann wiederum eine wichtige Rolle bei der Besserung von Darmentzündungen spielen. Außerdem tragen gesunde Zähne zu einer gesunden Verdauung bei, da sie die Vermischung des Nahrungsbreis im Magen-Darm-Trakt mit den Verdauungssäften erleichtern.

Entzündungen im Mundraum, insbesondere eine unbehandelte Parodontitis, können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Denn die Bakterien, die bei Zahnerkrankungen entstehen, können in die Blutbahn gelangen und sich am Herzen ansiedeln, was zu Entzündungen der Herzkranzgefäße, des Herzmuskels oder der Herzklappen führen kann. Eine bestehende Parodontitis kann außerdem die Blutzuckerwerte weiter erhöhen. Denn die ständige Entzündung im Mund kann dazu führen, dass das Insulin im Körper schlechter wirkt. Somit können Entzündungen in der Mundhöhle auch das Diabetesrisiko beeinflussen.

Zahngesundheit und psychische Gesundheit

Ein strahlendes Lächeln wird von vielen Menschen als attraktiv empfunden und hat einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Ein gesundes Gebiss hat daher einen erheblichen Einfluss auf unser Selbstwertgefühl. Stark verfärbte, kranke oder fehlende Zähne können hingegen zu Schamgefühlen führen und unser Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen.

Menschen mit auffälligen Zahnproblemen können sich bei sozialen Interaktionen, bei denen sie „Zähne zeigen“ müssen, wie zum Beispiel beim Sprechen, Lächeln oder Essen in der Öffentlichkeit, unsicher fühlen. So können kranke Zähne dazu führen, dass die Betroffenen ihre Zähne vor ihren Mitmenschen verstecken möchten und soziale Interaktionen vermeiden.

Maßnahmen für die Zahngesundheit

Wie Sie sehen: Ein gesunder Mund hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere gesamte Gesundheit. Eine gute Mundhygiene und Zahnpflege können nicht nur das Risiko für körperliche Erkrankungen reduzieren, sondern auch das psychische Wohlbefinden stärken.

Kurz: Eine gute Mundgesundheit kann zu einem rundum positiveren Lebensgefühl beitragen! Grund genug, die Zahngesundheit mit folgenden Maßnahmen zu unterstützen:

  • Regelmäßiges Zähneputzen: Putzen Sie mindestens zweimal täglich Ihre Zähne gründlich, idealerweise mit fluoridhaltiger Zahnpasta.
  • Zahnzwischenräume reinigen: Verwenden Sie regelmäßig Zahnseide oder Interdentalbürsten, um die Zahnzwischenräume zu reinigen.
  • Zahngesunde Ernährung: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit reduziertem Zuckerkonsum.
  • Regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen: Gehen Sie regelmäßig zum Zahnarzt, damit Zahn- und Zahnfleischerkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Gerne unterstützen unsere Spezialisten der Zahnarztpraxis Riedberg Ihre Mundgesundheit auch mit einer professionellen Zahnreinigung.
Wann sollten Weisheitszähne entfernt werden?

Sie haben Weisheitszähne und sind sich unsicher, ob diese entfernt werden müssen? Dann aufgepasst: Ob Weisheitszähne gezogen werden müssen oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Solange die Weisheitszähne keine Beschwerden verursachen, andere Zähne durch sie nicht beeinträchtigt werden und sie genügend Platz im Kiefer haben, müssen Sie nichts weiter unternehmen.

In manchen Fällen kann es jedoch erforderlich sein, die Weisheitszähne zu behandeln. Wann und warum? Das erfahren Sie von Ihrer Zahnarztpraxis Riedberg!

Lage und Funktion der Weisheitszähne

Was genau sind Weisheitszähne? Mit Weisheitszähnen sind die hintersten Zähne im Kiefer gemeint – jeweils links und rechts sowie oben und unten. Sie brechen in der Regel zwischen dem 18. und 25. Lebensjahr durch, also in einem Alter, in dem man schon als etwas reifer bzw. „weiser“ gilt. Bei den meisten Menschen sind die vier Weisheitszähne bereits bei der Geburt angelegt. Es kann aber auch vorkommen, dass Menschen weniger oder gar keine Weisheitszähne bekommen.

Warum gibt es Weisheitszähne? Weisheitszähne sind ein Relikt aus alten Zeiten. Für unsere frühen Vorfahren waren diese Zähne noch wichtig, um harte und rohe Nahrung wie Fleisch oder Wurzeln zerkauen zu können. Mit der Zeit standen aber zunehmend gekochte und immer weichere Speisen auf dem Speiseplan. Dadurch wurden die Weisheitszähne beim modernen Menschen zunehmend überflüssig.

Hinzu kommt, dass unsere Kiefer im Laufe der menschlichen Entwicklung immer kleiner werden. Dadurch haben die Weisheitszähne oft nicht mehr genügend Platz im Kiefer, was zu Beschwerden führen kann.

Beschwerden durch Weisheitszähne

Unter bestimmten Umständen können Weisheitszähne zu Problemen führen. Dazu zählen:

  • Platzmangel im Kiefer und Schiefwuchs: Weisheitszähne müssen sich meist in eine vollständige Zahnreihe einfügen und können bei Platzmangel im Kiefer benachbarte Zähne verschieben.
  • Weisheitszähne sind nur im Ober- oder Unterkiefer durchgebrochen: Wenn die Weisheitszähne nur auf der oberen oder unteren Seite des Kiefers durchgebrochen sind, fehlt ihnen der „Gegenspieler“ auf der anderen Seite. Die Folge können Kiefergelenkbeschwerden oder Verspannungen der Gesichtsmuskulatur sein.
  • Bildung von Karies und Zahnfleischentzündungen: Aufgrund ihrer hinteren Lage im Mund sind Weisheitszähne schwer zu reinigen und daher anfälliger für Karies. Wenn die Weisheitszähne nur teilweise durchbrechen, können Bakterien in das Zahnfleisch eindringen und Zahnfleischentzündungen verursachen.

Verursachen Ihre Weisheitszähne Beschwerden? Oder ist absehbar, dass sie Beschwerden verursachen werden? Dann müssen die Zähne behandelt werden!

Weisheitszahnentfernung: Der richtige Zeitpunkt

Bei einem Großteil der jungen Erwachsenen brechen nicht alle vier Weisheitszähne durch. Beachten Sie jedoch, dass bereits nicht durchgebrochene Weisheitszähne Beschwerden wie Schwellungen oder Schmerzen mit sich ziehen können.

Behalten Sie daher die Entwicklung Ihrer Weisheitszähne im Auge, um rechtzeitig reagieren zu können. Spätestens wenn Schmerzen im Bereich der Weisheitszähne auftreten, sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen. Anhand einer eingehenden Untersuchung können Ihre Dentalexperten feststellen, ob eine Entfernung Ihrer Weisheitszähne sinnvoll ist.

Wenn feststeht, dass die Weisheitszähne entfernt werden müssen, hängt die Art des Eingriffs von Ihrer Lage ab. Liegen die Weisheitszähne noch im Kiefer verborgen oder sind sie bereits durchgebrochen? Je nachdem müssen die Zähne entweder ambulant oder operativ gezogen werden. Es müssen im Übrigen nicht immer alle vier Weisheitszähne auf einmal entfernt werden. Die Entfernung der Weisheitszähne kann auch in mehreren Schritten erfolgen. Wir beraten Sie ausführlich darüber, was in Ihrer Situation das beste Vorgehen ist.

Tipps zur Nachsorge

Je nach Größe des Eingriffs können nach der Entfernung der Weisheitszähne leichte Schmerzen und Schwellungen auftreten. Um die Wundheilung zu beschleunigen empfehlen wir, die Wange in den ersten Tagen nach dem Eingriff regelmäßig von außen zu kühlen. Zur Schmerzlinderung können außerdem bestimmte Medikamente beitragen, die wir Ihnen nach dem Eingriff verschreiben.

Verzichten Sie zunächst möglichst auf heiße Speise und Getränke sowie Alkohol und Nikotin. Im Idealfall so lange, bis das Zahnfleisch vollständig verheilt ist. Zudem sollten Sie in den ersten Tagen nach der Weisheitszahnentfernung vorwiegend weiche Speisen zu sich nehmen, die nur wenig Kauen erfordern. Das können zum Beispiel Kartoffelbrei, lauwarme Suppen oder Smoothies sein. Außerdem sollten Sie sich in den ersten Tagen nach der Weisheitszahnentfernung schonen und anstrengende Aktivitäten vermeiden. So fördern Sie einen reibungslosen Heilungsprozess!

Natürliche Linderung: Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Sind Sie schon einmal mitten in der Nacht mit Zahnschmerzen aufgewacht? Oder wurden Sie von einem schmerzenden Zahn im Urlaub überrascht und mussten eine gefühlte Ewigkeit bis zum nächsten Zahnarzttermin überbrücken? In solchen Fällen können Hausmittel zur vorübergehenden Linderung Gold wert sein! Sie eignen sich als sanfte Alternative für alle, die nicht gleich zu Schmerzmitteln greifen möchten.

Bitte beachten Sie aber: Hausmittel sind kein Ersatz für eine professionelle Behandlung! Klären Sie die genauen Ursachen für Ihre Zahnschmerzen unbedingt mit einem Experten, wie den MVZ Zahnärzten und Kinderzahnärzten Riedberg, ab. Bei einer akuten Verschlechterung wenden Sie sich bitte an den zahnärztlichen Notdienst. Welche Hausmittel als Erste-Hilfe-Maßnahme eingesetzt werden können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Erste Hilfe bei Zahnschmerzen – 5 bewährte Hausmittel

Es gibt mehrere Hausmittel gegen Zahnschmerzen, von denen wir Ihnen einige Bewährte gerne vorstellen möchten. Vorab sollten Sie aber wissen, dass jeder Mensch auf die darin enthaltenen Wirkstoffe unterschiedlich reagieren kann. Deshalb kann es notwendig sein, verschiedene Hausmittel auszuprobieren, bis die gewünschte Linderung eintritt.

Eisbeutel

Oft hilft es schon, die schmerzende Stelle ausreichend zu kühlen. Durch die kalten Temperaturen ziehen sich die Blutgefäße zusammen und es fließt weniger Blut durch die betroffene Stelle. Dadurch wirkt die Kühlung abschwellend und lindert Schmerzen.

Wickeln Sie dazu einfach einen Eisbeutel in ein Tuch und halten den kalten Umschlag für etwa zehn bis zwanzig Minuten von außen an die Wange. Sie können alternativ auch ein feuchtes, kaltes Tuch oder eine kühlende Kompresse verwenden. Wichtig ist, dass Sie den direkten Hautkontakt mit gefrorenem Eis vermeiden, da der direkte Kontakt zu Erfrierungen der Haut führen kann.

Salzwasserlösung

Einfaches Kochsalz eignet sich nicht nur zum Würzen. Eine Salzwasserlösung hat entzündungshemmende und desinfizierende Eigenschaften und kann somit auch gegen Zahnschmerzen helfen.

Die Anwendung ist simpel: Lösen Sie einen Teelöffel Salz in einem Glas mit warmem Wasser auf und spülen Sie mit der Lösung Ihren Mund für etwa zwei Minuten. Achtung: Die Salzwasserlösung muss anschließend unbedingt wieder ausgespuckt werden. Daher ist die Anwendung nicht für kleine Kinder geeignet.

Pflanzlicher Tee

Wer es weniger salzig mag, kann eine Mundspülung mit Kräutertee ausprobieren. Dafür eigenen sich verschiedene pflanzliche Tees mit antibakterieller Wirkung, wie beispielsweise Salbeitee, Pfefferminztee und Kamillentee. Durch ihre entzündungshemmende Wirkung können Sie den Mundraum desinfizieren und zur Schmerzlinderung beitragen.

Brühen Sie dafür den Tee frisch auf und lassen Sie ihn etwas abkühlen. Anschließend ziehen Sie den Teeaufguss zwischen den Zähnen hin und her. Alternativ können Sie die betroffene Stelle auch für mehrere Minuten durch ein Wattestäbchen mit Tee betupfen.

Nelken

Nelken haben entzündungshemmende und antiseptische Eigenschaften. Die getrockneten Blütenknospen enthalten Eugenol, das für seine betäubende und schmerzstillende Wirkung bekannt ist.

Sie können eine Gewürznelke in den Mund nehmen und vorsichtig darauf kauen, um das Öl freizusetzen. Eine andere Möglichkeit ist, zwei Tropfen Nelkenöl mit einem Glas lauwarmen Wasser zu mischen und die Lösung mit einem Wattestäbchen vorsichtig aufzutupfen. Für Schwangere ist dieses Hausmittel allerdings eher ungeeignet, da Nelken auch eine wehenfördernde Wirkung nachgesagt wird.

Zwiebeln

Zwiebeln werden antibakterielle und schmerzlindernde Eigenschaften zugeschrieben. Die ätherischen Öle der Zwiebel sollen entzündungshemmend wirken und gelten nicht nur als ein beliebtes Hausmittel gegen Ohrenschmerzen, sondern auch gegen Zahnschmerzen.

Legen Sie dafür die frisch geschnittenen Zwiebeln in ein Tuch und drücken sie die Stückchen leicht an, damit Zwiebelsaft austritt. Halten Sie das Tuch anschließend für etwa 15 Minuten an die schmerzende Wange.

Bei Zahnschmerzen auf professionelle Behandlung nicht verzichten

Auch wenn die genannten Hausmittel die Zahnschmerzen etwas lindern können, sollten Sie die Ursache Ihrer Schmerzen unbedingt von Ihrem Zahnarzt abklären und behandeln lassen. So können Sie verhindern, dass sich eine bereits bestehende Entzündung verschlimmert. Bei Kleinkindern ist bei der Behandlung von Zahnschmerzen mit Hausmitteln zudem besondere Vorsicht geboten. Stimmen Sie sich dazu bitte unbedingt vorher mit Ihrem Zahnarzt ab.

Haben Sie noch Fragen zu Hausmitteln oder weiteren Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnschmerzen? Dann kommen Sie einfach auf Ihre Zahnärzte und Kinderzahnärzte am Riedberg zu. Wir sind gerne für Sie da!

Loch im Zahn? So handeln Sie richtig!

Ob als Kind oder als Erwachsene – die meisten Menschen sind mindestens einmal in ihrem Leben von Karies betroffen. Dabei können Löcher in den Zähnen entstehen. Karies muss aber nicht zwangsläufig zu Löchern führen. Diese entstehen erst im fortgeschrittenen Stadium und können häufig durch vorbeugende Maßnahmen verhindert werden.

Doch was können Sie tun, wenn Sie bereits ein Loch im Zahn haben? Zunächst einmal: Löcher in den Zähnen können zwar unangenehm sein, sind aber gut behandelbar! Mit einer professionellen Behandlung gehört das Thema schnell der Vergangenheit an. Wie Löcher in den Zähnen entstehen und wie sie behandelt werden können, erfahren Sie von Ihrem Team der MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg.

Wie entsteht ein Loch im Zahn?

In unserer Mundhöhle leben unzählige Bakterien. Die meisten von ihnen sind für uns sehr nützlich. Sie sorgen zum Beispiel für eine gesunde Mundflora und helfen uns bei der Nahrungsverdauung.

Ein kleiner Teil der Bakterien in unserem Mund kann jedoch zu Zahnschäden führen. Sie befinden sich zum Beispiel in der Plaque. Das ist ein farbloser, klebriger Zahnbelag, der sich aus Speichel, Bakterien und Essensresten zusammensetzt. Die Speisereste im Mund werden von diesen Bakterien besiedelt und zersetzt. Wenn sie Zucker abbauen, entsteht Säure. Diese Säure greift den Zahnschmelz, also die oberste Schicht unserer Zähne, an. Dadurch bilden sich zunächst weiche Stellen auf der Zahnoberfläche. Diese weichen Stellen können mit der Zeit brüchig werden. Es entstehen Löcher.

Bestimmte Lebensmittel können die Entstehung von Karies begünstigen. Dazu gehören zum Beispiel Süßigkeiten, Limonaden oder Weißbrot. Kurzum: Lebensmittel, die viel industriell verarbeiteten Zucker enthalten. Bei unzureichender Zahnpflege können die Bakterien an den Zähnen haften bleiben. Und je länger die säureproduzierenden Bakterien an den Zähnen festsitzen, desto eher entsteht ein Loch. Karieslöcher können in den Zahnzwischenräumen, auf der Kaufläche oder auf der Wurzeloberfläche auftreten.

Verschiedene Symptome können auf ein Loch im Zahn hindeuten. Je nach Stadium der Karies können das dunkle Flecken auf den Zähnen, Zahnschmerzen oder Mundgeruch sein. Bei weit fortgeschrittener Karies können außerdem Schwellungen am Zahnfleisch auftreten oder sogar Zahnteile abbrechen.

Karieslöcher professionell behandeln

Haben Sie den Verdacht, dass Ihre Zähne von Karies befallen sein könnten? Dann sollten Sie die betroffene Stelle so schnell wie möglich von Ihrem Zahnarzt behandeln lassen. Ein von Karies befallener Zahn kann andere Zähne infizieren. Durch eine frühzeitige Behandlung können größere Schäden an Ihren Zähnen meist verhindert werden. Je nach Lage und Größe der Löcher gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten.

Befindet sich das Loch im Zahnschmelz oder im Zahnbein (Dentin), wird in der Regel der Zahnschmelz aufgebohrt und das befallene Gewebe entfernt. Der Hohlraum, der dabei entsteht, wird anschließend mit einer Zahnfüllung abgedichtet. Ist der Zahn bereits stark beschädigt, reicht eine Füllung oft nicht mehr aus. In diesem Fall können die beschädigten Teile durch eine Krone oder Teilkrone ersetzt werden. Die Überkronung schützt den natürlichen Zahn. Ist die Karies bereits bis zur Wurzel vorgedrungen, ist eine Wurzelbehandlung notwendig. Sie brauchen dabei keine Sorge vor Schmerzen zu haben. Auf Wunsch führen Ihre Dentalexperten am Riedberg die Behandlung mit einer Narkose durch.

Nach der Behandlung ist es wichtig, dass Sie weiterhin auf eine gewissenhafte Mundhygiene achten und regelmäßige Kontrollen bei Ihrem Zahnarzt wahrnehmen. Durch verschiedene Maßnahmen können Sie Karies vorbeugen und damit Löcher in den Zähnen in Zukunft vermeiden. Sehen Sie sich dazu auch gern unseren Beitrag „So können Sie Karies vorbeugen“ an.

Schnuller und Daumenlutschen: Wie beeinflussen diese Gewohnheiten die Zahngesundheit?

Schnuller – ja oder nein? Die meisten Eltern stolpern früher oder später über diese Frage. Das Thema wird oft kontrovers diskutiert. Genauso wie die Frage, ob Daumenlutschen unbedenklich ist oder nicht. Selbst unter Expertinnen und Experten gehen die Meinungen dazu oft auseinander. Die einen raten ausnahmslos davon ab. Die anderen sehen bei diesen Gewohnheiten keine größere Gefährdung, vorausgesetzt, sie finden bei den Kleinen kontrolliert und in Maßen statt.

Babys lutschen teilweise bereits im Mutterleib an ihrem Daumen. So bereiten sich die Kinder auf die Nahrungsaufnahme vor. Das erhöhte Saugbedürfnis von Babys ist also ganz natürlich. Das Nuckeln am Schnuller oder Daumen gibt vielen Kindern Sicherheit und hilft ihnen in bestimmten Situationen dabei, sich zu beruhigen. Welchen Einfluss können Schnuller und Daumenlutschen auf die Zahngesundheit Ihres Kindes haben? Und was können Eltern bei diesen Gewohnheiten beachten? Die MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg geben Ihnen dazu ein paar Tipps.

Mögliche Auswirkungen

Hat ein Schnuller negative Auswirkungen auf die Zahngesundheit Ihres Kindes? Die Antwort ist jein. Die möglichen Folgen hängen von mehreren Faktoren ab. Die Form und Qualität des Schnullers spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Dauer und Intensität der Nutzung.

Ein Schnuller ist in jedem Fall ein Fremdkörper im Mund, der vor allem bei übermäßigem Gebrauch über mehrere Jahre hinweg die Entwicklung des Kiefers und der Zähne beeinträchtigen kann. Davon können nicht nur die Milchzähne, sondern auch die Folgezähne betroffen sein. Eine mögliche Folge durch die intensive Nutzung eines Schnullers ist ein offener Biss des Kindes. Das bedeutet, dass beim Zusammenbeißen der Zähne eine Lücke zwischen den oberen und unteren Schneidezähnen bleibt. Eine weitere mögliche Fehlstellung durch zu häufigen Schnuller-Gebrauch ist der Überbiss. Dabei stehen die oberen Schneidezähne deutlich über den unteren Schneidezähnen.

Regelmäßiges und langes Daumenlutschen kann ähnliche Auswirkungen auf die Zahngesundheit haben wie häufiges Nuckeln am Schnuller. Vor allem wenn das Kind den Daumen häufig fest gegen den Kiefer drückt, kann sich dieser mit der Zeit verformen. Daumenlutschen kann also auch zu einem offenen Biss oder einem vorstehenden Oberkiefer führen. Das Risiko von Zahnfehlstellungen wird beim Daumenlutschen etwas höher eingeschätzt als beim Schnuller, da Schnuller in der Regel weicher sind und ihre Form als kieferfreundlicher gilt.

Diese Kriterien sollte ein Schnuller erfüllen

Schnuller gibt es in allen möglichen Größen, Formen und Materialien. Kein Schnuller kann vollkommen kieferschonend sein. Es gibt jedoch einige Kriterien, die beim Kauf beachtet werden können, um das Risiko von Zahnfehlstellungen zu verringern.

Wählen Sie einen Schnuller, der möglichst wenig Platz im Mund einnimmt. Wir empfehlen einen Schnuller mit schmalem Hals, um den Abstand zwischen Ober- und Unterkiefer so gering wie möglich zu halten. Außerdem sollte der Sauger des Schnullers möglichst weich und biegsam sein. Ein Schnuller sollte außerdem nicht „mitwachsen“. Besorgen Sie also keinen größeren Schnuller, wenn ihr Kind wächst. Besser ist es, bis zum Ende des Gebrauchs die kleinste Größe zu verwenden.

Darauf sollten Eltern achten

Je häufiger und länger das Kind am Daumen lutscht oder den Schnuller benutzt, desto wahrscheinlicher ist eine Veränderung des Gebisses. Eltern sollten daher möglichst darauf achten, dass diese Gewohnheiten bei ihren Kindern nicht überhandnehmen.

Ab dem dritten Lebensjahr beginnt die sensible Wachstumsphase der Zähne und des Kiefers. Spätestens dann sollte Ihr Kind vom Schnuller entwöhnt sein und nicht mehr am Daumen lutschen. Das geht aber meistens nicht von heute auf morgen. Oft ist es sinnvoll, das Kind schrittweise zu entwöhnen. Da mit dem ersten Zahn das Kaubedürfnis zunimmt und der natürliche Saugreflex allmählich nachlässt, ist das oft ein geeigneter Zeitpunkt, um mit der Entwöhnung zu beginnen.

Probieren Sie alternative Beruhigungsrituale aus und bieten Sie den Schnuller nur dann an, wenn alle anderen Bedürfnisse des Kindes gedeckt sind. Loben Sie Ihr Kind, wenn es nicht am Daumen lutscht oder zum Schnuller greift. Auch Kinderbücher können bei der Entwöhnung helfen. Es gibt eine Reihe von Kinderbüchern, die Kinder auf positive Weise dazu ermutigen, mit dem Daumenlutschen oder Nuckeln am Schnuller aufzuhören.

Lassen Sie die Zähne Ihrer Kinder darüber hinaus regelmäßig in unserer Zahnarztpraxis am Riedberg untersuchen. So können wir mögliche Probleme durch Schnuller oder Daumenlutschen frühzeitig erkennen und behandeln.

Weißes Lächeln trotz Kaffeegenuss – ist das möglich?

Gehören Sie auch zu den Menschen, für die der Kaffee am Morgen unverzichtbar ist? Das können wir gut verstehen! Schließlich kurbelt der Wachmacher den Stoffwechsel an und hilft uns dabei, gut in den Tag zu starten. Noch dazu wird Kaffee – in Maßen getrunken – eine Reihe positiver Eigenschaften nachgesagt. Unter anderem soll das darin enthaltene Koffein unsere Konzentrationsfähigkeit erhöhen und unser Langzeitgedächtnis verbessern.

Wären da nur nicht die bräunlichen Zahnverfärbungen, die der Genuss von Kaffee mit sich bringen kann. Was können Sie also tun, wenn Sie weder auf Ihren täglichen Kaffee noch auf weiße Zähne verzichten möchten? Das erfahren Sie von Ihren Dentalexperten, vom MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte am Riedberg.

Warum verfärben sich unsere Zähne durch Kaffee?

Sehen wir uns einmal an, warum Kaffee unsere Zähne verfärben kann. Unsere Zähne haben eine raue Oberfläche mit winzigen Vertiefungen. In diese Vertiefungen können dunkle Farbpigmente – wie die pflanzlichen Gerbstoffe des Kaffees – eindringen. Mit der Zeit können diese Kaffeerückstände auf der Zahnoberfläche unsere Zähne verfärben.

In der Fachsprache werden diese Verfärbungen durch äußere Einflüsse wie Kaffee als extrinsische Verfärbungen bezeichnet. Im Gegensatz zu den intrinsischen Verfärbungen, die aus dem Inneren des Zahns hervorgehen, sind diese äußeren Verfärbungen meist gesundheitlich unbedenklich. Dennoch möchten viele Menschen aus ästhetischen Gründen etwas gegen die Verfärbungen unternehmen.

So beugen Sie Verfärbungen vor

Die richtige Zahnpflege ist das A und O. Wer sich täglich gründlich die Zähne putzt und dabei auch die Zahnzwischenräume ordentlich reinigt, ist gegen Verfärbungen besser gewappnet. Denn gesunde Zähne nehmen Verfärbungen in der Regel nicht so schnell an.

Kleiner Hinweis an dieser Stelle: Da Kaffee säurehaltig ist, sollten Sie nach dem Kaffeegenuss mit dem Zähneputzen mindestens 20 Minuten warten.

Je öfter die Zähne mit Kaffee in Kontakt kommen, desto eher können sich die dunklen Pigmente an den Zähnen festsetzen. Deshalb hilft es schon, den Kaffee nicht zu lange im Mund zu lassen. Statt lange am Kaffee zu nippen ist es für die Zähne also besser, den Kaffee zügig zu trinken.

Für so manch einen Kaffeetrinker vielleicht eher ungewöhnlich, aber hilfreich: Trinken Sie Ihren Kaffee mit einem (Glas-)Strohhalm. So können Sie den Kontakt von Kaffee mit den Zähnen auf ein Minimum reduzieren. Spülen Sie zudem Ihren Mund nach dem Kaffeegenuss möglichst mit Wasser aus. Auf diese Weise verhindern Sie, dass sich die Farbpigmente an der Zahnoberfläche festsetzen.

Zahnverfärbungen professionell behandeln lassen

Doch was können Sie tun, wenn sich bereits Verfärbungen an den Zähnen zeigen? Auch wenn es verlockend ist, sollten Sie bei speziellen Zahncremes mit sogenanntem Whitening-Effekt vorsichtig sein. Diese Produkte enthalten meist kleine Partikel, die Zahnverfärbungen abschmirgeln. Bei zu häufigem Gebrauch können diese Zahncremes Ihren Zahnschmelz angreifen.

Ähnliches gilt für diverse Hausmittel, die hellere Zähne versprechen. Nähere Informationen dazu liefert Ihnen unser Beitrag „Zitrone, Natron oder Aktivkohle – Vorsicht bei Hausmitteln zur Zahnaufhellung“.

Hartnäckige Verfärbungen können Sie bei Ihrer Zahnarztpraxis am Riedberg behandeln lassen. Mit einer professionellen Zahnreinigung (PZR) können unter anderem dunkle Ablagerungen durch Kaffeegenuss entfernt werden. So kommt die natürliche Farbe Ihrer Zähne wieder mehr zum Vorschein. Für ein noch weißeres Lächeln bieten Ihnen unsere Experten außerdem ein professionelles Zahn-Bleaching an. Dabei werden Ihre Zähne so schonend wie möglich aufgehellt. Bei Interesse sprechen Sie uns einfach an! Wir beraten Sie gerne ausführlich zu unseren Behandlungsmöglichkeiten.

So stoppen Sie Zähneknirschen

Wachen Sie regelmäßig mit Verspannungen im Gesicht oder Nacken auf? Oder fühlt sich Ihr Kiefergelenk oft wie eingerostet an? Dann knirschen Sie vielleicht mit den Zähnen. Dieses weit verbreitete Phänomen wird in der Fachsprache Bruxismus genannt. Der Begriff beschreibt das unbewusste Knirschen und Aufeinanderpressen der Zähne. Bruxismus kann sowohl im Schlaf als auch tagsüber auftreten.

Viele Betroffene merken gar nicht, dass sie mit den Zähnen knirschen. Das Problem: Beim Zähneknirschen wird ein sehr starker Druck auf die Zähne und das Kiefergelenk ausgeübt. Regelmäßiges Knirschen und Pressen kann daher zu schweren Zahnschäden und übermäßiger Belastung der Kau- und Kiefermuskeln führen.

Doch wie erkennen Sie, ob Sie mit den Zähnen knirschen? Was sind die Ursachen und wie können Sie dagegen vorgehen? Das Team der Zahnarztpraxis am Riedberg verrät es Ihnen!

Mögliche Ursachen

Gleich vorneweg: Warum Betroffene mit den Zähnen knirschen oder pressen, kann ganz verschiedene Gründe haben. Als häufigste Ursache gelten Stress und Nervosität. In diesen Fällen nutzen die Patienten das Zähneknirschen als ein Ventil, um Stress abzubauen.

Eine weitere Ursache können schlechtsitzende Zahnprothesen sowie Zahn- oder Kieferfehlstellungen sein. Die Betroffenen versuchen dann häufig unbewusst, durch vermehrtes Knirschen die Fehlstellung auszugleichen.

Auch Substanzen, die auf das zentrale Nervensystem wirken, können Zähneknirschen verursachen. Dazu zählen Alkohol, Nikotin, Koffein oder bestimmte Medikamente wie Antidepressiva. Atemaussetzer im Schlaf (Schlafapnoe) können ebenfalls mit dem Zähneknirschen zusammenhängen.

So erkennen Sie, ob Sie mit den Zähnen knirschen

Wenn Sie dauerhaft mit den Zähnen knirschen, kann sich das in Form von Abrieb des Zahnschmelzes, Schleifspuren oder Absplitterungen der Zahnsubstanz bemerkbar machen. Beschädigte Zahnkronen können ebenfalls darauf hindeuten, dass Sie mit den Zähnen knirschen.

Haben Sie Schmerzen, wenn Sie den Mund öffnen? Oder knackt Ihr Kiefer? Das können ebenfalls Anzeichen dafür sein, dass Sie ein „Knirscher“ sind. Bruxismus-Patienten leiden zudem häufig unter schmerzempfindlichen Zähnen. Da durch das Knirschen die Kaumuskulatur stark angespannt wird, gehören darüber hinaus Verspannungen im Gesicht sowie im Schulter- und Nackenbereich zu den möglichen Symptomen. Diese Verspannungen können weitere Beschwerden nach sich ziehen, darunter Kopfschmerzen im Schläfenbereich, Ohrenschmerzen oder Schwindel.

Behandlungsmöglichkeiten

Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, um die Beschwerden durch Zähneknirschen oder -pressen zu lindern. Die Behandlungsmöglichkeiten hängen dabei von den jeweiligen Ursachen ab. Wenn Sie zum Beispiel wegen einer zu großen Krone oder Füllung mit den Zähnen knirschen, können Ihre Zahnärzte am Riedberg den fehlerhaften Zahnersatz korrigieren.

In vielen Fällen ist eine Aufbiss-Schiene sinnvoll. Durch den Zahnaufsatz aus Kunststoff reiben die Zähne nicht mehr direkt aufeinander, wodurch die Zähne vor weiteren Schäden geschützt werden. Zudem verteilt sich der Druck auf den gesamten Kiefer. Dadurch können Verspannungen gelöst werden.

Knirschen oder pressen Sie mit den Zähnen, wenn Sie besonders angespannt sind? Dann sind Maßnahmen zum Stressabbau angesagt! Entspannungsmethoden wie Meditation, autogenes Training oder Yoga können den Betroffenen dabei helfen, Stress abzubauen und dem Zähneknirschen entgegenzuwirken. Auch Lockerungsübungen für den Kiefer und Muskelmassagen sind hilfreich, um die Kaumuskulatur zu entspannen. Wir beraten Sie gerne über geeignete Übungen.

Wichtig ist, dass Sie regelmäßige Kontrolluntersuchen wahrnehmen. Auf diese Weise können wir erste Anzeichen frühzeitig erkennen. Und gemeinsam finden wir die passende Lösung für Sie!

Zitrone, Natron oder Aktivkohle – Vorsicht bei Hausmitteln zur Zahnaufhellung

Wer wünscht sich nicht ein strahlend weißes Lächeln? Viele Menschen greifen zu günstigen und einfachen Hausmitteln, die immer wieder im Internet und Fernsehen als regelrechte Lifehacks angepriesen werden, um die Zähne aufzuhellen. Doch sind diese Methoden wirklich sicher und effektiv? Ihre Zahnarztpraxis am Riedberg klärt Sie über mögliche Risiken und Nebenwirkungen einer Zahnaufhellung mit herkömmlichen Hausmitteln auf. Gern verraten wir Ihnen auch, wie Sie Ihre Zähne wirklich wieder weiß bekommen.

Zahnaufhellung zu Hause – geht das?

Auch wenn sich jeder strahlend weiße Zähne wünscht, ist es wichtig zu wissen: Es ist ganz normal, dass auch gesunde Zähne nie ganz weiß sind, sondern immer leicht verfärbt. Das Weiß Ihrer Zähne kommt vom wertvollen Zahnschmelz, der sich schützend um das Dentin legt – dem Zahnbein. Dieses Dentin ist von Natur aus dunkel. Je älter wir werden, desto dünner wird unser Zahnschmelz und desto mehr scheint das Zahnbein durch. Verschiedene Genussmittel wie Kaffee, Rotwein und Zigaretten fördern stärkere Verfärbungen. Oft wird dann zu verschiedenen Mitteln aus dem Haushalt gegriffen, die dem durch eine bleichende Wirkung entgegenwirken sollen – doch hier ist Vorsicht geboten.

Vermeiden Sie diese Hausmittel

Es gibt viele Hausmittel, die angeblich die Zähne aufhellen sollen. Oft ist von Backpulver oder Natron die Rede. Normalerweise im Kuchen verwendet, soll das weiße Pulver die Zähne durch seine abrasive Wirkung von Verfärbungen befreien und heller machen. Doch die feinen Partikel reiben nicht nur Plaque weg: Sie greifen auch den wichtigen Zahnschmelz an und schmirgeln ihn ab. Einmal abgeschliffen, kann sich der Schmelz nicht mehr auf natürliche Weise regenerieren.

Verzichten Sie auch auf Aktivkohle, die manchmal sogar in verschiedenen Zahnpasten enthalten ist. Sie wird oft als Wundermittel angepriesen. Sie wirkt zwar antibakteriell, doch auch hier reiben die groben Körner des Pulvers den wichtigen Zahnschmelz ab.

Früchten wie Zitronen wird ebenfalls ein Bleach-Effekt nachgesagt. Aber Vorsicht: Die starke Säure hilft zwar, weiße Kleidung aufzuhellen, doch Ihre Zähne sollten Sie keiner ausgiebigen Zitronenbehandlung aussetzen. Die aggressive Säure greift Zähne und Zahnfleisch an, was zu Entzündungen führen kann. Dasselbe gilt auch für Erdbeeren, die ebenfalls oft empfohlen werden.

Das Ausspülen der Mundhöhle mit Kokosöl ist dagegen unbedenklich und sogar gesund für den Mundraum, da das natürliche Öl antibakteriell wirkt. Es gibt allerdings keine Belege dafür, dass dies auch die Zähne aufhellt.

Auch wenn es verlockend wirkt, ein schnelles Bleaching mit herkömmlichen Hausmitteln ist keine Lösung. Diese Methoden bringen nur einen kurzfristigen Erfolg, der schnell wieder verblasst. Auf diese Weise schädigen Sie den Zähnen auf lange Sicht und öffnen letztendlich die Tür für mehr Schmutzablagerungen, die zu einer intensiveren Verfärbung führen.

Ihre Zahnarztpraxis am Riedberg verhilft Ihnen zu einem strahlenden Lächeln

Auch Produkte, die für hellere Zähne werben, halten nicht immer, was sie versprechen. Generell gilt: Ob zahnaufhellende Produkte oder Experimente mit verschiedenen Hausmitteln, bitte sprechen Sie derartige Anwendung vorher immer mit Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin ab.

Um ein natürliches Weiß – ohne Schäden – zu erhalten, müssen Sie in erster Linie auf Ihre tägliche Dentalhygiene achten und auf den übermäßigen Konsum von verfärbenden Genussmitteln verzichten. Auch eine professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis kann Sie vor frühzeitigen Verfärbungen bewahren. Möchten Sie jedoch dem Weiß Ihrer Zähne etwas nachhelfen, ist das professionelle Bleaching bei Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin die schonendste Art. Hier ist der Aufhellungs-Effekt einerseits garantiert, andererseits wissen die Experten, worauf es zu achten gilt, damit Ihr wertvoller Zahnschmelz sowie das Zahnfleisch nicht beschädigt wird.

Unsere Zahnarztpraxis am Riedberg berät Sie gern zum Thema Zahn-Bleaching und führt dieses außerdem fachgerecht durch. Bei uns haben Sie die Wahl zwischen einer Aufhellung in der Praxis oder einem vom Zahnarzt angeführten Home-Bleaching. Somit können Sie sich ganz sicher auf gesunde und weiße Zähne freuen.

Zahnfleischbluten in der Schwangerschaft

Viele Schwangere bemerken bei der Zahnpflege oder beim Essen, dass ihr Zahnfleisch blutet – ein typisches Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Das Team aus der Zahnarztpraxis am Riedberg kann Sie beruhigen: Zahnfleischblutungen und Zahnfleischentzündungen sind für die Gesundheit Ihres Kindes nicht gefährlich. Zwischen 60 und 75 Prozent der schwangeren Frauen leiden an einer Zahnfleischentzündung, die auch als Schwangerschaftsgingivitis bezeichnet wird.

Auch wenn eine Gingivitis die Schwangerschaft nicht gefährdet, sollten Sie sich dennoch von Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin untersuchen lassen. Eine Zahnfleischentzündung kann unbehandelt zu Parodontitis führen und Ihren Zahnapparat schädigen. Zum Glück ist die typische Entzündung während der Schwangerschaft gut behandelbar und Sie können ihr von Anfang an vorbeugen. Wir erklären Ihnen gern, wie!

Ursachen für Schwangerschaftsgingivitis

Durch die Schwangerschaft kommt es zu einer hormonellen Umstellung im Körper und zu einer vermehrten Produktion von Östrogen und Progesteron. Diese sind wichtig für die Entwicklung des Kindes, fördern aber auch Entzündungen im Mund.

Diese Umstellung führt auch zu Veränderungen im Mundraum. Das Zahnfleisch wird lockerer und stärker durchblutet und auch die Bakterien der Mundflora setzen sich anders zusammen. Generell fährt der Körper die Immunabwehr herunter, da sonst die fremden Zellen des Vaters abgestoßen werden. Das bedeutet auch, dass Sie in der Zeit Ihrer Schwangerschaft empfänglicher für Viren und eben auch Entzündungen sind.

Sobald Sie bemerken, dass Ihr Zahnfleisch häufig und stark blutet, sollten Sie vorsichtshalber eine Zahnarztpraxis aufsuchen. Denn wenn das Zahnfleisch entzündet ist, muss es behandelt werden. Damit es aber gar nicht erst so weit kommt, können Sie einige Maßnahmen treffen, um eine Schwangerschaftsgingivitis zu vermeiden.

Tipps für die richtige Zahnpflege während der Schwangerschaft

Die beste Vorbeugung gegen eine Schwangerschaftsgingivitis ist die gewissenhafte Mundhygiene. Da Ihr Zahnfleisch durch die Hormonumstellung empfindlicher ist es als sonst, müssen Sie Ihre Putzgewohnheiten etwas anpassen. Wie immer gilt aber: Zweimal täglich Zähneputzen für mindestens zwei Minuten. Wichtig ist jedoch, dass Sie mit weniger Druck putzen. Obwohl wir normalerweise eine mittelharte Zahnbürste empfehlen, sollten Sie während der Schwangerschaft zu einer Zahnbürste mit weichen Borsten greifen, um das sensible Zahnfleisch zu schützen. Wenn Sie eine elektrische Zahnbürste haben, schauen Sie am besten in die Bedienungsanleitung. Meistens können Sie hier verschiedene Intensitätsstufen einstellen. Wählen Sie also hier unbedingt eine sensitive Einstellung. Aber auch bei der Handzahnbürste sollten Sie aufpassen und nicht zu stark putzen.

Tipp: Statt die Zahnbürste mit der Faust zu umklammern, halten Sie diese beim Putzen mit dem Daumen, Zeige- und Mittelfinger. Dadurch wird der Druck automatisch reduziert.

Außerdem sollten Sie wie gewohnt auch die Zahnzwischenräume nicht vernachlässigen und regelmäßig Zahnseide oder Interdentalbürsten sowie Mundspülung verwenden.

Wenn Sie, wie viele Schwangere, unter morgendlichem Erbrechen leiden, sollten Sie sich nicht direkt danach die Zähne putzen. Die Magensäure greift den Zahnschmelz an und macht ihn empfindlich. Wenn Sie direkt mit der Zahnbürste nachputzen, reiben Sie ihn weg. Und wenn er einmal weg ist, kann er sich auf natürliche Weise nicht wieder aufbauen. Deshalb sollten Sie den Mund zunächst nur mit einer Mundspülung oder Wasser ausspülen und mindestens eine halbe Stunde warten. In dieser Zeit neutralisiert sich die Säure und der Zahnschmelz kann sich wieder verhärten.

Auf jeden Fall sollten Sie zu Beginn der Schwangerschaft, aber auch noch einmal am Ende, einen Kontrolltermin mit Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin vereinbaren. Das Team des MVZ am Riedberg begleitet Sie gern zahnmedizinisch durch Ihre Schwangerschaft und hilft Ihnen bei Entzündungssymptomen.

Die richtige Wahl der Zahnbürste

Sie kommt zweimal täglich zum Einsatz, reinigt die Zähne und ist unverzichtbar für unsere Mundhygiene: die Zahnbürste. Doch wer vor dem Regal in der Drogerie steht, weiß manchmal nicht, was er kaufen soll. Die Auswahl an Zahnbürsten ist riesig. Das fängt schon bei der Entscheidung zwischen einer elektrischen und einer Handzahnbürste an. Welche Borsten sollen es sein, wozu gibt es verschiedene Härtegrade und welcher Bürstenkopf ist der beste? Die Wahl der Zahnbürste ist wichtig und sollte individuell auf Ihre Zähne abgestimmt sein. Unser Zahnärzte-Team am Riedberg unterstützt Sie bei Ihrer Entscheidung – wir erklären Ihnen alles, was Sie über die verschiedenen Zahnbürstenarten wissen müssen.

Die Handzahnbürste: Bürstenköpfe und Borsten

Zuallererst: Es gibt nicht die eine Zahnbürste – sie muss ganz auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst sein. Doch ein Überblick über die verschiedenen Arten und Komponenten kann Ihnen helfen, die richtige Zahnbürste für Ihre Zähne zu finden.

Der Bürstenkopf

Es gibt unterschiedliche Größen und Formen. Je größer der Bürstenkopf, desto mehr Zähne können gleichzeitig geputzt werden – doch leider nicht so gründlich. Besser ist eine kleinere Variante. Damit dauert das Putzen zwar etwas länger, aber der kleine Kopf erreicht unzugänglichere Stellen viel besser und ist somit präziser in der Reinigung.

Die Borsten

Bei den Borsten Ihrer Zahnbürste gibt es mehrere Qualitätsmerkmale wie das Material, die Verarbeitung und der Härtegrad, auf die Sie achten sollten. Für optimale Hygienevoraussetzungen sollten Sie unbedingt auf Kunststoff-Borsten zurückgreifen. Tierzahnborsten sind zu vermeiden – sie sind unhygienisch und regelrechte Keimherde. Auch Holz bietet viel Raum für die Ansiedlung von Bakterien. Sollten Sie dennoch eine Bambuszahnbürste verwenden wollen, raten wir Ihnen, diese ordentlich trocknen zu lassen. Weiterhin ist es von Vorteil, wenn die dichte Borstenlandschaft Ihrer Zahnbürste aus vielen einzelnen Borstenbüscheln besteht.

Achten Sie beim Kauf auf die Aufschrift „abgerundete Borsten“. Mit bloßem Auge ist es nicht zu erkennen, aber wenn die Borsten nicht abgerundet, sondern scharfkantig sind, kann das Zahnfleisch schnell verletzt werden.

Bei der Wahl des Härtegrades ist zu beachten, dass harte Borsten zwar besser reinigen und Plaque entfernen, bei falscher Technik aber auch Zahnfleisch und Zahnschmelz reizen und angreifen. Weiche Borsten empfehlen wir in der Regel Personen mit besonders schmerzempfindlichen Zähnen, freiliegenden Zahnhälsen oder erkranktem Zahnfleisch. Im Zweifelsfall ist eine mittlere Härte immer die richtige Wahl. Sie reinigt die Zähne gut und schont das Zahnfleisch.

Der Griff

Welche Zahnbürstengriff der richtige für Sie ist, kommt ganz auf Ihre individuellen Vorlieben und Bedürfnisse an. Auf jeden Fall sollte er rutschfest sein, damit Sie die Zahnbürste sicher und präzise führen können.

Wichtiger Hinweis: Denken Sie daran, die Zahnbürste alle drei Monate auszutauschen. Sobald die Borsten abgenutzt und ausgefranst sind, muss ein neues Modell her.

Elektrische Zahnbürste oder Handzahnbürste?

Sie denken darüber nach, sich eine elektrische Zahnbürste anzuschaffen? Der Reinigungseffekt einer manuellen und der einer elektrisch betriebene Zahnbürste ist mit der richtigen Putzmethode gleich. Es kommt also ganz auf Ihre Vorlieben an, für was Sie sich entscheiden. Eine elektrische Zahnbürste kann Ihnen allerdings auch eine große Unterstützung sein, wenn Sie an Mobilitätsproblemen leiden oder die Angewohnheit haben, zu fest beim Putzen aufzudrücken.

Mittlerweile gibt es nicht nur eine normale Elektrozahnbürste, die mit einem Motor den Bürstenkopf rotiert. Eine Schallzahnbürste wird durch Magnete in Schwingungen versetzt, doch die Reinigungsergebnis sind die gleichen wie bei einem elektronischen Motor. Die Ultraschallzahnbürste hingegen ist besonders schonend für Ihr Zahnfleisch. Bei der Wahl der Bürstenköpfe gelten die gleichen Tipps wie bei der üblichen Handzahnbürste.

Spezielle Zahnbürsten

Für die sensiblen ersten Milchzähne gibt es besonders weiche und sensitive Baby- und Kinderzahnbürsten. Tragen Sie eine feste Zahnspange, empfiehlt sich eine Ortho-Zahnbürste für die Reinigung und Schonung Ihrer Brackets. Als Ergänzung zu Ihrer Zahnreinigung mit einer Zahnbürste Ihrer Wahl können Sie außerdem noch Interdentalbürsten verwenden. Diese lassen sich gut in die Zahnzwischenräume einführen.

Lassen Sie sich bei der Entscheidung von einem Experten beraten!

Für welche Zahnbürste man sich auch entscheidet: Auf die richtige Technik kommt es an. Unser Zahnärzte-Team am Riedberg berät Sie gerne, wenn es um die richtige Zahnputzroutine geht. Auch in Sachen Zahnbürste sind wir für Sie da! Jeder Mensch hat andere Zähne und andere Bedürfnisse und Eigenheiten - deshalb ist es wichtig, eine Zahnbürste zu finden, die perfekt zu Ihnen passt. Als Ihr Dentalexperte wissen wir, was Ihre Zähne brauchen und können Ihnen so eine individuelle Zahnbürstenempfehlung geben.

Zahnlücken: Wann sollten sie korrigiert werden?

Für manche Menschen ist eine Zahnlücke ein Identitätsmerkmal: Manche Schauspieler und Schauspielerinnen sowie Models zeigen ihr markantes Lächeln im Fernsehen und auf Fotos voller Selbstbewusstsein. Das, wofür einige früher gehänselt wurden, ist heute Trend. Doch es gibt auch viele Personen, die mit ihrer Zahnlücke unglücklich sind, sei es aus ästhetischen Gründen oder weil sie deswegen unter gesundheitlichen Problemen leiden. Es ist zwar nicht immer notwendig, leichte Zahnlücken zu schließen, doch es gibt Fälle, bei denen Sie schnell handeln sollten. Welche Arten von Zahnlücken es gibt, wann sie korrigiert werden sollten und anhand welcher Methoden, erfahren Sie hier von Ihren MVZ Zahnärzten am Riedberg.

Welche Arten von Zahnlücken gibt es?

Im Grunde kann zwischen zwei verschiedenen Arten von Zahnlücken – auch Diastema genannt – unterschieden werden. Das echte Diastema ist eine angeborene Zahnlücke. Durch eine genetische Vererbung kann es passieren, dass man schon als Kind Lücken hat, weil entweder die Zähne zu klein sind, der Zahnbogen zu groß oder eine Fehlstellung vorhanden ist. Oft geht eine Zahnlücke auch mit einem falsch sitzenden Lippenbändchen einher, das so tief geht, sodass die Schneidezähne voneinander getrennt werden. Die bekannte Zahnlücke wie man sie auch von Stars wie Madonna, Brigitte Bardot oder Elton John kennt – also die Zahnlücke zwischen den beiden Schneidzähnen – wird auch Diastema mediale genannt.

Von einem unechten Diastema wird gesprochen, wenn die Zahnlücke nicht angeboren ist. Sie treten zumeist bei Kindern auf, die gerade von Milchzähnen zu den bleibenden Zähnen übergehen. Hier entwickeln sich Zahnlücken, wenn die Schneidezähne zuerst herausgewachsen sind und noch keine Nachbarn haben, die sie zusammenhalten. Diese meist charakteristische Zahnlücke verschwindet jedoch meist im Alter von etwa acht Jahren mit dem Ausbruch der seitlichen Schneidezähne. Aber auch Krankheiten wie Zahnfleischentzündungen oder Karies und Unfälle können für Zahnlücken sorgen.

Die Folgen: Dann sollten Sie Ihre Zahnlücke korrigieren lassen

Meistens ist eine Behandlung von Zahnlücken nicht notwendig. Doch es gibt Fälle, bei denen ein Diastema den Kiefer beeinträchtigt und zu Kauproblemen führen kann. Gerade wenn die Zahnlücke größer ist als nur ein kleiner Spalt, kann sie außerdem Sprachfehler verursachen. Sollten Sie also mit einer Zahnlücke leben und Kiefer- oder Sprachprobleme haben, ziehen Sie am besten einen Zahnarzt oder eine Zahnärztin zu Rate.

Haben Sie eine Zahnlücke durch einen ausgefallenen Zahn aufgrund einer Krankheit entwickelt oder ist sie durch einen Unfall entstanden, sollte so schnell wie möglich ein Zahnersatz wie eine Krone, Brücke oder ein Implantat her. Diese Art von Zahnlücke kann nämlich gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Benachbarte Zähne können in die Lücke kippen, es kommt zum Kieferknochenabbau und langen Zähnen, die von der Gegenseite in die Zahnlücke hineinwachsen. Fällt Ihnen ein Zahn aus, sollten Sie zügig Ihre Zahnarztpraxis aufsuchen.

Aber auch wenn Sie unglücklich mit Ihrer Zahnlücke sind, ist es möglich, diese zu korrigieren, auch wenn es aus gesundheitlichen Gründen nicht nötig ist. Denn wenn Ihnen Ihr Lächeln nicht gefällt, beeinträchtigt das Ihren Alltag und nagt an Ihrem Selbstbewusstsein – das muss nicht sein!

Methoden der Diastema-Korrektur

Wenn ein zu tief liegendes Lippenbändchen die Ursache für eine Zahnlücke ist, kann es durch eine Lippenbändchen-OP entfernt werden. Das ist ein kleiner und schneller Eingriff, der unter Narkose durchgeführt wird. Nach etwa drei Monaten sollte die Lücke zwischen den Schneidezähnen kleiner geworden sein. Ansonsten ist eine gängige Behandlungsmethode bei Zahnfehlstellungen die feste Zahnspange. Diese schreckt aber vor allem im Erwachsenenalter ab, da sie sehr auffällig ist. Inzwischen gibt es jedoch unauffälligere Alternativen wie Aligner – durchsichtige Zahnspangen, die auf Ihre Zähne angepasst werden. Gerade wenn die Zahnlücke aus ästhetischen Gründen geschlossen werden soll, lohnen sich aber auch Veneers. Das sind Verblendschalen aus Keramik, die auf die Zähne gelegt und befestigt werden. So werden unliebsame Fehlstellungen und Lücken kaschiert. Gleichzeitig sehen die individuell angefertigten Veneers sehr natürlich aus.

Wenn Ihr Diastema Ihnen Beschwerden bereitet – ob gesundheitlich oder ästhetisch – können Sie sich gerne von unserem kompetenten Zahnarzt-Team am Riedberg beraten lassen. Wir finden eine für Sie und Ihre Wünsche passende Lösung und setzen diese professionell um.

Welche Leistungen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse?

Wenn es zu Behandlungen beim Zahnarzt kommt, haben viele Menschen Angst vor anstehende Kosten, die selbst getragen werden müssen. Das sollte Sie aber keinesfalls daran hindern, regelmäßige Kontrolltermine oder gar wichtige Behandlungen wahrzunehmen, denn nicht alles muss aus eigener Tasche bezahlt werden. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Regelversorgung und gibt bei bestimmten Leistungen auch Zuschüsse. Damit Sie nicht den Durchblick verlieren, geben wir, das Team von der Zahnarztpraxis am Riedberg, Ihnen eine Übersicht, welche Leistungen komplett oder teilweise von der Krankenkasse gedeckt werden. Außerdem klären wir Sie auf, wie Sie sich auch Zusatzleistungen bequem finanzieren können.

Komplette Kostenübernahme und Zuschüsse

Haben Sie Zahnschmerzen und andere Zahnprobleme, werden Sie nicht allein gelassen. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Regelversorgung: Eine medizinische Grundversorgung, die Sie ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich versorgt. Das heißt, wenn Sie Karies haben, ein Zahn gezogen oder gefüllt werden muss, werden die Kosten vollständig übernommen. Teilweise werden auch Wurzelkanalbehandlungen übernommen – solange der zu behandelnde Zahn vom Zahnarzt oder der Zahnärztin als erhaltungswürdig eingestuft wird. Seit dem 1. Oktober 2020 werden außerdem 60 Prozent der Kosten für speziellen Zahnersatz wie Kronen, Brücken und Prothesen gedeckt. Die Zahnreinigung ist keine Pflichtleistung, da sie dennoch wichtig ist für die Prophylaxe, bieten manche Krankenkassen einen Zuschuss an oder zahlen sogar die Kosten für eine Zahnreinigung pro Jahr. Erkundigen Sie sich hier am besten bei Ihrer Krankenkasse.

So müssen Sie sich erstmal keine Sorgen über Ihre Zahngesundheit machen, die grundsätzlich von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse finanziert wird. Wünschen Sie sich jedoch aus ästhetischen Gründen bestimmte Zusatzleistungen oder hochwertigere Materialien, müssen Sie hier die Kosten selbst tragen. Hier wird zwischen gleichartiger und andersartiger Versorgung unterschieden. Gleichartige bedeutet, dass Sie zwar eine Kassenleistung wie zum Beispiel eine Krone in Anspruch nehmen, aber für die Optik die Farbe an die anderen Zähne anpassen wollen – die Kosten für die Krone werden zwar übernommen, doch für die zusätzliche Farbe müssen Sie aufkommen. Andersartig ist die Versorgung, wenn Sie sich gegen eine Kassenleistung entscheiden und stattdessen aufgrund eigener Vorlieben eine andere Methode wählen. Das betrifft zum Beispiel den Zahnersatz durch Implantate, obwohl eigentlich eine Brücke eingesetzt werden könnte. Hier bezuschusst die Krankenkasse lediglich den Zahnersatz, der auf dem Implantat befestigt wird, mit den üblichen 60 Prozent.

Bonusheft führen und hohe Kosten vermeiden

Mit einem vollständigen Bonusheft erhalten Sie außerdem höhere Zuschüsse. Führen Sie das Heft lückenlos für fünf Jahre, erhöht sich der Kassenzuschuss auf 70 Prozent – nach zehn Jahren sogar auf 75 Prozent. Ein Grund mehr also, die Zahnarztpraxis regelmäßig aufzusuchen. Hier erhalten Sie für Ihren jährlichen Kontrolltermin jeweils einen Stempel. Kinder und Jugendliche müssen zweimal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung. Denken Sie allerdings daran: Wenn Sie einen Termin versäumen, verfallen die bisher gesammelten Stempel.

Zahnersatz durch Zusatzversicherungen und Ratenzahlung

Können Sie Zahnersatz trotz Zuschüssen nicht finanzieren, finden sich andere Lösungen, die Ihnen bei der Finanzierung helfen. Vor allem, wenn Sie ein besonders hochwertiges Implantat haben möchten, das viele Vorteile mit sich bringt, lohnt es sich, sich mit einer Zusatzversicherung abzusichern, die den Eigenanteil der Kosten mindert. Die Tarifgestaltung ist je nach Zusatzversicherung unterschiedlich und individuell kalkuliert, weshalb sich hier keine pauschalen Minderungen nennen lassen. Doch es steht fest: Eine Zusatzversicherung kann Sie deutlich bei den Kosten eines Zahnersatzes unterstützen.

Aber auch andere Finanzierungsmodelle können Ihnen den gewünschten Zahnersatz ermöglichen. Viele Zahnärzte und -ärztinnen bieten eine Ratenzahlung an – meist sogar zinsfrei. Nach Absprache mit Ihrem Zahnarzt ist es also möglich, die Kosten stückchenweise zu bezahlen. Auch Kredite von der Bank oder von speziellen Zahnersatzkredit-Anbietern sind nicht unüblich. Hier wird die Rechnung in sechs bis zwölf monatlichen Raten abbezahlt.

Keine Bedenken vor Zahnarzt-Kosten

Wenn Sie den Zahnarztbesuch wegen eventueller Kosten vermeiden, schaden Sie sich womöglich selbst, denn Prophylaxe und frühzeitige Behandlungen sind essenziell für die Zahngesundheit. Haben Sie also keine Scheu vor den Behandlungen. Die Regelversorgung wird von der gesetzlichen Krankenkasse gedeckt. Bei uns in der Zahnarztpraxis am Riedberg werden Sie zudem stets vorab aufgeklärt, ob und welche Kosten auf Sie zukommen können. Wir beraten Sie ausführlich und kostentransparent zu passenden Lösungen und Alternativen, um Ihnen die beste Behandlungsmöglichkeit zu bieten. Zögern Sie nicht, uns auf flexible Finanzierungsmodelle anzusprechen.

Unsere Tipps: Wenn Kinder beim Zähneputzen nicht mitmachen wollen

Dass eine gründliche Mundhygiene äußerst wichtig ist, wissen die meisten Menschen. Die Kleinsten von uns sehen die Dringlichkeit allerdings nicht unbedingt und haben oft keine Lust aufs Zähneputzen. Denn was für uns eine selbstverständliche Routine ist, ist für sie eine lästige Pflicht, die sie Tag für Tag erwartet. Das Kind gegen seinen Willen zu zwingen ist dabei wenig hilfreich. Was macht man also, wenn die Kinder beim Zähneputzen partout nicht mitmachen wollen? Die Zahnärzte am Riedberg kennen die besten Tipps und Tricks, wie Sie Ihr Kind spielerisch ans Zähneputzen heranführen können.

Mit Spiel und Spaß besonders viel Freude beim Zähneputzen

Abhängig vom Alter des Kindes gibt es verschiedene Herangehensweisen, wie man es zum Zähneputzen motivieren kann. Bei Babys geht es zum Beispiel insbesondere um die Technik, mit der Sie besser an die Zähne herankommen. Dafür können Sie es in einer Stillposition in der Armbeuge halten, um somit besser an die kleinen Zähne zu kommen. Versucht das Baby immer wieder den Mund zu schließen, gibt es auch hierfür einen Trick: Legen Sie einen Finger auf das Zahnfleisch unter der Oberlippe. Außerdem ist es hilfreich, währenddessen mit dem Kind zu sprechen. Sie können zum Beispiel Geschichten erzählen oder auch etwas vorsingen. Schaffen Sie einen Wohlfühlmoment, sodass das Erlebnis positiv vom Kind abgespeichert wird und als etwas Angenehmes wahrgenommen wird.

Doch auch, wenn das Kind als Baby gute Erfahrungen mit dem Zähneputzen gemacht hat, wird es später womöglich nicht gern zur Zahnbürste greifen. Hier ist besonders wichtig, spielerisch an die Sache heranzugehen. Es kann zum Beispiel helfen, eine Geschichte daraus zu gestalten. So könnte die Zahnbürste ein Polizist sein, der die Kariesverbrecher oder die bösen Zahnmonster im Mund jagt. Diese verstecken sich allerdings zwischen den Zähnen, weshalb Sie gründlich suchen müssen. Vielleicht suchen Sie auch die Essensreste des Tages beim Zähneputzen und finden allerlei Lebensmittel zwischen den Zähnchen. Sie können vollkommen kreativ werden – Hauptsache, Sie und Ihr Kind haben Spaß dabei.

Weiterhin kann es hilfreich sein, wenn sich das Kind die Zahnbürste und den Zahnputzbecher selbst aussuchen darf. Eine Zahnbürste in der Lieblingsfarbe, mit dem Lieblingsmotiv oder der Lieblingsfigur macht schließlich viel mehr Freude. Manche Kinder finden außerdem eine elektrische Zahnbürste spannend und möchten diese vielleicht lieber benutzten. Das ist besonders häufig der Fall, wenn die Eltern auch eine solche haben.

Ein weiterer Tipp ist, eine Kinder-Zahnputzstation einzurichten. Sie können zum Beispiel einen Schemel mit einer Schüssel darauf hinstellen, was als eigenes Waschbecken dient. Dies können Sie dann mit einem kleinen Spiegel ergänzen, um den eigenen Bereich des Kindes zu vervollständigen.

Weiterhin sind Zahnputzlieder ein beliebtes Mittel, um die Zeit beim Zähneputzen möglichst interessant zu gestalten. Diese gibt es auf verschiedenen Streamingdiensten und geben genau die Zeit vor, die Ihr Kind mit Zähneputzen verbringen sollte.

Grundsätzlich ist es wichtig, feste Zeiten für das Zähneputzen festzulegen. Das kann zum Beispiel abends nach dem Pyjamaanziehen oder morgens nach dem Frühstück sein. Somit schaffen Sie eine Routine für Ihre Kinder und sie wissen genau, was auf sie zukommt. Außerdem wird vermieden, dass sie aus einem Spiel herausgerissen werden und dadurch natürlich besonders wenig Lust aufs Zähneputzen haben.

Die Zahnarztpraxis am Riedberg unterstützt Sie gern

Kindern ab einem Alter von zwei oder drei Jahren erklären wir in unserer Zahnarztpraxis am Riedberg gern, warum das regelmäßige Zähneputzen so wichtig ist. Dies führt häufig zu mehr Verständnis und Einsicht, insbesondere, da von einer außenstehenden Person bestätigt wird, was die Eltern Tag für Tag predigen. Weiterhin unterstützen wir Sie gern mit weiteren Tipps und Tricks, sollten Sie sich mit Ihrem Kind in einer Phase befinden, in der es etwas schwieriger wird, die Motivation beizubehalten. Grundsätzlich gilt die Maxime: Ausprobieren und gemeinsam Spaß haben. Denn jedes Kind ist individuell, daher funktioniert nicht bei allen dieselbe Taktik. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran, probieren Sie verschiedene Dinge aus und finden Sie heraus, was Ihrem Kind Spaß macht.

Lassen Sie ästhetische Makel mit Veneers korrigieren

Ein schönes Lächeln wird meist durch weiße, gerade Zähne gekennzeichnet und kann darüber entscheiden, wie wohl wir uns in unserer Haut fühlen. Jedoch haben die wenigsten Menschen von Natur aus perfekte Zähne. Verfärbungen, kleine Risse, eine abgebrochene Ecke oder große Zahnzwischenräume werden oftmals als Makel wahrgenommen. Das kann zu Unzufriedenheit mit dem eigenen Lächeln und einem verminderten Selbstbewusstsein führen. Mit Veneers haben Sie die Möglichkeit, diese kleinen Schönheitsfehler auszugleichen und zu einem ästhetischen Lächeln zu gelangen. Dabei fällt aufgrund der natürlichen Optik gar nicht auf, dass etwas nachgeholfen wurde. Ihre Zahnärzte am Riedberg informieren Sie über Veneers und ihre Funktionsweise.

Was sind Veneers?

Bei Veneers handelt es sich um dünne Vollkeramikplatten, die auf den Zahn geklebt werden und einige Vorteile bieten. Es ist ein robuster Ersatz für einen beschädigten Zahnschmelz und hat gleichzeitig eine natürliche Optik. Die Vollkeramikplatten weisen außerdem eine besonders gute Verträglichkeit auf und überzeugen mit einer langen Haltbarkeit von bis zu zehn Jahren.

Unterschieden wird zwischen zwei Arten von Veneers: den klassischen Veneers und Non-Prep-Veneers. Bei den klassischen Veneers wird der Zahn in der Vorbereitung leicht angeschliffen, um einen besseren Halt zu gewährleisten. Non-Prep-Veneers werden hingegen ohne solche Vorbereitungsmaßnahmen direkt auf den Zahn aufgesetzt und schonen damit die gesunde Zahnsubstanz. Somit liegt der Unterschied der Veneers in der Art der Vorbereitung. Welche Art für Sie infrage kommt, hängt insbesondere von der Beschaffenheit der Zähne ab. Unsere Experten der Zahnarztpraxis am Riedberg entscheiden dabei ganz individuell, welche Form für Sie persönlich geeignet ist.

Das erwartet Sie bei der Veneers-Behandlung

Wenn Sie Interesse an einer Behandlung mit Veneers haben, wird zunächst ein Beratungsgespräch geführt. Hierbei werden Ihre persönlichen Wünsche bezüglich der Optik besprochen. So wünschen sich viele Patientinnen und Patienten beispielweise eine leichte Aufhellung der Frontzähne. Dies wird mit entsprechenden Verblendschalen erreicht.

Sind die optischen Wünsche und Erwartungen geklärt, wird eine fotografische Aufnahme angefertigt. Anhand dieser wird ein Zahnmodell mit Wachs-Veneers erstellt. Somit können Sie sehen, wie die Zähne nach der Behandlung aussehen werden. Sind Sie mit diesen Aussichten zufrieden, kann die Behandlung beginnen. Dafür präparieren wir die Zähne minimal und erstellen einen präzisen Abdruck, den wir an das hauseigene Labor übermitteln. Dort werden die Veneers angefertigt, die Sie bei einem zweiten Termin erhalten. Mithilfe eines gut verträglichen Spezialklebers werden diese nun mit höchster Präzision an der Zahnfläche befestigt.

Ihr Alltag mit Veneers

Wurden die Veneers erfolgreich aufgesetzt, können Sie diese sofort vollständig belasten, sobald Sie die Zahnarztpraxis verlassen. Somit haben Sie den Vorteil, dass Sie Ihr neues strahlendes Lächeln direkt genießen und auch ohne Probleme in eine Karotte beißen können.

Allerdings erfordern Veneers eine gründliche Mundhygiene. Vor allem dem Übergang von Veneer zum natürlichen Zahn sollten Sie besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Hier können sich nämlich schnell Bakterien sammeln, wodurch Karies entstehen kann. Diese kann wiederum den Zahn angreifen und weitere Schäden verursachen. Zusätzliche Pflegeprodukte sind jedoch nicht notwendig. Pflegen Sie die Veneers ebenso wie Ihre natürlichen Zähne und putzen Sie sich zweimal täglich die Zähne, nutzen Sie Zahnseide oder eine Interdentalbürste für die Zahnzwischenräume und verwenden Sie eine Mundspülung. Achten Sie lediglich darauf, nicht zu viel Druck mit der Zahnbürste auszuüben und nicht ruckartig an der Zahnseide zu ziehen, um die Veneers nicht frühzeitig zu lösen.

Darüber hinaus sollten Patientinnen und Patienten, die dazu neigen mit den Zähnen zu knirschen, vor der Veneers-Behandlung mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin darüber sprechen. Da die Keramikplatten recht dünn sind, können diese durch das Knirschen brechen. Daher ist hier besondere Vorsicht geboten. Allerdings bedeutet das nicht, dass Veneers für Sie nicht infrage kommen. So können Sie die Veneers zum Beispiel mit einer Schiene schützen, die Sie nachts tragen.

Keine Angst vor der Zahnwurzelbehandlung

Wenn im Behandlungszimmer das Wort Wurzelkanalbehandlung fällt, bekommen viele Patientinnen und Patienten Schweißausbrüche. Weil die Zahnnerven besonders empfindlich sind, ist eine Zahnwurzelbehandlung meist mit Angst und einem flauen Gefühl im Magen verbunden. Allerdings müssen Sie sich keine Sorgen machen, denn dank der Narkose kann die Behandlung vollkommen schmerzfrei erfolgen. Wichtig zu bedenken ist außerdem: Wer die Behandlung vor sich herschiebt, wird im Alltag unter der entzündeten Wurzel leiden und läuft gleichzeitig Gefahr, dem Zahn langfristig zu schaden. Um Ihnen den Schmerz zu nehmen und sicherzustellen, dass der Zahn gerettet werden kann, ist es daher ratsam, so früh wie möglich einen Termin zu vereinbaren. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wann eine Wurzelbehandlung nötig ist und wie diese abläuft.

Wann ist eine Wurzelbehandlung notwendig?

Die Zahnwurzel sorgt dafür, dass der Zahn vital und stark bleibt, fest im Zahnfleisch verankert ist und mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird. Ist die Wurzel erkrankt, führt das zu Schmerzen und kann dem Zahn langfristig schaden. Während das Äußere des Zahnes sehr robust ist, ist das Innere nämlich äußerst empfindlich. Bei schlechter Mundhygiene oder aufgrund von genetischer Veranlagung können Zahnerkrankungen wie Karies schnell in das Innere eindringen. Die krankheitsauslösenden Bakterien tragen den festen Mantel des Zahnes, das sogenannte Dentin, Stück für Stück ab und können über eine Zahnfleischentzündung auch ins Zahninnere vordringen. Dieses ist gefüllt mit der Pulpa, einem Geflecht von Nerven und Gefäßen. Dabei handelt es sich um den besonders empfindlichen Teil des Zahnes. Eine Infektion des Zahninneren heilt selten von allein aus, da die Wurzelkanäle und Zahnnerven kaum über Abwehrmechanismen verfügen.

Wer Zahnschmerzen verspürt, sollte daher keine Scheu haben, unsere Zahnarztpraxis am Riedberg aufzusuchen, um eine mögliche Erkrankung der Wurzel schnellstmöglich zu behandeln. Dabei wird das abgestorbene Nervengewebe mit modernsten Instrumenten entfernt, das Innere des Zahnes gefüllt und zuletzt verschlossen. Mit solch einer professionellen Wurzelbehandlung werden Ihnen die Schmerzen genommen und Sie können wieder sorgenfrei und unbeschwert den Alltag meistern.

Ein weiterer Grund, warum ein frühzeitiger Termin von großer Relevanz ist, liegt darin, dass der Zahn im fortgeschrittenen Stadium sehr stark unter der erkrankten Wurzel leidet. Das Ziel der Endodontologie, dem Teilbereich der Zahnheilkunde, der sich mit dem Zahninneren beschäftigt, ist der Erhalt der Zähne. Wird die Erkrankung der Zahnwurzel frühzeitig erkannt, kann der Zahn in der Regel noch gerettet werden.

Das erwartet Sie bei der Wurzelbehandlung

Wenn Sie für eine Wurzelbehandlung in die Zahnarztpraxis am Riedberg kommen, findet vor der eigentlichen Behandlung ein ausführliches Beratungsgespräch statt. Dabei werden Sie über den Ablauf und die Erfolgschancen informiert, können gewünschte Narkoseoptionen besprechen und Fragen stellen. Die Behandlung der Wurzel wird anschließend auf zwei Termine aufgeteilt.

Beim ersten Termin wird das umliegende Gewebe des betroffenen Zahnes auf Wunsch betäubt. Alternativ ist auch eine Vollnarkose möglich. Der betroffene Zahn wird nun mit einem sogenannten Kofferdam abgedeckt. Dabei handelt es sich um ein „Gummituch“, welches das Zahninnere vor Bakterien und Keimen schützt. Mithilfe eines Dentalmikroskops wird dann ein feiner Zugang zum Zahninneren hergestellt. Anschließend wird das Wurzelkanalsystem gereinigt und mit Desinfektionsflüssigkeit gespült. Ist das Nervengewebe abgestorben, wird es mit modernsten Instrumenten sanft entfernt.

Der zweite Termin dreht sich rund um die Wurzelfüllung. Dafür wird der Wurzelkanal nochmals gespült, um ihn anschließend füllen zu können. Dafür wird eine Masse aus Naturmaterial und Zement verwendet, die gut verträglich für den Körper ist. Somit wird das Zahninnere verschlossen, sodass Bakterien und Keime nach der Wurzelbehandlung keine Chance zum Eindringen haben. Mit einer Röntgenaufnahme wird außerdem die Dichte und Länge der Füllung kontrolliert. Um den Zahn abschließend zu versiegeln, ist in der Regel eine Krone oder Teilkrone notwendig.

Gerne beraten wir Sie in unserer Zahnarztpraxis am Riedberg auch zur entsprechenden Mundhygiene. Um sicherzustellen, dass Ihre Zähne trotz genetischer Veranlagung so lange wie möglich erhalten bleiben, ist eine gründliche und regelmäßige Mundhygiene essenziell. Bei Fragen rund um das Thema Dentalhygiene und Zahnwurzelbehandlung können Sie uns jederzeit ansprechen. Vereinbaren Sie heute noch einen Termin.

Die optimale Zahnpflege für Kinder

So wie wir das Zähneputzen als Kind gelernt haben, behalten wir es meist bei, denn was wir jahrelang praktiziert haben, ist schwer abzulegen. Daher ist es wichtig, Kindern von Beginn an die richtige Technik beizubringen. Doch nicht nur in Hinblick auf die zukünftige Zahngesundheit ist dies von Bedeutung, sondern selbstverständlich auch für die Gesundheit des kindlichen Gebisses. So sind Milchzähne besonders anfällig für Karies und auch die bleibenden Zähne, die ab sechs Jahren durchbrechen, wollen gründlich gepflegt werden. Was es bei der Zahnpflege Ihrer Kinder zu beachten gilt und wie die optimale Zahnpflege aussieht, zeigt Ihnen Ihre Zahnarztpraxis am Riedberg.

Was Sie über die Zahnpflege Ihres Kindes wissen sollten

In der Kindheit wird der Grundstein für eine gute Zahnhygiene gelegt. Wer im Erwachsenenalter häufig mit Zahnproblemen zu kämpfen hat, hat womöglich die Erfahrung gemacht, dass die Zahnpflege im Kindesalter nicht priorisiert wurde. Hier und da eine Ausnahme oder eine oberflächliche Reinigung der Zähne können dazu führen, dass die Zahnpflege auch im Erwachsenenalter Mängel aufweist. Daher ist es wichtig, dass Kinder von klein auf eine gründliche und regelmäßige Mundhygiene kennenlernen.

Deswegen ist die Pflege der Milchzähne so wichtig

Weil uns die Milchzähne nicht lange begleiten, könnte man denken, dass die Zahnpflege hier noch keine große Rolle spielt. Doch das ist ein Trugschluss. Leiden die Milchzähne zum Beispiel an Karies, gefährdet dies ebenso die bleibenden Zähne. Weil Milchzähne einen schwächeren Zahnschmelz haben als bleibende Zähne, sind diese besonders anfällig für Karies. Daher ist gerade die Pflege der Milchzähne so wichtig.

Darüber hinaus haben Milchzähne die Funktion des Platzhalters für die kommenden bleibenden Zähne. Ein frühzeitiges Fehlen der Zähne kann zur Folge haben, dass sich das Gebiss verschiebt. Außerdem ist ein gutes und vollständiges Gebiss wichtig für das Kauen. Fehlen mehrere Frontzähne, kann dies die Artikulation des Kindes beeinflussen. Fehlen diese nämlich während das Kind sprechen lernt, kann es Probleme haben, S-Laute auszusprechen. Somit spielt die Pflege der Milchzähne eine erhebliche Rolle, nicht nur im Bezug auf die Dentalhygiene im Erwachsenenalter, sondern ebenso für das Wohlbefinden und die Entwicklung des Kindes.

So pflegen Sie die Zähne von Kindern

Die Zahnpflege beginnt bereits mit den ersten Zähnen. In der Regel bricht der erste Milchzahn ab etwa sechs bis acht Monaten durch. Ab dann sollten Sie die Zähne des Kindes einmal täglich putzen. Fingerlinge oder eine altersgerechte weiche Zahnbürste sind dafür gut geeignet.

Bis etwa drei Jahre übernehmen Sie die Dosierung der Zahncreme und das Putzen der Zähne. Nutzen Sie dabei idealerweise eine Zahncreme für Kinder mit Fluorid. Fluorid stärkt nämlich den Zahnschmelz und macht ihn resistenter gegenüber Bakterien und Karies. Daher sollten auch Kinder bereits Fluorid auf die eine oder andere Weise aufnehmen. Dabei ist insbesondere die Dosierung wichtig, zu viel sollte es auch nicht sein. Benutzen Sie zum Beispiel eine fluoridhaltige Zahnpasta, ist eine zusätzliche Fluoridtablette nicht notwendig.

Ab drei Jahren können Kinder langsam lernen ihre Zähne selbst zu putzen. Wichtig ist allerdings, dass Sie während dieses Lernprozesses noch etwas nachputzen, um eine gründliche Reinigung der Zähne zu gewährleisten. Von nun an können Sie zwei- bis dreimal täglich putzen. Weiterhin ist auch bei Kindern wichtig die Zahnzwischenräume zu reinigen. Dafür können Sie zum Beispiel eine Interdentalbürste verwenden.

Brechen die bleibenden Zähne durch, können Sie von der Kinderzahncreme auf eine Zahncreme für Erwachsene umsteigen. In der Regel kommen die ersten bleibenden Zähne im Alter von sechs Jahren. Bis das Kind sieben Jahre alt ist, sollten Sie noch nachputzen und die Mundhygiene des Kindes somit etwas unterstützen. Mit sieben Jahren sollte das Kind gelernt haben, die Zähne vollständig allein zu putzen. Es ist jedoch empfehlenswert, bis zum elften Lebensjahr die Zähne nach dem Putzen zu kontrollieren.

Bei Fragen zur Zahnpflege Ihrer Kinder können Sie jederzeit auf uns zukommen. Ihre Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg stehen Ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite und haben auch den einen oder anderen Tipp für Sie.

So können Sie Karies vorbeugen

Wer schon mal im Zahnarztstuhl saß und die Diagnose Karies erhalten hat, wird wahrscheinlich eine böse Vorahnung haben: Es muss gebohrt werden. Handelt es sich um ein fortgeschritteneres Stadium der Zahnerkrankung, ist das richtig. Karies im Frühstadium kann allerdings auch ohne Bohren behandelt werden. Und wenn Sie sich an ein paar Grundregeln im Alltag halten, können Sie Karies und daraus folgende Behandlungen vollständig vermeiden. Ihre Zahnärzte am Riedberg erklären Ihnen, wie Sie Karies vorbeugen können.

Was ist Karies?

Karies, früher auch Zahnfäule genannt, ist eine Erkrankung, die durch Bakterien im Zahnbelag entsteht. Insbesondere früher kam Karies sehr viel häufiger vor. Das liegt daran, dass sich die Mundhygiene heutzutage weitaus verbessert hat und wir wissen, wie man Karies wirksam vorbeugen kann.

Karies beginnt im Frühstadium schmerzlos und kann daher lange unerkannt bleiben. Dies bringt wiederum die Gefahr mit sich, dass sie die Zähne weiter angreift und größere Schäden verursacht. Weiße oder bräunliche Flecken können zum Beispiel ein erstes Anzeichen für Karies sein. Haben Sie den Verdacht, von Karies betroffen zu sein, ist es ratsam, so früh wie möglich eine Praxis aufzusuchen. Denn Ihr Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin ist in der Lage, die Zahnerkrankung auch im Frühstadium zu erkennen.

Im fortgeschrittenen Stadium treten zunächst Löcher an der Oberfläche auf. Schreitet die Erkrankung weiter fort, werden tiefere Zahnschichten angegriffen bis hin zum Zahnnerv und der Zahnwurzel, was zu Zahnschmerzen führt.

Karies vorbeugen

Wenn Sie Karies vorbeugen möchten, ist es empfehlenswert, Fluorid in den Alltag zu integrieren. Dieser Inhaltsstoff hat sich gegen Karies bewährt und wird sowohl in der Vorbeugung als auch in der Behandlung dagegen eingesetzt.  Fluoride unterstützen nämlich die Remineralisation des Zahnes, indem sie einer Demineralisation entgegenwirken und den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegenüber Säuren machen. Im Alltag können Sie zum Beispiel eine Zahncreme mit Fluorid verwenden und somit verhindern, dass sich Mineralien herauslösen. Wird Karies im Frühstadium entdeckt, wird bei der Behandlung in der Zahnarztpraxis ein Fluoridlack aufgetragen.

Im Allgemeinen ist gute Mundhygiene ein relevanter Faktor, wenn es darum geht, Karies vorzubeugen. Mit einer gewissenhaften Zahnreinigung geben Sie Karies keine Chance. Dabei ist es wichtig, mindestens zweimal täglich die Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahncreme zu putzen. Vergessen Sie jedoch nicht, die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder einer Interdentalbürste zu reinigen. Weiterhin sollten Sie alle drei Monate die Zahnbürste wechseln, da abgenutzte Borsten nicht mehr so effektiv in der Reinigung sind.

Darüber hinaus ist eine zahngesunde Ernährung ein entscheidender Faktor, um Karies zu vermeiden. Das bedeutet, dass zucker- und säurehaltige Lebensmittel und Getränke möglichst reduziert werden sollten. Für die Zähne ist es außerdem besser, wenn Sie einmal pro Tag bewusst etwas Süßes essen und 30 Minuten später Ihre Zähne putzen. Werden die Süßigkeiten immer wieder über den Tag verteilt gegessen, erhalten die Bakterien immer wieder Zuckernachschub, der sie am Leben hält. Dies fördert die Entstehung von Karies. Viel trinken ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Zähne, insbesondere wenn es sich um Mineralwasser handelt. Dies hilft nämlich dabei, die Nahrungsreste und zahnschädigenden Säuren wegzuspülen. So haben diese nicht die Gelegenheit, längere Zeit im Mundraum zu verbleiben und Schäden zu verursachen. Es ist für die Zähne außerdem vorteilhaft, wenn Sie eher bissharte Kost zu sich nehmen, zum Beispiel Vollkornbrot oder Rohkost. Dadurch wird nicht nur die Kaumuskulatur trainiert, gleichzeitig wird auch der Speichelfluss angeregt. Dieser unterstützt die Selbstreinigung der Zähne und hilft dabei, Karies vorzubeugen.

Wie der regelmäßige Zahnarztbesuch Ihnen helfen kann

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die regelmäßige Kontrolle in der Zahnarztpraxis. Bei der Kontrolluntersuchung kann Karies nämlich frühzeitig erkannt und behandelt werden. Befindet sie sich noch im Frühstadium, kann auch ohne bohren behandelt werden. Lassen Sie diese Untersuchung idealerweise ein- bis zweimal im Jahr durchführen. Zusätzlich wird empfohlen, mindestens einmal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchzuführen. Dabei werden Beläge entfernt und die Zähne mit einem fluoridhaltigen Gel behandelt, der diese vor weiteren Ablagerungen und Karies schützt.

Lassen Sie sich in unserer Zahnarztpraxis am Riedberg untersuchen. Kommen Sie auf uns zu und wir helfen Ihnen gerne weiter!

Zahnseide richtig anwenden

Mindestens zweimal täglich Zähne zu putzen ist für die meisten der Patientinnen und Patienten in unserer Zahnarztpraxis eine Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus gibt es allerdings weitere Maßnahmen der Mundhygiene, die ebenso wichtig sind, allerdings noch nicht bei jedem und jeder zur alltäglichen Routine gehören. Dazu gehört unter anderem die Anwendung von Zahnseide. Diese spielt eine wichtige Rolle in der Mundhygiene. Viele Patientinnen und Patienten sind sich allerdings unsicher, wie sie korrekt anzuwenden ist. Ihre Zahnärzte am Riedberg erklären Ihnen, was Sie bei der Nutzung von Zahnseide beachten sollten.

Warum die Reinigung der Zahnzwischenräume so wichtig ist

Viele Menschen wissen nicht, dass die äußere und innere Fläche der Zähne, die mit einer Zahnbürste gereinigt werden kann, nur 60 bis 70 Prozent der Zahnoberfläche ausmacht. Das heißt, dass bis zu 40 Prozent der Zahnfläche beim Zähneputzen nicht ausreichend oder sogar gar nicht gereinigt wird.

Gerade in diesen schmalen Zwischenräumen setzen sich Speisereste und Plaque besonders leicht ab. Werden sie nicht entfernt, können sich Karies, Mundgeruch sowie Zahnfleischentzündungen oder Parodontitis entwickeln. Daher sollte die Reinigung der Zahnzwischenräume ein fester Bestandteil Ihrer täglichen Mundhygiene sein. Dafür können Sie zum Beispiel Interdentalbürsten oder Zahnseide verwenden. Es gibt jedoch Stellen, die selbst mit der kleinsten Interdentalbürste schwer zu erreichen sind. Bei manchen Patientinnen und Patienten stehen die Zähne im Allgemeinen sehr eng zueinander, sodass die Bürste oft zu groß ist. In solchen Fällen empfehlen wir die Reinigung mit Zahnseide.

So wenden Sie Zahnseide richtig an

Grundsätzlich gilt es zunächst die richtige Zahnseide zu finden. Es gibt zum Beispiel ungewachste Zahnseide, die bei der Anwendung etwas auffasert und so für ein besonders gründliches Reinigungsgefühl sorgt. Gewachste Zahnseide hat hingegen eine dünne Wachsschicht, welche die Gleitfähigkeit ermöglicht. Darüber hinaus gibt es spezielle Zahnseiden für bestimmte Bedürfnisse, zum Beispiel für den festsitzenden Zahnersatz oder die sensitive Variante für empfindliches Zahnfleisch. Welche für Sie persönlich die richtige Zahnseide ist, hängt von Ihren Zähnen ab. Probieren Sie sich am besten durch, um herauszufinden, mit welcher Zahnseide Sie am besten zurechtkommen.

Die Anwendung der Zahnseide sollte einmal täglich stattfinden. Findet Sie nach dem Zähneputzen statt, sollten Sie darauf achten, den Mund im Anschluss gründlich auszuspülen. Verwenden Sie die Zahnseide vor dem Zähneputzen, entfernt die Zahnbürste die losgelösten Zahnbeläge. Am Anfang kann die Nutzung von Zahnseide etwas ungewohnt sein. Mit etwas Übung und der folgenden Anleitung können Sie die richtige Technik jedoch schnell lernen.

Nehmen Sie ein 50 cm langes Stück Zahnseide und wickeln Sie die Enden der Zahnseide um die Zeigefinger oder Mittelfinger. So sollten Sie einen etwa 10 cm langen gespannten Faden zwischen den Händen halten. Um den Faden sicher durch die Zahnzwischenräume zu führen, sollte die gespannte Zahnseide über den Daumen liegen.

Nun können Sie das Fadenstück im gespannten Zustand in einen Zwischenraum einführen. Handelt es sich um einen besonders schmalen Spalt zwischen den Zähnen, kann es helfen durch ein leichtes Vor- und Zurückbewegen des Fadens besser in den Zwischenraum zu gelangen.

Legen Sie den Faden in einem U-förmigen Bogen um den Zahn und bewegen Sie ihn an der Zahnfläche auf und ab. Um die Zahnbeläge effektiv abzutragen, sollten Sie darauf achten, dass die Zahnseide Kontakt zu den Zähnen hat.

Anschließend können Sie die Zahnseide im gespannten Zustand wieder herausziehen. Bevor Sie zum nächsten Zahn übergehen, wickeln Sie die Zahnseide ein Stück weiter um den Finger. Somit verwenden Sie für jeden Zahn einen sauberen Abschnitt der Zahnseide.

Führen Sie diesen Bewegungsablauf für alle Zahnzwischenräume aus. Wichtig ist, mit der Zahnseide nicht zu viel Druck auszuüben, um das Zahnfleisch nicht zu reizen. Bei der ersten Nutzung ist es nicht ungewöhnlich, wenn das Zahnfleisch etwas blutet. Darüber hinaus sollte dies allerdings nicht passieren. Kommt es häufiger vor, dass das Zahnfleisch blutet, empfehlen wir Ihnen, eine Zahnarztpraxis aufzusuchen.

Ist eine professionelle Zahnreinigung notwendig?

Saßen Sie schon mal im Zahnarztstuhl und Ihnen wurde eine professionelle Zahnreinigung empfohlen? Manche Patientinnen und Patienten lehnen dentale Maßnahmen, die nicht unbedingt notwendig sind, prinzipiell ab. Andere fragen sich, was es damit auf sich hat und ob diese Maßnahmen überhaupt sinnvoll sind. Schließlich putzen sie ihre Zähne bereits zu Hause. Allerdings unterscheidet sich die professionelle Reinigung von dem regulären Zähneputzen zu Hause. In diesem Beitrag informiert Sie Ihre Zahnarztpraxis am Riedberg über Sinn und Zweck der professionellen Zahnreinigung.

Das müssen Sie über die professionellen Zahnreinigung wissen

Viele Patientinnen und Patienten denken, dass es bei einer professionellen Zahnreinigung lediglich um den ästhetischen Aspekt und das saubere Gefühl geht. Allerdings hat die Reinigung durchaus einen weiteren medizinischen Sinn. Die professionelle Zahnreinigung entfernt nämlich Zahnbeläge, welche das Risiko für Karies und Parodontitis erhöhen können. Wer zu verfärbten Zähnen neigt, kann ebenso von der Zahnreinigung profitieren. Da dunkle Ablagerungen entfernt werden, die häufig von Lebensmitteln wie Kaffee und Tee oder auch Nikotin verursacht werden, kommt die natürliche Farbe der Zähne wieder zum Vorschein.

Es handelt sich um eine Intensivreinigung mit Spezialinstrumenten. Sie findet in sechs Teilschritten statt und schützt die Zähne auch nach der Reinigung vor weiteren Ablagerungen. Die Dauer der Zahnreinigung kann sich je nach Patientin und Patient unterscheiden. In der Regel beträgt sie etwas zwischen 45 und 60 Minuten. Wichtig zu beachten ist, dass die professionelle Zahnreinigung die regelmäßige Mundhygiene auf keinen Fall ersetzt. Im Gegenteil: Die gründliche Mundhygiene ist äußerst relevant für den langfristigen Erfolg der Zahnreinigung.

Ebenso wie die Dauer unterscheiden sich auch die Preise. Die Abrechnung erfolgt nach Schwierigkeitsgrad und pro Zahn, Krone, Implantat sowie Brückenglied. Daher sind Pauschalpreise und Schnäppchen bei dieser Leistung nicht möglich. Da es sich um eine private Leistung handelt, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen diese Behandlung in der Regel nicht.

So läuft die professionelle Zahnreinigung ab

Im ersten Schritt werden die Zähne untersucht und die Patientinnen und Patienten werden über den Ablauf der Behandlung aufgeklärt. Anschließend werden Beläge auf den Zahn- und Wurzeloberflächen mit Schallinstrumenten, Pulverstrahltechnik und Handinstrumenten entfernt. Weiterhin werden die erreichbaren Zahnwurzeloberflächen und Zahnzwischenräume gereinigt.  Im vierten Schritt findet eine Politur der Zähne statt. Diese erschwert das Anhaften neuer Bakterien. Dabei werden die Zähne außerdem mit einer fluoridhaltigen Paste geglättet. Danach wird ein fluoridhaltiger Lack oder ein Gel aufgetragen. Dies schützt die Zähne langfristig vor Karies. Im letzten Schritt wird mit den Patientinnen und Patienten über die Mundhygiene gesprochen. Diese ist äußerst relevant, damit der Effekt der professionellen Zahnreinigung so lang wie möglich erhalten bleibt. Sie erhalten daher weitere Tipps und Anmerkungen, worauf Sie achten müssen.

Mit einer professionellen Zahnreinigung die Zähne schützen

Wer sich schon mal die Frage gestellt hat, ob eine professionelle Zahnreinigung wirklich nötig ist, weiß jetzt, dass sie eine sinnvolle Maßnahme sein kann. Da es sich nicht um eine simple Reinigung handelt wie das tägliche Zähneputzen, sondern um eine weitaus tiefergehende Reinigung, kann die Behandlung sehr nützlich sein. Sie befreit die Zähne von hartnäckigen Ablagerungen, die wir beim Zähneputzen nicht entfernen können und schützt mithilfe des fluoridhaltigen Gels die Zähne. Somit kann sie eine präventive Maßnahme gegen Karies und Paradontitis darstellen. Diese Erkrankungen greifen die Zähne an und können zu weiteren Folgeschäden führen. Haben Sie eine professionelle Zahnreinigung bisher abgelehnt, sollten Sie diese Behandlung möglicherweise nochmal in Betracht ziehen. Auch wenn sie nicht zwingend notwendig ist, kann sie doch sehr hilfreich sein.

Sie sind sich nicht sicher, ob die professionelle Zahnreinigung für Sie notwendig ist? Besuchen Sie Ihre Zahnarztpraxis am Riedberg und lassen Sie sich beraten. Nach einer Untersuchung sprechen wir gern eine Empfehlung zur weiteren Mundhygiene aus.

Richtig Zähneputzen – das gilt es zu beachten

Die meisten Menschen putzen mindestens zweimal täglich ihre Zähne. Regelmäßiges Zähneputzen ist etwas, das wir von klein auf verinnerlicht haben. So viel kann man dabei gar nicht falsch machen, oder? Tatsächlich gibt es einige Faktoren, die es beim Zähneputzen zu berücksichtigen gibt. Auch wenn Sie Ihre Zähne seit der Kindheit regelmäßig putzen, kann es gut sein, dass Sie die eine oder andere Angewohnheit entwickelt haben, die nicht optimal für die Zähne ist. In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf es beim Zähneputzen wirklich ankommt.

So putzen Sie Ihre Zähne richtig

Grundsätzlich ist Regelmäßigkeit ein relevanter Faktor, wenn es um das Zähneputzen geht. Achten Sie daher darauf, Ihre Zähne mindestens zweimal täglich für zwei bis drei Minuten zu putzen und überspringen Sie diesen Schritt auf keinen Fall in Ihrer Routine. Mit einer gründlichen Zahnputzroutine entfernen Sie Plaque und schützen Ihre Zähne vor Karies. Das ist essenziell für eine gesunde Mundflora. Die Zahnbürste sollte alle drei Monate gewechselt werden, da sich Bakterien sammeln können und abgenutzte Borsten Plaque nicht effektiv entfernen.

Es ist empfehlenswert fluoridhaltige Zahncreme zu verwenden, da diese die Zähne vor Karies schützt. Achten Sie darauf, beim Zähneputzen nicht zu viel Druck auszuüben und halten Sie die Zahnbürste in einem 45-Grad-Winkel. Beim Zähneputzen sollte die Zahnbürste immer vom Zahnfleisch wegbewegt werden. Streichen Sie sanft über die Zähne, um das Zahnfleisch zu schonen und putzen sie zwei bis drei Zähne mit sanften Kreisbewegungen. Beachten Sie außerdem die Reinigung der Vorder- und Rückseite sowie Kaufläche. Insbesondere die Rückfläche der Zähne wird oft vernachlässigt. Vergessen Sie außerdem die Backenzähne nicht. Am Zahnfleischrand sollten Sie besonders vorsichtig und sanft sein, um das Zahnfleisch nicht zu reizen. Um besser an die Rückseite der oberen und unteren Vorderzähne zu gelangen, nehmen Sie die Zahnbürste am besten hochkant. Somit erreichen Sie mit der Spitze der Zahnbürste die Zähne besser.

Für ein optimales Ergebnis ist es außerdem ratsam, eine elektrische Zahnbürste zu verwenden. Diese entfernt nämlich mehr Plaque als eine Handzahnbürste und vereinfacht das Zähneputzen um ein Vielfaches. Auch hier gilt: Üben Sie nicht zu viel Druck aus und streichen Sie mit dem Zahnbürstenkopf sanft über die Zähne. Bewegen Sie ihn für ein paar Sekunden auf jedem Zahn und lassen Sie die Zahnbürste die mechanische Bewegung ausführen. Ein intensives Schrubben ist hier nicht notwendig.

Ob man seine Zähne vor oder nach dem Essen putzen soll, ist eine viel gestellte Frage. Idealerweise putzen Sie Ihre Zähne 30 bis 60 Minuten nach dem Essen. In dieser Zeit hatte der Speichel nämlich genügend Zeit, sich wieder zu bilden und Säuren zu neutralisieren. Eine Ausnahme stellt das Frühstück dar. Dieses ist mit Äpfeln und Orangensaft bei vielen Patientinnen und Patienten besonders säurehaltig. Putzen Sie Ihre Zähne vor dem Frühstück, können die Mineralstoffe der Zahncreme zur Widerstandsfähigkeit Ihrer Zähne beitragen.

Weitere Schritte in der Zahnputzroutine

Neben dem Zähneputzen ist es wichtig, die Zahnzwischenräume täglich zu reinigen. An diese kommt die Zahnbürste nämlich nicht heran und auch hier sammelt sich Plaque an. Dafür können Sie eine Interdentalbürste oder Zahnseide verwenden. Achten Sie bei der Interdentalbürste lediglich darauf, auch diese regelmäßig auszutauschen – etwa alle zwei Wochen.

Weiterhin sollte auch die Zunge regelmäßig gereinigt werden. Dadurch bekommen Sie nicht nur einen frischeren Atem, Sie entfernen ebenfalls kariesverursachende Bakterien. Darüber hinaus können eine Munddusche und eine Mundspülung sinnvolle Schritte in der Zahnputzroutine sein. Insbesondere wenn Sie zu Plaque-Anlagerungen oder Zahnfleischentzündungen neigen, sind das hilfreiche Mittel zur Vorbeugung.

Abschließend ist die regelmäßige Kontrolle in der Zahnarztpraxis ein wichtiger Bestandteil Ihrer Mundhygiene. Diese sollte mindestens einmal jährlich stattfinden. Hier können nämlich potenzielle Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden. Auch bei kleinen Beschwerden sollten Sie keine Scheu haben unsere Zahnarztpraxis am Riedberg aufzusuchen. Wir beraten Sie gern zu Ihrem Anliegen.

Zahnverfärbungen: Was sind die Auslöser und wie strahlen die Zähne wieder?

Bemerken Sie bei sich selbst gelbliche oder anderweitig verfärbte Zähne? Fragen Sie sich, woher diese Verfärbungen stammen und was Sie dagegen tun können? Hier wollen wir, die MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg, Ihnen einen Überblick darüber geben, was die Ursachen von verfärbten Zähnen sein können und wie zwischen ihnen differenziert wird. Und auch wenn sie meist kein akutes gesundheitliches Risiko darstellen, führen wir eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten der oftmals unschönen Zahn-Verfärbungen an. Da wir wissen, dass makellos weiße Zähne in unserer Kultur als Schönheitsideal gelten, und uns wichtig ist, dass Sie sich mit Ihrem Lächeln wohlfühlen, sind wir beim Vorgehen gegen verfärbte Zähne für Sie da.

Wir möchten Ihnen jedoch auch einen Hinweis mitgeben: Die Zahnfarbe jedes Menschen ist genetisch bedingt – und bei den wenigsten strahlend weiß. Dieser Farbton ist für die meisten ein nicht auf natürliche Weise erreichbares Ziel. Und dunkle oder gelblich erscheinende Zähne sind auch nicht immer verfärbt: Ist der Zahnschmelz dünner als bei anderen, schimmert das darunter liegende gelbliche Dentin deutlicher durch, was den Zahn dunkler wirken lässt. In diesen Fällen handelt es sich also nicht um Verfärbungen, gegen die vorgegangen werden kann, sondern um eine natürliche Gegebenheit.

Im Folgenden wollen wir Sie aber über die Zahnverfärbungen informieren, die durch äußere Einflüsse entstehen – und die durch entsprechende Maßnahmen wieder entfernt werden können.

Äußere Zahnverfärbungen

Die äußeren Zahnverfärbungen werden auch als extrinsisch bezeichnet – sie werden durch die Ablagerung von Farbpigmenten auf der Zahnoberfläche ausgelöst. Dementsprechend sind es meist Farbstoffe in Lebensmitteln, Getränken und sonstigen Genussmitteln, die den Zahn optisch verdunkeln. Die Pigmente legen sich auf der Zahnoberfläche oder im Zahnoberhäutchen ab und führen damit zu einer Verfärbung. Diese kann jedoch auch durch mangelnde Hygiene ausgelöst werden, da auch Plaque den Zahn verfärben kann. Die gängigsten Auslöser von extrinsischen Verfärbungen sind:

  • Kaffee
  • Tee
  • Rotwein
  • Nikotin
  • Gewürze (Curry, Kurkuma, Safran usw.)
  • Früchte (Himbeeren, Brombeeren, Kirschen usw.)
  • unzureichende Hygiene/Pflege
  • zu häufiges Spülen mit Mundspülungen (z. B. mit Chlorhexidin)

Vorbeugung und Behandlung

Durch eine gewissenhafte, regelmäßige Zahnpflege können Sie selbst Zahnverfärbungen vorbeugen und bestehende Verfärbungen zu einem gewissen Grad sogar reduzieren. Außerdem hilft es, nach dem Verzehr von Lebensmitteln wie Beeren den Mund mit Wasser auszuspülen.

In Fällen, in denen die häusliche Zahnpflege nichts mehr bewirkt, können Sie sich an die MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg wenden. Im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung (PZR) entfernen wir hartnäckige Verfärbungen und bringen Ihre natürliche Zahnfarbe wieder zum Vorschein.

Innere Zahnverfärbungen

Eine Verfärbung des Zahns kann auch aus dem Inneren heraus entstehen, wenn Verfärbungen des Zahnbeins oder Zahnschmelzes vorliegen. Eine solche Verfärbung wird als intrinsisch bezeichnet. Sie wird häufig durch die Einnahme bestimmter Medikamente verursacht. Auch das zunehmende Alter kann zu intrinsischen Verfärbungen führen, da sich die weiße Zahnschmelzschicht abnutzt und das gelbliche Zahnbein durchschimmert. Weiterhin möglich ist eine Zahnerkrankung wie Karies oder eine Wurzelerkrankung, die den Zahn verdunkelt. Bei Verdacht wenden Sie sich bitte an Ihre Zahnarztpraxis.

Behandlung

Bei einer vorliegenden Krankheit wird diese zuerst bekämpft, bevor ein kosmetischer Eingriff in Frage kommt. Ist die Behandlung abgeschlossen oder hat sich der Zahn nicht aufgrund einer Krankheit verfärbt, kann eine professionelle Zahnaufhellung in Angriff genommen werden. Eine PZR ist hier nicht hilfreich, da bei dieser nur die Zahnoberfläche bearbeitet wird. Ein professionelles Bleaching der Zähne dagegen hellt sie wieder optisch auf. Zu dieser Methode können wir Sie bei MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg gerne beraten und alle Ihre Fragen beantworten.

Zahnverfärbungen bei Kindern

Bei Kindern können Zahnverfärbungen einen Schmelzdefekt [Link zu NEWS-Text Kreidezähne] bedeuten. Aus diesem Grund sollten Sie sich in jedem Fall an die MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg wenden, wenn Sie farbliche Veränderungen an den Zähnen Ihres Kindes bemerken.

Kreidezähne bei Kindern – was steckt dahinter?

Immer häufiger entdecken Eltern Veränderungen in Form von weißlichen, gelblichen oder bräunlichen Flecken auf den Zähnen ihres Kindes. Erklären können sie diese Flecken nicht, da die Eltern in der Regel großen Wert auf die richtige Mundhygiene ihres Kindes legen. Hier ist nicht mangelhafte Zahnpflege der Auslöser – sondern ein Zahnschmelzdefekt, bekannt als Kreidezähne.

Meistens finden Eltern die Verfärbungen auf den Zähnen ihres Kindes, nachdem diese über Zahnschmerzen bei Kontakt mit heißem oder kaltem Essen geklagt haben. Auch das Zähneputzen selbst ist ihnen unangenehm. Schmerzempfindliche Zähne können durch diverse Einflüsse entstehen, bei Kindern werden sie aber oft durch Kreidezähne ausgelöst. Für eine eindeutige Diagnose und zeitnahe Behandlung Ihres Kindes stehen Ihnen die Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg stets zur Seite. Diagnose und Behandlung werden Ihnen natürlich während des Zahnarztbesuches genaustens erklärt – wir wollen Ihnen aber im Folgenden vorab einen Überblick über Symptome, Ursachen und Behandlung von Kreidezähnen geben.

Was sind Kreidezähne überhaupt?

Kreidezähne sind neben Karies die häufigste Zahnerkrankung bei Kindern. Fast ein Drittel der unter Dreizehnjährigen in Deutschland, sind betroffen – mit steigender Tendenz. Mädchen leiden dabei häufiger unter dem Zahnschmelzdefekt als Jungen. In Fachkreisen wird die Erkrankung bei Milchzähnen Milchmolaren-Hypermineralisation (MHH) genannt, bei den bleibenden Zähnen heißt sie Molaren-Inzisiven-Hypermineralisation (MIH). Die Namensgebung liegt darin begründet, dass bei Kreidezähnen die Mineralisation der Zähne gestört ist, was sie im weiteren Verlauf brüchig werden lässt – wie Kreide. Die Zahnoberfläche erscheint porös oder uneben und wird durchlässig. Durch den beschädigten Schutzmantel des Zahns bildet sich schneller Karies. Es lässt sich beobachten, dass bei Milchzähnen häufig die Frontzähne betroffen sind, während bei den bleibenden Zähnen meist die Backenzähne behandelt werden müssen.

Symptome

Um eine Verschlimmerung der Erkrankung zu verhindern, sollten Sie bei folgenden Symptomen einen Termin mit uns vereinbaren:

  • Ihr Kind klagt über oder zeigt Anzeichen einer Schmerzempfindlichkeit der Zähne bei Kontakt mit heißen oder kalten Speisen und Getränken.
  • Sie bemerken eine erhöhte Empfindlichkeit beim Zähneputzen.
  • Schon beim Durchbruch der Milchzähne oder der bleibenden Zähne bemerken Sie weißliche, gelbliche oder bräunliche Flecken.
  • Die Zahnoberflächen Ihres Kindes erscheinen rillig und aufgeraut.

Ursache ungeklärt

Die konkrete Ursache der Zahnerkrankung konnte trotz intensiver Forschung bisher nicht gefunden werden, jedoch steht eines fest: Kreidezähne werden nicht durch unzureichende Mundhygiene ausgelöst. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben eine Reihe an potenziellen Auslösern an, die allein oder im Zusammenspiel miteinander zu Kreidezähnen führen können. Denkbar sind unter anderem folgende Gründe:

  • komplizierte Schwangerschaft oder Geburt (die Entwicklung des Zahnschmelzes beginnt bereits im achten Monat der Schwangerschaft)
  • Antibiotika
  • Infektionserkrankungen im frühen Kindesalter, z. B. Windpocken oder Bronchitis
  • Umweltgifte
  • Weichmacher in Kunststoffen (z. B. Bisphenol A), die in den Blutkreislauf gelangen können
  • Vitamin D-Mangel
  • genetische Ursachen

Behandlung

Gänzlich heilbar sind Kreidezähne nach dem heutigen Stand der Forschung nicht. Wir bei MVZ Zahnärzte und Zahnärzte Riedberg tun aber alles dafür, die Schmerzen Ihres Kindes gering zu halten und eine Verschlimmerung oder zusätzliche Erkrankung wie Karies zu verhindern. Nachdem wir das Stadium des Schmelzdefekts bestimmt haben, setzen wir in kurzen Abständen Kontrolltermine an, deren Fokus besonders auf der Kariesvorbeugung liegt. Hier werden die betroffenen Zähne mit Fluoridlack behandelt und tiefe Rillen versiegelt. Auch Füllungen oder der Ersatz einzelner Zähne können Maßnahmen darstellen, um die Schmerzempfindlichkeit im Mundraum zu behandeln.

Grundsätzlich raten wir Ihnen zudem zu einer möglichst zuckerarmen Ernährung Ihres Kindes – so können Sie selbst viel dafür tun, um Karies bei Ihrem Kind vorzubeugen und die Gesundheit der nicht betroffenen Zähne zu erhalten.

Zahnimplantate: hilfreiche Tipps für die Einheilphase

Durch fehlende Zähne kann die Lebensfreude wesentlich getrübt werden: Die Kaufunktion ist eingeschränkt, das Sprechen fühlt sich seltsam an und vor allem das Selbstbewusstsein leidet an den Zahnlücken. Um dem aus dem Weg zu gehen, entscheiden sich viele Menschen dafür, fehlende Zähne mit Zahnimplantaten zu ersetzen.

Die MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg können einen großen Erfahrungsschatz in dieser fortschrittlichen Behandlungsmethode vorweisen. Entscheiden Sie sich nach einer ausführlichen Beratung dazu, sich in unserer Praxis Zahnimplantate einsetzen zu lassen, hängt der Erfolg der OP nicht nur von der Implantation selbst, sondern auch vom Verlauf der Einheilphase ab. Hier möchten wir Ihnen einige hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben – damit Ihr Zahnimplantat ideal einheilt und lange hält.

Die OP – zwei Systeme

Der Eingriff zur Zahnimplantation findet in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung statt. Hier wird eine künstliche Zahnwurzel in den Kiefer eingebracht. Vorher werden, abhängig vom Befund der Patientin oder des Patienten, die irreparablen Zähne und mögliche Entzündungsherde entfernt.

Bei der Implantation wird zwischen ein- und mehrteiligen Systemen unterschieden. Die Heilung bei einteiligen Implantaten erfolgt offen, das heißt, dass der Kopf des Implantats einen kleinen „Knubbel“ aufweist, der während der Heilung aus dem Zahnfleisch hervorsteht und dieses formt. Bei einem mehrteiligen System geht die Heilung geschlossen vonstatten. Das bedeutet, dass das Zahnfleisch hier über den Implantatskopf vernäht wird.

Es besteht die Option, die Funktion des Gebisses während der Einheilphase vorläufig zu erleichtern: Das Implantat kann provisorisch mit einer therapeutischen Krone oder Prothese ergänzt werden. Über diese Möglichkeit informieren wir Sie bei MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg gerne und raten Ihnen zu einem Vorgehen für Ihren individuellen Fall.

Die Einheilphase

Wie bei jedem Eingriff muss der Körper sich nach der OP zunächst an die neuen Umstände gewöhnen. Die konkrete Dauer der Einheilphase hängt von der Qualität des Kieferknochens und dem persönlichen Heilungsverlauf ab. Für eine zeitliche Einschätzung können Sie sich an folgenden durchschnittlichen Angaben orientieren:

  • Einheilung Oberkiefer: ca. sechs Monate
  • Einheilung Unterkiefer: ca. vier Monate

Aber: Es ist möglich, dass sich diese Phasen enorm verkürzen, je nach Knochenangebot und der Verwendung innovativer Implantat-Oberflächen. Kommen Sie bei Rückfragen diesbezüglich gerne auf uns zu!

Unsere Tipps für Sie

Schmerzen lindern: Die möglichen leichten Beschwerden, die durch die Zahnimplantation ausgelöst werden, lassen sich recht simpel mit Schmerzmitteln behandeln. Auch zusätzliches Kühlen ist hilfreich. Nach ein bis drei Tagen sollten Sie fast schmerzfrei sein.

Belastung vermeiden: Durch eine zu frühe Belastung wird die Einheilung des Implantats gefährdet, deshalb ist es unbedingt notwendig, dass Sie unsere Richtlinien befolgen und den Ersatzzahn erst nach drei bis sechs Monaten wie gewohnt beim Kauen belasten. Auch Ihre Ernährung spielt hier eine Rolle: Bitte verzichten Sie auf knuspriges sowie auf kauintensives Essen. Weiche, einfach zu kauende Mahlzeiten erleichtern die Einheilung.

Nikotin vermeiden: Rauchen generell ist ungesund, aber besonders in der Einheilphase Ihrer Zahnimplantate ist es von großer Bedeutung, dass Sie aufs Rauchen verzichten! Durch Rauchen wird die Durchblutung gemindert und Teere könnten sich in den Wunden einnisten. Dadurch wird der Einheilungsprozess maßgeblich gestört.

Knirschen vermeiden: Selbstverständlich ist nächtliches Zähneknirschen nicht Ihre Schuld, jedoch kann die unbewusst ausgelöste Kieferbewegung das Implantat belasten und lockern. Hier lohnt sich der Einsatz einer Knirscherschiene.

Hygiene beachten: Die MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg werden Ihnen genaue Richtlinien darüber mitgeben, was beim Zähneputzen, bei der Anwendung von Zahnseide und bei Mundspülungen zu beachten ist – bitte halten Sie sich daran. So können Sie dazu beisteuern, dass die Einheilphase Ihrer Zahnimplantate möglichst problemlos verläuft.

Bei weiteren Fragen zu Zahnimplantaten oder deren Einheilphase kommen Sie auf uns zu. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Mundgeruch – wie entsteht er und wie wird man ihn los?

Mundgeruch – auch unter dem Namen Halitosis bekannt – ist ein häufig auftretendes Phänomen, von dem viele Menschen betroffen sind. Darunter zu leiden kann unangenehm und auch peinlich sein. Es gibt verschiedene Faktoren, die zu der Entstehung von Mundgeruch führen können. Die häufigsten wollen wir, die MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg, Ihnen hier vorstellen. Und das Wichtigste: Wir verraten Ihnen außerdem, wie Sie den belastenden Mundgeruch wieder loswerden.

Ursachen von Mundgeruch

Die häufigste Ursache von Mundgeruch ist die Ansammlung von Bakterien im Mundraum. Diese Bakterien zersetzen Nahrungsreste und produzieren während dieses Prozesses schwefelhaltige Verbindungen, die einen unangenehmen Geruch verursachen. Begünstigt wird das Wachstum dieser Bakterien durch schlechte Mundhygiene, also mangelhaftes Zahnputzverhalten, übersprungene Zungenreinigung und den Verzicht auf die regelmäßige Anwendung von Zahnseide.

Weitere Verursacher von Mundgeruch können Trockenheit im Mundraum und verminderte Speichelproduktion darstellen. Bei der Bekämpfung von Bakterien spielt Speichel eine wichtige Rolle, da er die Säuren im Mund neutralisiert. Ist der Mundraum aber trocken, herrschen für Bakterien bessere Wachstumsbedingungen und sie können sich schneller vermehren. Eine verminderte Speichelproduktion kann durch spezielle Medikamente, Krankheiten oder Atmen durch den Mund hervorgerufen werden.

Generell können Krankheiten, zum Beispiel eine chronische Bronchitis oder eine Lungenentzündung, zu Mundgeruch führen. Hier gelangen Bakterien und Schleim aus den Atemwegen in den Mund und führen dort zu einem unangenehmen Geruch.

Als weitere Faktoren für einen schlechten Atem wollen wir Ihnen bestimmte Lebensmittel nennen: Zwiebeln, Knoblauch und stark gewürzte Speisen sind vorübergehende Auslöser von Mundgeruch. Die Substanzen in diesen Lebensmitteln werden über den Blutkreislauf aufgenommen und gelangen anschließend in die Lunge – beim Ausatmen führen sie dann oft zu einem störenden Geruch. Auch Rauchen und Alkoholkonsum sind Mundgeruch begünstigende Faktoren.

Wie wird man Mundgeruch los?

Es gibt eine Reihe effektiver Methoden, um Mundgeruch kurzfristig zu beseitigen und langfristig vorzubeugen. Der Schlüssel ist hier eine gute Mundhygiene: Gewissenhaftes Zähneputzen mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta ist nach den Mahlzeiten unerlässlich. Auch die Zunge sollte mit einem Zungenschaber oder zumindest der Zahnbürste gereinigt werden, um Bakterienablagerungen zu entfernen.

Die Anwendung von Zahnseide oder interdentalen Bürsten hilft dabei, Essensreste zwischen den Zähnen zu entfernen und die Bildung von Bakterienplaque zu reduzieren. Ergänzen Sie Ihre Mundhygieneroutine durch die Verwendung eines antibakteriellen Mundwassers zur zusätzlichen Bekämpfung von Bakterien – so sorgen Sie optimal vor.  

Dass Sie regelmäßig Ihren Zahnarzt aufsuchen, ist essenziell, um Zahnkrankheiten wie Karies oder Zahnfleischerkrankungen frühzeitig zu erkennen und in der Anfangsphase bereits behandeln zu können. Auch diese können unter anderem zu Mundgeruch führen.

Neben gewissenhafter Hygiene und regelmäßiger Kontrolle gibt es bestimmte Hausmittel, die beim Bekämpfen von Mundgeruch helfen können. Das Kauen von Petersilie und Minzblättern kann beispielsweise den Atem verbessern. Auch Fenchelsamen, Anis und Kümmel helfen bei der Neutralisierung von Gerüchen, weshalb sich das Kauen positiv auswirken kann. Spezielle Mundspülungen auf pflanzlicher Basis können ebenfalls dabei helfen, Bakterien zu bekämpfen und den Atem zu erfrischen.

Aufgepasst!

Manchmal kann Mundgeruch ein Symptom für eine zugrundeliegende medizinische Problematik sein, zum Beispiel Magen-Darm-Erkrankungen, Diabetes oder Infektionen der Atemwege. Leiden Sie trotz konsequenter Mundhygiene und gesunder Ernährung an Mundgeruch, suchen Sie bitte Ihre MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg auf. Wir möchten sicherstellen, dass medizinische Ursachen entweder ausgeschlossen oder umgehend behandeln werden können.

Zehn verblüffende Fakten über Zähne

Jeden Tag nutzen wir sie, belasten sie, reinigen sie und strahlen mit ihnen: Zähne. Sicher wissen Sie bereits einiges über Zahnwurzeln, Weisheitszähne, Zahn- und Zahnfleischerkrankungen, Behandlungsmethoden und mehr rund um Zähne und Zahnarzt. In diesem Blogbeitrag möchten wir Ihnen aber einige interessante Fakten vorstellen, von denen Sie vielleicht noch nichts gehört oder gelesen haben.

  1. Jedes Gebiss ist einzigartig

Jeder Mensch hat einzigartige Fingerabdrücke – genauso verhält es sich auch mit Kauflächen. Es gibt keine zwei Menschen auf der Welt, die das gleiche Gebiss haben. Zähne sind unverwechselbar und einhundertprozentig individuell.

  1. Zahnschmelz ist härter als Eisen

Das Wort „Schmelz“ ist eigentlich irreführend, denn es suggeriert eine weiche Substanz. Tatsächlich ist Zahnschmelz aber das härteste Material, das im menschlichen Körper vorkommt. Es übertrifft in seiner Robustheit sogar Eisen. Trotzdem kann Zahnschmelz zerstört werden: durch zu viel Zucker und mangelnde Zahnpflege.

  1. Nur ein Drittel der Zähne ist sichtbar

Unsere Zähne ähneln einem Eisberg: Sie sind nur zu etwa einem Drittel sichtbar – der Rest liegt unter der Oberfläche. Im Fall des Gebisses unter dem Zahnfleisch. Dort befinden sich zwei Drittel des gesamten Zahns. So wird der feste Halt im Kieferknochen garantiert.

  1. Früher war Zähneputzen „Frauensache“

Bis zum 19. Jahrhundert putzten ausschließlich Frauen ihre Zähne. Warum? Weil Zahnschmerzen im Mittelalter als eine von Gott gewollte Prüfung angesehen wurden – die Männer auszuhalten hatten. Erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts stellte sich auch bei Männern eine Zahnputzroutine ein, wie wir sie heute kennen.

  1. Nicht immer sind die Zähne schuld am Mundgeruch

Oft hört man, dass Mundgeruch und schlecht gepflegte Zähne in Zusammenhang stehen. Das stimmt – allerdings sind nicht immer die Zähne für den unangenehmen Geruch verantwortlich. In 50 Prozent der Fälle ist der Auslöser die Zunge. Durch ihre raue Oberfläche können sich Bakterien hier optimal ansiedeln und verbreiten. Spezielle Zungenreiniger, ähnlich einem Schaber, eignen sich, um die Zunge regelmäßig zu reinigen.

  1. 38 Tage Mundhygiene

Morgens und abends etwa zwei Minuten Zähneputzen, zwischendurch auch Zahnseide oder Interdentalbürsten verwenden – so sieht bei den meisten Menschen die Zahnpflegeroutine aus. Dadurch summieren sich im gesamten Leben etwa 38 Tage, die wir mit der Mundhygiene verbringen. Das klingt viel – ist aber nichts im Vergleich zu der Zeit, die wir damit verbringen, Lebensmittel zu uns zu nehmen, die unseren Zähnen oft schaden. 

  1. Babys entwickeln bereits im Mutterleib Zähne

Bei den meisten Babys zeigt sich zwischen dem 5. und dem 7. Lebensmonat das erste Milchzähnchen. Allerdings bereiten sich Ungeborene bereits im Mutterleib auf diesen Moment vor. Schon zwischen der 6. und 8. Schwangerschaftswoche entwickeln sich beim Embryo die Milchzähne.

  1. Speichel ist gesund

Im Laufe des Lebens produziert der Mund etwa 25.000 Liter Speichel – und das ist gut so, denn wenn uns die Spucke wegbleibt, schadet das den Zähnen. Speichel ist gesund und dient der Regenerierung, Reinigung sowie Remineralisierung der Zähne.

  1. Bakterienoase Mund

Im Mund ist einiges los: 22 Millionen und 700 verschiedene Spezies leben im Mundraum. Keine Sorge, nicht alle sind schädlich. Viele unterstützen bei der Verdauung, zersetzen Nährstoffe und wehren Krankheitserreger ab. Es gibt allerdings auch viele Bakterien, die den Zahnschmelz angreifen, weswegen eine regelmäßige Zahnreinigung und Mundhygiene wichtig sind.

  1. Lächeln macht glücklich

Schöne Zähne zeigt man gern – und das sollte man auch tun, so oft es geht. Denn beim Lächeln strahlen wir unser Gegenüber nicht nur an, sondern regen die Produktion von Endorphinen an. Sie steigern das Wohlbefinden und sind ein körpereigenes Schmerzmittel.

Craniomandibuläre Dysfunktion: Was ist das und was kann man dagegen tun?

Wenn der Nacken immer wieder schmerzt, der Kopf pocht oder Schwindel auftritt, denken die wenigsten an den Kiefer als Auslöser. Wird bei Haus- und Fachärzten keine Ursache gefunden, sind Betroffene oft ratlos. Tatsächlich kann eine Craniomandibuläre Dysfunktion, kurz CMD, für die Beschwerden verantwortlich sein. Dabei handelt es sich um eine Funktionsstörung des Kausystems, wodurch sich Druckbelastung beim Kauen im Kiefer ungleichmäßig verteilt – das wiederum kann zu Schmerzen führen, die in verschiedene Körperareale ausstrahlen. In unserer Zahnarztpraxis am Riedberg finden Betroffene erfahrene Experten zur Diagnose und Behandlung einer CMD.

Kiefergelenke, Kaumuskulatur, Zusammenbiss: ein perfektes System

Der Kaumuskel ist der stärkste Muskel im Körper. Da beim Kauen eine enorme Krafteinwirkung auf beide Kiefer entsteht, ist es wichtig, dass alle Komponenten des Kausystems perfekt aufeinander abgestimmt sind. Das bedeutet: Die Kauflächen der aufeinanderbeißenden Zähne sollten in ihrer Form exakt zueinander passen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass dies bei den meisten Menschen der Fall ist.

Trotzdem kann es durch Fehlstellungen des Kiefers zu einer Dysfunktion kommen. Wenn die Zähne auch nur einen Millimeter neben ihrer Idealposition aufeinandertreffen, kann das gravierende Folgen haben – schließlich kauen wir etliche Male am Tag und setzen unseren Kiefer dieser Krafteinwirkung aus. Kommt es zu einer falschen Belastung, führt das häufig mit der Zeit zu Schmerzen.

Was löst eine Craniomandibuläre Dysfunktion aus?

Eine CMD entsteht meist schleichend. Die Symptome wie Migräne, Nacken- und Rückenschmerzen, Kieferschmerzen oder ein Knacken im Kiefer beim Sprechen und Kauen verstärken sich mit der Zeit. Bestimmte Faktoren können dazu beitragen, eine CMD auszulösen. Dazu gehören:

  • Stress: Wer gestresst und angespannt ist, neigt dazu, die Zähne aufeinanderzupressen oder zu knirschen – häufig geschieht das nachts und bleibt lange unbemerkt. Durch dieses Aufeinanderpressen und Reiben der Zahnreihen kann es zu Verschiebungen und Fehlstellungen kommen.
  • Unfälle: Kommt es bei einem Unfall zu einer Krafteinwirkung auf den Kieferbereich, kann die ursprüngliche Position der Kiefer verändert werden, was zu einer CMD führen kann.
  • Erkrankungen: In selteneren Fällen kann es zum Beispiel durch Gelenkentzündungen zu einer sich verändernden Position der Zähne kommen.
  • Schlechtsitzende Kronen oder Zahnfüllungen: Sind Zahnfüllungen zu hoch oder ist eine Krone nicht optimal an das Gebiss angepasst, kann die Fehlbelastung auf Dauer eine CMD auslösen.

Wie wird eine CMD diagnostiziert und behandelt?

Bei Verdacht auf eine Craniomandibuläre Dysfunktion werden Patientinnen und Patienten in unserer Zahnarztpraxis am Riedberg zunächst intensiv zu ihrem Beschwerdebild und der Dauer der Schmerzen oder Einschränkungen befragt. Anschließend erfolgt eine Prüfung der Kau- und Kopfmuskulatur auf Druckempfindlichkeit und eventuelles Knirschen oder Knacken beim Öffnen und Schließen des Mundes. Nach dieser sogenannten klinischen Funktionstherapie folgt die instrumentale Funktionstherapie. Hierbei werden mit technischen Hilfsmitteln wie strahlungsarmem Röntgen, Gesichtsbogen oder Bissregistrat exakt diagnostiziert, ob und an welcher Stelle es zum fehlerhaften Zusammenbiss kommt.

Wichtigster Teil der Behandlung ist in der Regel eine Aufbissschiene, die schonend und effektiv die Korrektur der Kieferfehlstellung bewirkt. Natürlich sollten auch die Ursachen behoben werden: So lässt sich eine falsch sitzende Krone relativ schnell korrigieren, während es für Betroffene mitunter nicht einfach ist, Stress zu reduzieren und das Knirschen zu minimieren. Hierfür ist eine spezielle Zahnschiene nachts sinnvoll.

Gern beraten wir Sie individuell zu Therapieansätzen, um eine CMD erfolgreich zu behandeln.

Mundspülung: sinnvolle Ergänzung der Zahnpflege?

Jeder wünscht sich gesunde und starke Zähne – am besten ein Leben lang. Während manche die Zahngesundheit mit gründlichem Zähneputzen morgens und abends erhalten, wenden andere zusätzliche Hilfsmittel wie Zahnseide oder auch Mundspülung an. Während Zahnseide ohne Zweifel eine Hilfe ist, um die empfindlichen und schwer erreichbaren Zahnzwischenräume zu reinigen, ist Mundspülung nicht in jedem Fall ein Pluspunkt für die Zähne. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Der Unterschied zwischen Mundwasser und Mundspülung

Wenn Sie am Zahnpflege-Regal im Drogeriemarkt stehen, werden Sie feststellen, dass es viele verschiedene Produkte zur Mundspülung gibt, die ähnlich aussehen. Wichtig ist der Unterschied zwischen einer Mundspüllösung und Mundwasser. Zweites hat einen rein „kosmetischen“ Aspekt: Es soll den Atem erfrischen. Es enthält keine Wirkstoffe, um Bakterien oder Keime im Mundraum zu reduzieren. Mundspülung hingegen dient der Bakterienbekämpfung durch einen antibakteriellen Effekt.

Medizinische Mundspülungen nicht zu lange anwenden

Es gibt auf dem Markt spezielle medizinische Mundspüllösungen, die in Apotheken verkauft werden. Hier ist die antibakterielle Wirkung stärker und sie gelten als Arzneimittel, weswegen man sie nur für einen begrenzten Zeitraum verwenden sollte.

Die richtige Mundspülung unterstützt die tägliche Zahnreinigungsroutine

Wichtig ist: Auch die beste Mundspülung ersetzt nicht das tägliche, gründliche Zähneputzen und die Zahnreinigung beim Zahnarzt. Aber qualitativ hochwertige Mundspülungen sind eine effektive Ergänzung, um Zahnzwischenräume und den Mundraum zu spülen und Bakterien zu reduzieren.

In Mundspülungen kommen verschiedene Inhaltsstoffe zum Einsatz, die unterschiedliche Wirkungsweisen mit sich bringen. Dazu gehören:

  • Fluorid: Wie auch in Zahncreme ist in vielen Mundspülungen Fluorid enthalten. Es sorgt für eine schützende Schicht auf den Zähnen und stärkt den Zahnschmelz gegen Säureangriffe. Zudem wird durch Fluorid das Wachstum karieserzeugender Bakterien gehemmt und es kann vorbeugend gegen Zahnfleischentzündungen wirken.
  • Zinksalze: Durch Zinksalze in Mundspülungen kann Zahnstein vorgebeugt werden. Zudem remineralisiert es in Verbindung mit Fluorid die Zähne.
  • Arginin: Die Aminosäure ist im Speichel enthalten und trägt zur Desensibilisierung der Zähne bei. Insbesondere Menschen mit empfindlichen Zähnen können von einer Mundspülung mit Arginin profitieren.
  • Ätherische Öle: In vielen Mundspülungen ist eine Kombination verschiedener ätherischer Öle wie Menthol, Thymol, Eukalyptol und anderer enthalten, welche die Neubildung von Bakterien hemmen und dadurch für eine deutliche Reduktion des Zahnbelags sorgen können. Wichtig: Menschen, die zu Allergien neigen, sollten eine Mundspülung mit ätherischen Ölen erst einmal in kleiner Menge testen, da die Öle allergische Reaktionen auslösen können.
  • Chlorhexidin: Bei Chlorhexidin handelt es sich um eine chemische Substanz, die stark antibakteriell wirkt. Sie ist in der Regel nur in medizinischen Mundspülungen enthalten. Häufig werden solche Produkte vom Zahnarzt zur kurzfristigen Behandlung nach einer Zahn-OP verschrieben, um den Mundraum zu reinigen, ohne die mechanischen Reize einer Zahnbürste. Auch kann es im Fall einer Parodontitis angewendet werden, um die Bakterienanzahl zu minimieren. Chlorhexidin tötet Bakterien zuverlässig ab – hat allerdings auch die Eigenschaft, Zunge und Zähne zu verfärben, weswegen es nur für einen begrenzten Zeitraum verwendet werden sollte.

Fazit? Ja zur Mundspülung.

Mundspülungen können als Ergänzung der täglichen Zahnputzroutine dazu beitragen, die Bakterienanzahl im Mundraum zu reduzieren und so Karies oder Parodontitis vorzubeugen. Gern beraten wir Sie hierzu und geben Ihnen Tipps, welche Produkte aus unserer Sicht zu empfehlen sind. Sprechen Sie uns einfach in der Praxis an.

Dentalphobie: In unserer Praxis sind Angstpatientinnen und -patienten gut aufgehoben

Während für die einen der jährliche Kontrollbesuch oder eine Behandlung beim Zahnarzt Routine ist, stellt sich bei anderen ein ungutes Gefühl ein, wenn der Zahnarzttermin näher rückt. Zahnarztangst – oder Dentalphobie – ist keine Seltenheit und ganz sicher kein Tabu-Thema. Wir möchten in unserer Zahnarztpraxis einen professionellen, aber auch empathischen Rahmen schaffen, um Angstpatientinnen und -patienten dieses schlechte Gefühl zu nehmen oder ihnen zumindest dabei zu helfen, den Termin entspannt zu überstehen. Unser Team hat für Sie immer ein offenes Ohr – ob beim Besuch in unserer Praxis oder bereits vorab, wenn Sie Fragen haben.

Wie entsteht Dentalphobie?

Die Ursachen für die Angst vor dem Zahnarzt sind so individuell wie die Menschen, die sie betrifft. Bei manchen genügt die bloße Vorstellung an das Gefühl und das Geräusch eines zahnärztlichen Instruments wie eines Bohrers, um nervös zu werden. Andere wiederum haben vielleicht einmal eine schlechte Erfahrung gemacht und projizieren dieses Erlebnis auf jeden weiteren Zahnarzttermin. Darüber hinaus spielt auch der Umgang der Eltern mit dem Zahnarzt eine große Rolle in Hinblick auf das Verhalten der Kinder: Wem bereits in jungen Jahren Dentalphobie vorgelebt wird, der wird auch im Erwachsenenalter nur ungern zum Zahnarzt gehen oder Untersuchungen komplett vermeiden.

Was können wir für Sie tun?

Wenn Sie unter Zahnarztangst leiden, aber Zahnschmerzen Sie plagen und eine Untersuchung notwendig ist, können Sie sich gern ganz unverbindlich an uns wenden. Rufen Sie uns an, sprechen Sie mit unserem empathischen Team und schildern Sie Ihre Sorgen und Ängste. Unser Ziel ist es, gemeinsam eine Lösung zu finden, sodass wir etwas für Ihre Zahngesundheit tun können und Sie sich bei uns wohlfühlen. Um dies zu erreichen, gibt es verschiedene Ansätze:

 

  • Fragen klären – Behandlungsabläufe besprechen

Oftmals sind die Vorstellungen von einer Behandlung viel schlimmer, als sie in Wirklichkeit ist. Patientinnen und Patienten malen sich aus, wie eine Wurzelbehandlung oder das Setzen einer Füllung ablaufen könnte und schaffen Szenarien, die ihnen womöglich Angst machen. Wichtig ist, im Vorfeld alle Bedenken zu äußern und zu klären. Wir schildern Ihnen die Behandlungsschritte, mögliche Narkoseoptionen und den exakten Ablauf. Wissen Sie, was auf Sie zukommt, müssen Sie sich keine Szenarien mehr ausdenken.

 

  • Ablenken – auf etwas Schönes konzentrieren

Sie können das Geräusch der Instrumente beim Bearbeiten der Zähne einfach nicht hören? Dann verwenden Sie während der Behandlung gern Kopfhörer und hören Sie Ihre Lieblingsmusik so laut Sie möchten. Auch das kann helfen, sich zu entspannen.

 

  • Narkose anwenden – Behandlung entspannt erleben

Wir bieten Ihnen in unserer Praxis verschiedene Narkosemöglichkeiten, um Ihnen die Behandlung angenehmer zu machen. Lachgas ist eine Option, bei der Sie sich entspannen, aber dennoch jederzeit ansprechbar bleiben. Möchten Sie gar nichts mitbekommen, ist eine Kurz- und Vollnarkose geeignet. Hierzu beraten wir Sie.

 

  • Notfallzeichen vereinbaren – immer die Kontrolle behalten

Manche Patientinnen und Patienten leiden unter Dentalphobie, weil sie fürchten, sich während der Untersuchung oder der Behandlung nicht bemerkbar machen zu können, wenn es ein Problem gibt. Gern vereinbaren wir mit Ihnen vorab ein Handzeichen oder Ähnliches, sodass Sie uns zeigen können, wenn Ihnen etwas zu viel wird oder Sie etwas stört.

Vertrauen fassen: Sprechen Sie mit uns über Ihre Zahnarztangst

Jede Vertrauensbasis beginnt mit einem Gespräch. Gern können Sie uns nach Terminvereinbarung auch ohne Behandlung in unserer Praxis besuchen, um sich umzusehen und sich ein Bild von unseren Räumlichkeiten und dem Team zu machen. Das kann dabei helfen, beim eigentlichen Behandlungstermin ruhiger und entspannter die Praxis zu betreten. Kommen Sie gern auf uns zu – hier finden Sie alle Kontaktdaten.

Fokus Zahnerhalt: Das bietet die moderne Zahnheilkunde

Die eigenen Zähne ein Leben lang behalten – heutzutage ist dies dank der fortgeschrittenen Medizin möglich. Mithilfe innovativer Technologien ändern sich neben den Möglichkeiten auch die Ansichten innerhalb der Zahnheilkunde. Mittlerweile liegt deshalb der Fokus nicht mehr auf dem „Heilen“ der Zähne, sondern viel mehr auf deren Erhalt. Das ist auch gut so. Denn Zähne sind unser wertvollstes Gut, weshalb diese durch schonende Methoden so versorgt werden können, dass ihre Gesundheit erhalten bleibt. Diese Philosophie verfolgen auch wir – das Team der Praxis Riedberg – und erklären Ihnen im Folgenden, mit welchen Techniken uns das gelingt.

Welche konservierenden Behandlungsmethoden gibt es?

Damit unsere Zähne gesund bleiben, sollten wir sie mittels ausreichender Vorsorge insoweit schützen, dass Krankheiten optimalerweise gar nicht erst entstehen. Dafür lohnt sich neben der eigenständigen Mundhygiene auch das Wahrnehmen von Kontrolluntersuchungen durch einen Zahnarzt. Hier können Probleme wie Karies oder Paradontitis frühzeitig erkannt und eine zuverlässige Diagnose gestellt werden. Falls die Zähne sowie das Zahnfleisch trotz aufwendiger Vorbeugungsmaßnahmen erkranken, sollten sie alternativ zum Zahnersatz mit konservierenden Methoden behandelt werden.

So gelingt es uns, den Abbau von natürlicher Zahnsubstanz oder gar den Verlust eines ganzen Zahnes vorzubeugen. Unsere fortschrittlichen Techniken sind nicht nur sanft, sondern auch sehr sicher und versprechen somit einen hohen Behandlungserfolg, um das natürliche Gebiss zu erhalten. Unter anderem bieten wir für Kinder und Erwachsene folgende Leistungen der konservierenden Zahnheilkunde in unserer Praxis an:

Zahnerhalt nicht mehr möglich?

Falls die zahnschützenden Methoden nicht mehr genügen, ist eine Wurzelbehandlung die letzte Option, um den natürlichen Zahn zu erhalten. Kann selbst diese Therapie nicht mehr angewandt werden, muss der Zahn letztendlich entfernt werden. Die entstandene Zahnlücke muss nicht nur aufgrund der Ästhetik, sondern auch aus medizinischen Gründen möglichst schnell ersetzt werden. Andernfalls droht eine Verschiebung der umgebenen Zähne, bis es schließlich zu Fehlstellungen und Problemen kommt. Zusätzlich kann der fehlende Gegenbiss zu einem Knochenschwund im anderen Kiefer führen, wodurch sich die restlichen Zähne lockern könnten.

Zum Glück schenkt uns die moderne Implantationsmedizin die Möglichkeit, zahnähnliche Implantate einsetzen zu können. Diese sind in ihrem Aussehen, ihrer Farbe und der Haptik einem echten Zahn sehr ähnlich und können auch die selben Funktionen übernehmen. So kann eine Methode gewählt werden, welche ästhetisch und schützend zugleich ist, wenn der Zahnerhalt nicht mehr möglich ist.

Sie möchten mehr über den natürlichen Zahnerhalt erfahren? Ihr Team der MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg steht Ihnen bei Fragen oder allen anderen Anliegen gern zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis oder kontaktieren Sie uns telefonisch oder per Mail. Wir freuen uns auf Sie.

Warum die Pflege von Milchzähnen wichtig ist

Zähne – sie sind im besten Fall unsere lebenslangen Begleiter. Schon zwischen dem fünften und siebten Lebensmonat kommen die ersten Zähne im menschlichen Gebiss zum Vorschein. Die kleinen Milchzähne spielen eine große Rolle bei der Entwicklung unseres Körpers und sollten deshalb schon kurz nach Durchbruch pfleglich behandelt werden. Allerdings vernachlässigen viele Eltern diese wichtige Aufgabe, weil sie denken, die Milchzähne seien nicht so wichtig, da sie sowieso ausfallen. Im Folgenden erklärt Ihnen das Team des MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg, welche Folgen dies jedoch nach sich ziehen kann und wie Sie die Zähne Ihres kleinen Schützling mit der richtigen Pflege versorgen können.

Die Ersten

Ist der erste Zahn Ihres Babys endlich da? Prima! Dann sollten Sie sich nicht scheuen, die Praxis am Riedbergplatz 1 zu besuchen. Während unsere Kinderzahnärzte Sie individuell zur passenden Putztechnik beraten, kann sich Ihr Kind schon von klein auf an die regelmäßigen Zahnarztbesuche gewöhnen.

Warum ist der Erhalt der Milchzähne so wichtig?

Milchzähne dienen neben dem Zerkleinern der Nahrung auch zur Entwicklung des menschlichen Gebisses und des Kindes. Denn sie fungieren auch als Platzhalter, bis sich die bleibenden Zähne entwickelt haben und durchbrechen. Falls ein Milchzahn frühzeitig fehlt, verschieben sich so die anderen Zähne, weshalb der darunter liegende Zahn keinen Platz zur gesunden Entwicklung hat. Durch diese Zahnfehlstellungen kann es zu unangenehmen Schmerzen führen, welche kieferorthopädisch behoben werden müssen.

Zudem drohen so auch schwerwiegende Folgen für den Spracherwerb von uns Menschen. Fehlen beispielsweise die Schneidezähne im Milchgebiss, bewegt sich die Zunge zu weit nach vorne, wodurch es zu Sprachfehlern kommt. Zusätzlich begünstigt diese Bewegung der Zunge einen offenen Biss der bleibenden Zähne, bei welchem sich die oberen und unteren Zähne nicht berühren.

Außerdem ist die Pflege des Milchgebisses das Fundament für ein gesundes erwachsenes Gebiss. Sind die viel weicheren und anfälligeren Milchzähne von Karies betroffen, erhöht sich so auch das Risiko für die bleibenden Zähne und könnte im schlimmsten Fall in ein Milchzahntrauma enden. Durch eine mangelhafte Pflege kann es also zum einen zu medizinischen Problemen bei den Zähnen und zum anderen zu Entwicklungsstörungen kommen, weshalb der Erhalt dieser Milchzähne so wichtig ist.

Ab wann sollte mit der Zahnpflege begonnen werden?

Ab dem ersten Zähnchen ist es ausreichend, täglich einen dünnen Film fluoridhaltiger Kinderzahnpasta auf die einzelnen Zähne zu geben. Doch spätestens ab dem zweiten Lebensjahr sollten die Zähne jeden Morgen und Abend gereinigt werden. Am besten gelingt Ihnen dies, indem Sie eine erbsengroße Portion der Kinderzahnpasta auf ein Wattestäbchen, einen Mulllappen oder eine Kinderzahnbürste geben und die Milchzähne Ihres Kindes putzen. Falls es die motorischen Fähigkeiten dazu besitzt, kann Ihr Kind gern die Zahnbürste selbst in die Hand nehmen. Doch vergessen Sie nicht das gründliche Nachputzen, bis Ihr Schützling alt genug ist (etwa bis zur 2. Klasse).

Milchzähne sind sehr sensibel. Sie sollten Ihrem Kind schon frühzeitig die Zahnpflege ans Herz legen, damit das tägliche Zähneputzen als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Mit regelmäßigen Kontrollterminen bei Ihrem Kinderzahnarzt in Frankfurt-Riedberg wird sich Ihr Kind von klein auf ohne Scheu auf spielerische Weise um die eigene Zahngesundheit kümmern. Gern stehen wir Ihnen auch für weitere Tipps zur Verfügung, hierfür können Sie direkt Kontakt zu uns aufnehmen.

Zahnimplantate bei Diabetes – was ist zu beachten

Zahnimplantate bedeuten Lebensqualität – sie sind eine tolle Möglichkeit, um nicht nur aus gesundheitlichen, sondern auch ästhetischen Gründen fehlende Zähne zu ersetzen. Aufgrund des hohen Fortschritts der Zahnmedizin ist eine Implantation heutzutage bei nahezu jedem Patienten möglich. Selbst bei Menschen, welche von Diabetes betroffen sind. Allerdings gilt es hierbei, einige Dinge zu beachten, welche Ihnen das Team des MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg im Folgenden erklärt.

Welche Risiken bestehen bei Diabetikern?

Mittlerweile können zum Glück auch Diabetiker von einer künstlichen Zahnwurzel profitieren, um das natürliche Lächeln beizubehalten. Jedoch erschweren einige Faktoren bei diesen Personen das Einsetzen eines Zahnimplantats. Zum einen ist die körpereigene Immunabwehr aufgrund der hohen Blutzuckerwerte geschwächt. So können sich Bakterien und Viren einfacher in der Mundhöhle verbreiten, wodurch ein erhöhtes Entzündungsrisiko besteht. Folglich sind Diabetiker, bei denen der Blutzuckerspiegel nicht unter Kontrolle ist oder Diabetes Mellitus noch nicht diagnostiziert wurde, eher von Parodontitis betroffen. Außerdem sind die Blutgefäße der betroffenen Personen verengt und können so auch zu einer gehemmten Wundheilung führen. Zusätzlich können Diabetiker weniger Kalzium aufnehmen beziehungsweise weniger knochenbildende Zellen produzieren. Folglich können Zahnimplantate aufgrund der langsameren Regeneration des Knochengewebes schwieriger einheilen, wodurch im schlimmsten Fall der Verlust des künstlichen Zahnes droht.

Das können Sie tun

Doch diese Gründe sind keine endgültigen Ausschlusskriterien, um auf einen festen Zahnersatz mittels Implantat zurückzugreifen. Werden bestimmte Maßnahmen vor der Behandlung umgesetzt, ist die Verlustquote bei Diabetikern ähnlich zu der von gesunden Patientinnen und Patienten. Dabei können die betroffenen Personen den Einheilungsprozess ihres neuen Zahnimplantats eigenständig beeinflussen:  

Selbstverständlich sollte auf eine sorgfältige Zahnreinigung geachtet werden, um die Bakterien im Mund zu reduzieren. Um die Zuckerwerte langfristig stabil zu halten, empfiehlt es sich, ein Blutzucker-Tagebuch zu führen, um diesen sorgfältig zu kontrollieren und zu überwachen. Damit für ausreichend Kalzium gesorgt ist, kann es helfen, Vitamin D einzunehmen.

Zusätzlich sollte allerdings immer eine regelmäßige Prophylaxe von einer professionellen Zahnarztpraxis durchgeführt werden. So können Erkrankungen schon im Vorhinein festgestellt und für eine langfristige Zahngesundheit gesorgt werden. Bevor die Zahnimplantation bei einem Diabetiker durchgeführt wird, kann der Zahnarzt ein Antibiotikum verordnen, um die Anzahl der schädlichen Erreger im Mundraum zu reduzieren und das Immunsystem zu stärken. Daneben sollte vor der Implantation eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden.

Werden diese Vorsichtsmaßnahmen erfüllt, steht der Zahnimplantation bei einem Diabetiker nichts im Wege!

Die MVZ Zahnärzte Riedberg beraten Sie gern

Trotzdem sollte immer im individuellen Fall des Diabetikers abgesprochen werden, ob der fehlende Zahn durch einen künstlichen Zahn mittels Implantation ersetzt werden kann. Wird von dieser Behandlung abgeraten, können immer noch Alternativen gewählt werden. Ob eine Zahnimplantation bei Ihnen empfehlenswert ist, können die Spezialisten unserer Zahnarztpraxis am Riedberg bewerten. Vereinbaren Sie hierfür gern einen Termin oder kontaktieren Sie uns bei weiteren Fragen.

Zahngesunde Ernährung

Neben routinemäßigen Zahnarztbesuchen und regelmäßiger Zahnpflege gehört auch eine zahngerechte Ernährung zu den Faktoren, welche dazu beitragen, Zähne langfristig gesund zu erhalten. Denn so lässt sich nicht nur Karies oder Parodontitis vorbeugen, sondern auch schwerwiegenderen Folgen, die im Alter auftreten können. Das Team der Praxis Riedberg erklärt Ihnen, was es mit einer zahngerechten Ernährung auf sich hat und auf welche Lebensmittel Sie lieber verzichten sollten.

Welche Lebensmittel können den Zähnen schaden?

Falsche Lebensmittel wie klebrige Nahrungsmittel können die Bildung von Karies begünstigen. Insbesondere zuckerhaltige Nahrung liefert den Bakterien im Mund die notwendige Energie, um Zucker in Säure umzuwandeln und so den Zahnschmelz durch Entkalkung anzugreifen. Normalerweise ist der gelegentliche Säureangriff keine Gefahr, da unser reinigender Speichel über wichtige Mineralien verfügt, welche den Zahnschmelz stärken. Doch wird über den ganzen Tag verteilt genascht, kann dieser andauernde „Angriff“ nicht allein vom Speichel abgewehrt werden.

Was viele nicht wissen: In verpackten Lebensmitteln versteckt sich häufig Zucker. Ketchup oder Fruchtsäfte sind beliebte Produkte aus dem Supermarkt, verfügen aber in der Regel über einen hohen Zuckergehalt. Wir raten Ihnen, einen Blick auf die Inhaltsangabe zu werfen und besonders zuckerhaltige Produkte zu vermeiden.  

Auch säurehaltige Lebensmittel wie Obst oder Energy-Drinks entmineralisieren Zähne und sollten nicht mehrmals am Tag konsumiert werden. Zwar ist Obst in erster Linie gesund, doch der Säureanteil kann bei zu häufigem Verspeisen den Zahnschmelz aufweichen und zu einem Zahnschmelzabbau oder – schlimmer noch – zu einer dentalen Erosion führen.

Außerdem gibt es Lebensmittel, welche zu Zahnverfärbungen führen können. Gewiss hat dies keinen Einfluss auf die Zahngesundheit, kann jedoch ein störender Nebenfaktor sein. Viele wissen bereits, dass Kaffee-, Nikotin- oder Rotweinkonsum eine Verfärbung der Zähne zur Folge haben kann. Doch wussten Sie, dass auch Curry, Schwarztee oder Soja-Sauce die Zahnfarbe ändern können? Dunkles Obst wie Sauerkirschen und Heidelbeeren kann ebenfalls Spuren auf den Zähnen hinterlassen.

Gibt es Lebensmittel, welche die Zahngesundheit fördern?

Oh ja – sogar eine ganze Menge! Eine vielseitige und vollwertige Ernährung mit frischen Lebensmitteln, Vollkornprodukten und Gemüse hat nicht nur einen Einfluss auf die allgemeine Gesundheit, sondern wirkt sich auch positiv auf Ihre Zähne aus. Besonders geeignet sind folgende Lebensmittel:

  • Vollkornprodukte: Die enthaltene Stärke kann vor Zahnfleischerkrankungen schützen.
  • Rohkost: Durch das gründliche Kauen werden die Speichelbildung gefördert sowie die Zahnzwischenräume gereinigt. Außerdem wird das Zahnfleisch massiert und durchblutet.
  • Milchprodukte: Der hohe Kalzium- und Phosphatgehalt gleicht den pH-Wert im Mund aus. Deshalb eignet sich Joghurt in Kombination mit Zitrusfrüchten hervorragend.
  • Grüner Tee: Er enthält karieshemmende Polyphenole und kann Mundgeruch bekämpfen.
  • Wasser: Wasser hält das Zahnfleisch feucht, fördert die Speichelbildung und entfernt Nahrungsreste.

Gibt es noch weitere Tipps?

Sorgen Sie dafür, dass Sie – wenn überhaupt – direkt nach den Hauptmahlzeiten zu Süßigkeiten greifen oder Ihren Zähnen 30 Minuten nach dem Essen ausreichend Pflege schenken. Außerdem sollten Sie Ihre Speisen immer ausreichend kauen, um so den Speichelfluss anzuregen. Dafür eignen sich auch bestens zuckerfreie Kaugummis oder Getränke, damit Ihr Mund regelmäßig durchgespült wird.

Falls Sie weitere Fragen rund um eine zahngerechte Ernährung oder anderen Anliegen haben, sollten Sie sich nicht davor scheuen, unsere Praxis in Frankfurt-Riedberg aufzusuchen. Kontaktieren Sie uns gern, wir helfen Ihnen weiter!

Überbiss, Kreuzbiss, Unterbiss? Zahnfehlstellungen kurz erklärt

Gibt es die perfekten Zähne? Darüber gibt es vermutlich verschiedene Meinungen – denn während manche größere Zahnzwischenräume als störend empfinden, finden andere sie sympathisch. Ebenso können leicht schiefe Zähne für den einen ein Persönlichkeitsmerkmal sein, für den anderen ein Makel. Eines gilt allerdings: Es gibt Zahnfehlstellungen, die behandelt werden müssen, um nicht zu Problemen im Alltag zu führen – zum Beispiel beim Beißen, Kauen und Sprechen. Wir erklären Ihnen hier die häufigsten Fehlstellungen und mögliche Behandlungsmethoden.

  1. Überbiss: Hierbei ragt der Oberkiefer über den Unterkiefer heraus. Ein leichter Überbiss ist ganz normal – behandlungswürdig wird er, wenn die oberen Schneidezähne mehr als 3 Millimeter über die unteren Schneidezähne herausragen. Eine Fehlbelastung des Gebisses kann die Folge sein. Üblicherweise wird ein Überbiss mit einer herausnehmbaren oder festen Zahnspange korrigiert.
  2. Unterbiss: Anders als beim Überbiss steht hier die untere Zahnreihe weiter nach vorn als die obere. Das kann der Fall sein, wenn der Unterkiefer zu lang ist oder die Oberkiefer – zum Beispiel in Folge einer Gaumen- oder Lippenspalte – nicht richtig entwickelt ist. Auch hier kommt zur Behandlung in der Regel eine Zahnspange zum Einsatz oder bei unterentwickeltem Oberkiefer ein sogenannter Expander.
  3. Kreuzbiss: Davon spricht man, wenn die Spitze des Unterkieferseitenzahns an der des Oberkieferseitenzahns vorbeibeißt. Dadurch können die Kauflächen nicht mehr ideal aufeinandertreffen. Insbesondere ein einseitiger Kreuzbiss kann zu Problemen führen, da es durch die einseitige Fehlbelastung zu einem unterschiedlichen Kieferwachstum kommen kann und das Gesicht „schief“ wirkt. Eine lose oder feste Zahnspange kann diese Fehlstellung beheben.
  4. Offener Biss: Bei einem offenen Biss bleibt beim Zusammenbeißen der Zähne eine Lücke zwischen den oberen und unteren Schneidezähnen. Grund dafür ist häufig der übermäßige Gebrauch eines Schnullers oder Daumenlutschen. In der Folge können mit den Schneidezähnen Lebensmittel nicht mehr gut abgebissen werden und Betroffene lispeln oft. Um den Auslöser abzugewöhnen, kann zum Beispiel eine Mundvorhofplatte eingesetzt werden. Ein ausgeprägter offener Biss muss durch eine Zahnspange oder eine Operation behoben werden.

Als Zahnärzte und Experten für Kieferorthopädie am Riedberg sind wir bei Fragen zu Zahnfehlstellungen und Behandlungsmöglichkeiten gern für Sie da. Sie erreichen uns telefonisch unter 069 678 637 17. Einen Termin können Sie einfach online vereinbaren.

Jederzeit ein strahlendes Lächeln: Tipps für die Zahnpflege unterwegs

Dass Zähne mindestens zweimal täglich – morgens und abends – geputzt werden sollten, ist allgemein bekannt. Tatsächlich ist es aber empfehlenswert, sie auch nach dem Essen (nach etwa einer halben Stunde) zu reinigen, damit sich kariesfördernde Ablagerungen gar nicht erst bilden. In der Mittagspause im Büro, abends im Restaurant oder in der Bahn ist aber in den wenigsten Fällen eine Zahnbürste zur Hand. Es gibt allerdings einige Möglichkeiten zur Zahnpflege unterwegs, die wenig Aufwand verursachen und effektiv zur Zahngesundheit beitragen.

  1. Zuckerfreier Zahnpflegekaugummi: Zwar entfernt ein solcher Kaugummi keine Beläge, fördert aber durch das Kauen die Speichelbildung. Speichel schützt die Zähne vor der den Zahnschmelz gefährdenden Säure, die durch den Genuss bestimmter Lebensmittel im Mund entsteht. Durch den vermehrten Speichelfluss werden Mineralstoffe wie Kalzium und Phosphat am Zahnschmelz angelagert, was zur schnelleren Neutralisierung des pH-Werts führt.
  2. Mundspüllösung: Sie kombiniert Inhaltsstoffe, die das Risiko für Karies oder andere Zahnerkrankungen minimieren sollen. Zum Teil wirken die Lösungen auch antibakteriell. Sie ersetzen keineswegs das Zähneputzen, sind aber eine optimale Ergänzung zur Mundhygiene – und für die Zahnpflege unterwegs.
  3. Wasser: Ist gar nichts zur Hand, kann eine einfache Mundspülung mit Wasser helfen, einen Teil der Lebensmittelreste zu entfernen und für ein saubereres Mundgefühl zu sorgen. Insbesondere nach dem Genuss von Süßem oder von Obst, das durch seine Säure den Zahnschmelz angreift, ist ein Ausspülen mit Wasser immer zu empfehlen.

In unserer Zahnarztpraxis am Riedberg empfehlen wir Ihnen gern Produkte zur Zahnpflege unterwegs, mit denen wir selbst und unsere Patienten gute Erfahrungen gemacht haben. Die Termine zur jährlichen beziehungsweise halbjährlichen Untersuchung Ihrer Zähne eignen sich optimal, um Fragen rund um die Zahnpflege unterwegs und zwischendurch zu besprechen sowie Ihnen Tipps mit auf den Weg zu geben, wie Sie Ihre Zähne nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel am besten sauber und gesund halten.

Sind Sie das erste Mal bei uns? Dann freuen wir uns auf die Erstberatung mit Ihnen. Bei Fragen vorab erreichen Sie uns unter 069 678 637 17. Sind Sie bereits Patientin oder Patient? Dann vereinbaren Sie gern Ihren nächsten Termin.

Mehr als ein ästhetischer Makel: Wie Zahnstein professionell entfernt werden kann

Fast jeder Mensch hat ihn: Zahnstein. Er entsteht aus Belägen auf den Zahnoberflächen, die durch die tägliche Zahnputzroutine nicht gründlich entfernt werden können – zum Beispiel, weil sie sich an einer schwer erreichbaren Stelle oder in engen Zahnzwischenräumen befinden. Nikotin begünstigt die Bildung von Zahnstein, bestimmte Lebensmittel wie Kaffee oder Rotwein können ihn auffällig bräunlich färben, was mitunter sehr unästhetisch aussieht. Diese Ablagerungen verhärten allmählich, sodass sie sich mit Zahnbürste und Zahnseide nicht mehr lösen lassen. Im Rahmen der jährlichen Prophylaxe-Termine untersuchen die Zahnärzte unserer Praxis am Riedberg die Zähne und entfernen Zahnstein gründlich. Denn: Passiert das nicht und bleibt der Zahnstein unbehandelt, kann er zu einer Entzündung des Zahnhalteapparats, also zu einer Parodontitis, führen.

Nicht selten behandeln wir Patienten, die mithilfe spitzer Gegenstände wie Nagelscheren oder Pinzetten zu Hause versucht haben, Zahnstein selbst mittels Kratzen zu entfernen und sich dabei Verletzungen am Zahnfleisch zugezogen haben – deshalb raten wir von diesem Selbstversuch dringend ab. Nicht nur, weil das blutende Zahnfleisch äußerst schmerzhaft sein kann, sondern auch, weil durch diese Verletzungen Bakterien eindringen und Erkrankungen auslösen können. Auch auf Methoden wie das Zähneputzen mit Backpulver oder Natron, um Beläge zu lösen, sollten Sie verzichten, da hier der Zahnschmelz leicht in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

Stattdessen empfehlen wir, neben den jährlichen Routinekontrollen auch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen durchführen zu lassen. Hierbei widmet sich das Prophylaxeteam intensiv der Sauberkeit Ihrer Zähne: Zahnflächen sowie Zahnzwischenräume werden schonend und gründlich gereinigt, je nach Grad der Beläge mit händischen Instrumenten wie Küretten oder einem Pulverstrahlgerät sowie Ultraschall-gestützten Instrumenten. Sind Ihre Zähne anfällig für hartnäckige Ablagerungen, ist eine Zahnreinigung drei- bis viermal jährlich empfehlenswert, um Zahnschäden zu vermeiden. In weniger akuten Fällen genügen die Termine halbjährlich.

Abschließend kann man sagen: Vorbeugung ist gut, Kontrolle ist besser. Bestenfalls sorgen Sie zu Hause mit einer guten Zahnputztechnik, Zahnseide oder Interdentalbürsten dafür, dass Zahnstein möglichst nicht oder nur in geringem Ausmaß entsteht. Doch nicht in jedem Fall und bei jedem Gebiss lässt sich dies vermeiden. Wir freuen uns daher, Sie regelmäßig in unserer Zahnarztpraxis am Riedberg zu begrüßen und Ihre Zähne genau unter die Lupe zu nehmen – damit Zahnstein keine Chance hat. Vereinbaren Sie Ihren Termin bequem online oder telefonisch unter 069 678 637 17.

Großes Erlebnis für die Kleinsten: Wann ist es Zeit für den ersten Kinderzahnarzt-Besuch?

Es gibt nichts Schöneres als ein Kinderlächeln. Die Neugier und die Begeisterung unserer kleinsten Patienten bereichern jeden unserer Arbeitstage. Als Kinderzahnarzt am Riedberg hören wir eine Frage natürlich oft: Wann sollte ich mit meinem Kind das erste Mal zum Zahnarzt? Die Antwort lautet: Je früher, desto besser. In der Regel raten wir dazu, den Durchbruch des ersten Milchzahns abzuwarten – was normalerweise mit etwa sechs bis sieben Lebensmonaten der Fall ist. Es gibt aber auch Spätzünder bei den Milchzähnchen – dann ist es trotzdem empfehlenswert, mit dem Baby zu uns in die Praxis zu kommen, wenn es etwa ein halbes Jahr alt ist.

Dass wir Ihren kleinen Schatz so früh kennenlernen möchten, hat einen einfachen Grund: Lernt ein Kind möglichst früh die Praxis, die Zahnärzte und die Untersuchung kennen, wird es sich schnell an den Zahnarztbesuch gewöhnen und ihn als Routine wahrnehmen. Denn es ist unser größtes Ziel, dass Ihr Kind gern zu uns kommt – damit legen wir die Basis für eine gute Zahngesundheit durch regelmäßige Untersuchungen auch in späteren Jahren.

Für die Kleinsten nehmen wir uns besonders viel Zeit, gehen geduldig und vorsichtig vor und führen nur kleinste Untersuchungen durch, um das Kind nicht zu überfordern. Gerne können Sie vorab zu Hause schon mal das „Aaah-Sagen“ üben – spielerisch klappt das am besten. In unserer Praxis geben wir Ihnen dann auch Tipps für die ideale Zahnpflege der Milchzähnchen und zur Ernährung.

Letztlich gilt aber auch: Je früher wir Zähne und Mundraum Ihres Kindes untersuchen, desto früher können wir mögliche Probleme erkennen und behandeln, sodass es nicht zu größeren Schäden kommt, die womöglich auch eine intensivere Behandlung erfordern. Gern dürfen Sie Ihr Baby auch zu Ihren eigenen Untersuchungsterminen mitbringen – diese „Schnupperbesuche“ können hilfreich für Ihr Kind sein, um die neue Umgebung wahrzunehmen und unser empathisches Team kennenzulernen, das sich immer über den Besuch von Kindern freut.

Vereinbaren Sie gern online einen Termin für Sie oder Ihr Kind oder melden Sie sich bei Fragen unter 069 678 637 17.

Mehr als Ästhetik: Die Vorteile von Keramikimplantaten

Zahnlücken schließen ist ein vielseitiges Thema in der Zahnmedizin. Je nachdem, wie und wo es im Mund zu einem Zahnverlust kommt, sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, wenn es darum geht, den fehlenden Zahn zu ersetzen. Schließlich ist ein vollständiges Gebiss nicht nur eine kosmetische Angelegenheit. Die Funktionalität spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Denn werden Zahnlücken nicht geschlossen, kann es zu Fehlbelastungen des Kiefers kommen und andere, noch gesunde Zähne, in Mitleidenschaft gezogen werden.

Ein Zahnimplantat ist oftmals die Lösung, die den natürlichen Zähnen am nächsten kommt, sowohl optisch als auch bezüglich des „Tragegefühls“. Mehr zu Zahnimplantaten und wie wir sie im MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg einsetzen, finden Sie hier.  

Generell liegt der implantatgetragene Zahnersatz auf einer künstlichen Wurzel aus Titan, einem gut verträglichen und bewährtem Material in der Zahnmedizin. Was aber, wenn ein Patient oder eine Patientin allergisch auf Titan reagiert oder kein Metall in den Körper implantieren möchte? Für diesen Fall bieten wir nun in unserer Zahnarztpraxis in Frankfurt-Riedberg Keramikimplantate an.

Nahezu unsichtbar und optimal verträglich

Im Gegensatz zu Titanimplantaten wird bei Keramikimplantaten auch die Wurzel aus biokompatiblem Zirkonoxid gefertigt. Diese spezielle Keramik sorgt dafür, dass die Implantate nahezu unsichtbar im Kiefer liegen. Besonders im Frontzahnbereich stellt dies eine hochästhetische Alternative des implantatgetragenen Zahnersatzes dar. Ein weiterer Pluspunkt: Der Implantataufbau kann der natürlichen Zahnfarbe angepasst werden, sodass sich die künstlichen Zähne optisch nicht von den natürlichen unterscheiden.

Viele Patienten und Patientinnen stellen uns die Frage nach der Biokompatibilität von Zahnimplantaten bzw. nach einer metallfreien Alternative. Hintergrund ist, dass Metalle oder Partikel, die sich davon ablösen, den Organismus schädigen könnten – mit gesundheitlichen Folgen, die nicht nur die Zähne betreffen könnten. Keramikimplantate könnten diesen Anspruch bedienen und weisen ggf. eine hohe Verträglichkeit auf.

Sie möchten mehr über Keramikimplantate erfahren? Gern steht Ihnen das Team des MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg bei Fragen zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis oder kontaktieren Sie uns telefonisch oder per Mail. Wir freuen uns auf Sie.  

Erste Hilfe bei Zahnfleischbluten

Zahnfleischbluten zeigt sich meistens bei der Zahnpflege. Einmal zu fest geputzt und schon finden sich rötliche Tropfen oder Schlieren auf der Zahnbürste oder im Waschbecken. Auch wenn Sie Zahnseide benutzen, kann es zu kleineren Blutungen kommen.

Die Ursachen für Zahnfleischbluten können verschiedene sein. Neben einer mangelhaften Mundhygiene können Medikamente, Nährstoffmangel oder auch Hormonschwankungen der Grund sein, warum das Zahnfleisch blutet. In jedem Fall ist es wichtig, die Ursache untersuchen zu lassen, denn Zahnfleischbluten kann zu ernsten Krankheiten führen wie beispielsweise eine Parodontitis. Insbesondere wenn Sie häufig darunter leiden oder Schmerzen auftreten, sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen. Unser Praxisteam erreichen Sie telefonisch unter 069 678 637 17 oder Sie vereinbaren bequem online einen Termin bei uns.

Mundhygiene als wirksame Maßnahme gegen Zahnfleischbluten

Mit einer sorgfältigen und gründlichen Mundhygiene können Sie Zahnfleischbluten vorbeugen, denn so beseitigen Sie den häufigsten Grund dafür: Zahnbelag, oder auch Plaque. Hierbei handelt es sich um Bakterien, die sich gemeinsam mit Speiseresten auf den Zähnen ablagern. Mineralien, die im Speichel enthalten sind, sorgen dafür, dass diese Zahnbeläge verhärten. Es entsteht Zahnstein. Auf seiner rauen Oberfläche mit den winzigen Zwischenräumen können sich Bakterien vermehren und sich ausbreiten. Im schlimmsten Fall bis zur Zahnwurzel. Kommt es zu einer Entzündung des Zahnfleischs, der Parodontitis, die sich bis auf den Kieferknochen ausbreitet, droht sogar Zahnverlust.

Die gute Nachricht: Sie können dem vorbeugen, indem Sie eine gewissenhafte Zahnpflege-Routine entwickeln:

  • Putzen Sie mindestens zweimal täglich Ihre Zähne.
  • Benutzen Sie zur Reinigung der Zahnzwischenräume Zahnseide oder Interdentalbürsten.
  • Verwenden Sie eine Zahnbürste mit weichen Borsten, um Reizungen des Zahnfleisches zu vermeiden oder eine elektrische Zahnbürste mit Andruckkontrolle.
  • Vergessen Sie die Zunge nicht. Ein spezieller Zungenschaber oder Zungengels unterstützen bei der Reinigung.
  • Besuchen Sie Ihren Zahnarzt für regelmäßige Kontrolltermine.
  • Lassen Sie mindestens einmal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchführen.

So haben unerwünschte Bakterien im Mundraum keine Chance.

Erste Hilfe bei Zahnfleischbluten: Das können Sie tun

Sollte es trotzdem zu Zahnfleischbluten kommen, können Sie sich erstmal selbst behelfen. Pressen Sie ein Stück Mull oder eine sterile Kompresse auf die betroffene Stelle, bis die Blutung stoppt. Oder Sie kühlen die Stelle – entweder mit einem kühlen Tuch oder einem Eiswürfel. Zum Desinfizieren können Sie ein antibakterielles Mundwasser nehmen oder Sie spülen Ihren Mund mit kaltem Kamillentee aus. Dieser wirkt entzündungshemmend und hilft bei der Wundheilung.

Leiden Sie unter starkem Zahnfleischbluten, weist Ihr Zahnfleisch eine intensiv rötliche Verfärbung auf oder haben Sie Schmerzen? Gern beraten Sie unsere Spezialisten im Bereich Parodontologie in unserer Zahnarztpraxis am Riedbergplatz 1 in Frankfurt-Riedberg. Hier können Sie direkt Kontakt zu uns aufnehmen.

Zahnschmerzen und Erkältung – was kann man dagegen tun?

Fast jeder kennt es: Man fühlt sich schlapp, der Hals kratzt und der Kopf dröhnt. Zack! Die Erkältung hat einen total erwischt – und dann kommen auch noch Zahnschmerzen hinzu. Doch an dieser Stelle können wir Sie beruhigen, denn häufig besteht kein Grund zur Sorge. Oftmals sind genau diese Zahnschmerzen auch nur ein Erkältungssymptom und haben nichts mit Karies, einer Wurzelkanalentzündung oder anderen Zahnproblemen zu tun. In diesem Beitrag erklärt Ihnen Ihr Team des MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg, wie es zu diesen Nebenerscheinungen kommt, was Sie dagegen tun können und wann Sie uns aufsuchen sollten.

Was ist der Auslöser für diese Zahnprobleme?

Eine Erkältung meint einen grippalen Infekt oder einen Infekt der oberen Atemwege, welcher häufig mit einer Entzündung der Nasennebenhöhlen einhergeht. Allerdings liegen die Nasennebenhöhlen direkt neben den Kieferhöhlen, an welche die Wurzeln der Zähne im Oberkiefer angrenzen. Durch das Anschwellen der Schleimhäute drücken diese auf die Nerven, wodurch es zu wiederum zu Reizungen der Nervenenden kommen kann. Folglich leiden Sie unter schmerzenden Zähnen. Dabei ist oftmals kein bestimmter Zahn betroffen, sondern die Symptome ziehen sich wahllos durch den Ober- oder sogar den Unterkiefer.

Um die Zahnschmerzen zu lindern, eignen sich bewährte Hausmittel oder Medikamente

Diese harmlosen Zahnschmerzen vergehen in der Regel bei Abklingen der Erkältung wieder. Bis dahin können Sie diese während Ihrer Erkrankung mithilfe von bewährten Hausmitteln oder Medikamenten lindern. Das Wichtigste für Ihren Körper ist nun Ruhe. Gönnen Sie sich viel Schlaf, damit Ihr Immunsystem genug Zeit und Kraft hat, gegen die Entzündungen im Körper anzukämpfen. Außerdem bieten sich warme Tees insbesondere mit Kräutern sehr gut an, um dem Körper Flüssigkeit zuzuführen. Manche Kräutertees wirken speziell gegen Erkältungserscheinungen. Ein weiterer Tipp ist, eine in Tee getränkte Mullbinde als warmen Umschlag zu verwenden und auf die Stirn zu legen.

Außerdem können Sie Nelken- oder Teebaumöl vorsichtig mit einem Wattestäbchen auf die schmerzende Stelle im Mund auftragen, um sie zu desinfizieren und Entzündungen zu hemmen. Falls die Hausmittelchen nicht helfen, können Sie zu Schmerzmitteln mit dem Wirkstoff Paracetamol greifen. Dadurch verringern sich die Symptome der Zahnprobleme und auch die der Erkältung. Noch besser eignen sich dafür allerdings Medikamente mit Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure, da sie zusätzlich entzündungshemmend wirken.

Wenn Sie die Erkältung überstanden haben und wieder fit sind, sind die Zahnschmerzen meist auch verschwunden. Wenn sie allerdings länger als zwei Wochen anhalten, könnten auch Zahnerkrankungen die Ursache sein. In dem Fall sollten Sie einen Termin vereinbaren und unsere Praxis am Riedbergplatz 1 besuchen, damit wir Ihnen auf den Zahn fühlen und mögliche weitere Vorgehen besprechen können. Auch bei allen weiteren Fragen oder Anliegen können Sie uns selbstverständlich gern kontaktieren.

 

Die optimale Zahnpflege trotz Zahnspange

Die klassische Zahnspange ist heutzutage bei der Behandlung von schiefen Zähnen kaum mehr wegzudenken. Sie spielt ebenso wie die gründliche Zahnpflege eine wichtige Rolle bei der zahnärztlichen Behandlung. Allerdings wissen Zahnspangenträger, wie schwierig es ist, bei einer Zahnspange die Zähne sorgfältig zu reinigen. Da die Brackets teils so eng aneinander liegen, sodass keine normale Zahnbürste in die Zwischenräume gelangt, kann es zu Plaque, Karies oder Zahnfleischentzündungen kommen. Um die langfristige Zahngesundheit zu gewährleisten, ist die ordentliche Reinigung insbesondere für Zahnspangenträger eine wichtige Voraussetzung. Im Folgenden hat Ihnen das Team des MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg hilfreiche Tipps rund um das Thema zusammengestellt.

Ihre Zahnputz-Routine bei festsitzender Zahnspange

Zuerst sollten Sie Ihren Mund mit Wasser ausspülen, um grobe Speisereste, die in der Zahnspange hängen, zu entfernen. Damit Sie Ihre Zähne unbesorgt reinigen können, sollten Sie nun alle herausnehmbaren Teile, wie beispielsweise Gummis, entsorgen. Nun können Sie wie gewohnt mit einer Zahnbürste die Innen- und Außenflächen Ihrer Zähne in kleinen, kreisenden Bewegungen putzen. Um die Drähte Ihrer Spange zu reinigen, können Sie diese vorsichtig von oben nach unten und dann von unten nach oben bürsten. Nachdem Sie Ihre Zähne und die Zahnspange mit einer Zahnbürste gereinigt haben, sollten Sie Ihre Zahnzwischenräume mithilfe einer Interdentalbürste oder Zahnseide säubern. Ihre Zahnärzte der Praxis in Frankfurt-Riedberg zeigen Ihnen gern, wie Sie diese trotz Zahnspange richtig anwenden können. Als letzten Schritt sollten Sie überprüfen, ob sich zwischen Ihren Zähnen oder der Spange Essensreste befinden. Diese können Sie mit einer Mundspülung gründlich ausspülen. Bei hartnäckigeren Resten nutzen Sie am besten eine Zahnzwischenraumbürste, um die Stellen unter den Drähten und zwischen den Brackets zu putzen. Nun sind Ihre Zähne sowie Ihre Zahnspange gründlich gereinigt und sollten sich auch genauso anfühlen.

Die Zahnärzte des MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg sind für Sie da

Haben Sie noch Fragen zur gründlichen Zahnpflege beim Tragen einer Zahnspange? Vereinbaren Sie gern einen Termin, damit Ihnen Ihr Team aus der Praxis am Riedbergplatz 1 individuelle Tipps zur sorgfältigen Mundhygiene geben kann. Bei allen weiteren Fragen oder Anliegen können Sie uns selbstverständlich gern kontaktieren.

 

Fluorid bei Kindern – die wichtigsten Fragen

Unser Zahnschmelz zählt zu den härtesten Materialien in unserem Körper. Damit dieser beständig bleibt und so unsere Zähne schützen kann, sollten wir ihn von klein auf pflegen. Deshalb empfehlen Zahnarztpraxen immer häufiger ihren insbesondere jüngeren Patientinnen und Patienten, fluoridhaltige Zahnpasta zu verwenden. Doch was ist Fluorid eigentlich und ist es medizinisch sinnvoll? Im Folgenden beantwortet unser Team Ihnen die häufigsten Fragen rund um das Thema Fluorid bei Kindern.

Was genau ist denn Fluorid?

Fluoride sind Spurenelemente, die in den meisten Lebensmitteln nur in geringen Mengen vorhanden sind. Sie sorgen dafür, dass Mineralien wie Natrium- oder Kalziumphosphat in die Zahnoberfläche eingelagert werden. Sie bilden einen Schutzfilm, der zur Mineralisation der Zähne beiträgt und sie somit vor zucker- und säurehaltigen Lebensmitteln schützt. Die Folge: Der Entstehung von Karies wird vorgebeugt.

Wie können Sie die Fluoridzufuhr bei Ihrem Kind unterstützen?

Für eine angemessene Fluoridzufuhr stehen Ihnen und Ihrem Kind mehrere Möglichkeiten zur Wahl. Neben Fluoridtabletten und Fluoridlacken sind fluoridhaltige Speisen und Zahnpasten die schonendere Alternative. Bei der Verwendung von Tabletten und Lacken ist Vorsicht geboten, da diese zu überhöhten Dosierungen tendieren. Gern laden wir Sie zu einem Besuch in unsere Praxis ein und besprechen mit Ihnen, welche die geeignetste Variante für Ihr Kind ist. Unsere Spezialisten für Kinderzahnheilkunde freuen sich auf Sie.

Ab wann sollten Sie Ihrem Kind Fluorid zuführen?

Zähne benötigen ab dem ersten Geburtstag eine gründliche Pflege. Dafür sollten Sie jeden Tag die Zähne Ihres Kindes mit einer erbsengroße Menge an Zahnpasta reinigen. Im besten Fall verwenden Sie hierbei eine fluoridhaltige Zahnpasta, um Zahnproblemen verstärkt vorzubeugen.

Kann Fluorid für Ihr Kind giftig sein?

Nein! In den richtigen Mengen ist Fluorid ganz und gar nicht giftig, sondern wichtig für Ihr Kind und seine Zahngesundheit. Anders als Fluor, das eine giftige chemische Substanz darstellt, besteht Fluorid nur aus Fluorverbindungen und nicht toxischen Salzen. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kind bei der Verwendung von fluoridhaltigen Zahnpasten nicht übertreibt. Zu einer Überdosierung kann es zwar erst ab der Menge einer ganzen Tube kommen, doch eine zu große Zufuhr kann bei Ihrem Kind zu Fluorose führen.

Und was ist eigentlich eine Fluorose?

Eine Fluorose beschreibt eine Störung der Mineralisation während des Zahnwachstums bei Kindern im Alter von einem bis sieben Jahren. Bemerkbar macht sich diese zu hohe Fluoridaufnahme durch kalkweiße, im schlimmsten Fall braune Verfärbungen der Zähne. Der überhöhte Fluoridgehalt verändert die Schmelzoberfläche, sodass diese empfindlich und geschwächt wird. Dadurch wird der Zahnschmelz zunehmend poröser und kann Einbrüche erleiden.

Die Zahnärzte der MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg sind für Sie und Ihr Kind da

Mit Leidenschaft und viel Fingerspitzengefühl sorgen wir für einen angstfreien Zahnarztbesuch, denn es ist unser Anliegen, dass sich unsere jüngsten Patientinnen und Patienten während der Behandlung bei uns wohlfühlen. Neben unserer Prophylaxe bieten unsere Kinderzahnärzte Ihnen eine Beratung rund um das Thema Zahngesundheit. Vereinbaren Sie gern einen Termin für Ihr Kind oder kontaktieren Sie uns bei weiteren Fragen.

 

Zahnpflege bei Kindern - Unsere Kinderzahnärzte geben Tipps zu Fluorid

Zahnspange für Erwachsene – wann sind sie sinnvoll?

Die Gründe für Zahnfehlstellungen sind ebenso vielfältig wie ihre Auswirkungen: Genetisch bedingte oder durch einen Unfall verursachte Verformungen können beispielsweise zu Kau- oder Sprachproblemen führen. Die häufig von Betroffenen am fatalsten empfundene Folge ist aber die optische, da Zahnlücken, Über- oder Unterbiss als Makel empfunden werden. Wie so häufig gilt: Je früher Zahnfehlstellungen entdeckt werden, desto leichter sind sie zu beheben. Das bedeutet aber umgekehrt nicht, dass Erwachsene keine Chance auf Besserung haben – grundsätzlich ist in jedem Alter eine Korrektur möglich.

Viele Erwachsene denken, dass sie mit Ihrer Kieferfehlstellung leben müssen, wenn sie im Jugendalter nicht behandelt wurde. Dem ist aber nicht so! Dank neuester Verfahren ist sogar eine besonders unauffällige Therapie möglich. Schließlich sind die auffälligen Brackets der festen Zahnspangen schon bei den Teenagern unbeliebt – die wenigsten Erwachsenen möchten mit solchen Klammern ihre zahnästhetische Situation gefühlt zunächst verschlimmern. Obwohl jene Behandlung oft die schnellsten Erfolge bringt, empfehlen wir erwachsenen Patienten und Patientinnen meist die Invisalign-Methode.

Gerade, ästhetisch, gesund! Deshalb sollten Sie Ihr Lächeln nicht aufgeben.

Manchmal berichten Patienten und Patientinnen uns, dass sie sich mit schiefen Zähnen abgefunden haben. Das ist jedoch nicht immer sinnvoll, denn Fehlstellungen können gesundheitliche Auswirkungen haben. Selbst wenn eine Veränderung also aus ästhetischer Sicht nicht unbedingt gewünscht ist, kann es gute Gründe für eine Spange oder sogenannte Aligner geben.

So ist bei einem Kreuzbiss und ähnlichen Fehlstellungen beispielsweise das Risiko für Parodontitis, Karies oder andere Erkrankungen viel höher. Das liegt daran, dass sich Essensreste, Plaque und Bakterien dort leichter ansammeln können. In gewissem Maße können Sie hier mit einer besonders gründlichen Mundhygiene gegenwirken, die erhöhte Gefahr bleibt aber.

Eine andere Folge von schiefen Zähnen ist viel unbemerkter und wird häufig nicht mit dem Kauapparat in Verbindung gebracht. Kopf- oder Ohrenschmerzen können durch Fehlstellungen bedingt sein. Gleichermaßen kann das Kauen erschwert werden, was wiederum zu Verdauungsproblemen führen kann. In diesem Zusammenhang ist das häufige Auf-die-Zunge- oder -Wange-beißen ein Warnsignal, das Sie mit Ihrem Zahnarzt in Riedberg besprechen sollten.

Schieben Sie es nicht weiter auf, sondern vereinbaren Sie jetzt einen Termin. Gern besprechen wir Ihren individuellen Fall und zeigen mögliche Optionen für die Korrektur auf. Kontaktieren Sie uns bei weiteren Fragen.

Zahnspangen für alle in der KFO Riedberg

Moderne Praxisausstattung für eine bestmögliche und komfortable Behandlung

In unserer Praxis soll sich die ganze Familie wohlfühlen und so haben wir unsere Praxisräume auch gestaltet. Unsere farbenfrohe Kinderpraxis beispielsweise bietet mit ihren liebevollen Wandmotiven viel zu entdecken für unsere kleinen Patienten – vom fleißigen Putzfisch über surfende Pinguine bis hin zum tiefenentspannten Faultier. Es gibt viel zu sehen und zu entdecken, da vergeht die Wartezeit wie im Flug.

Neben der Einrichtung und einem sympathischen Team von Behandlern und Assistenten und Assistentinnen trägt auch die Ausstattung der Behandlungsräume viel zum Komfort und zur Sicherheit bei. Deshalb setzen wir im MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte auf eine hochmoderne Ausstattung an technischen Hilfsmitteln. So können wir auch die bestmögliche Behandlung unserer Patienten und Patientinnen gewährleisten.

Digital und schonend: 3D-Röntgen und Zahnabdruck

Dank der digitalen Volumentomographie (DVT) können wir dreidimensionale Aufnahmen von Kieferknochen und Zähnen anfertigen – hochauflösend und präzise. Wir setzen das 3D-Röntgen unter anderem bei Zahnentfernungen, in der CMD-Therapie oder vor Wurzel- und Parodontitisbehandlungen ein. Die Vorteile dieser digitalen Röntgenaufnahmen liegen zum einen in der geringen Strahlenbelastung, zum anderen in der schnellen Verfügbarkeit und der exzellenten Qualität der Bilder, die eine umfassende Diagnose erlaubt.

Der 3D-Scan via intraoralem Scanner ist die digitale Alternative zum herkömmlichen Zahnabdruck mit Abformmasse. Er erstellt präzise Aufnahmen von Ober- und Unterkiefer. Diese hochauflösenden und dreidimensionalen Bilder kommen bei uns selektiv in der KFO zum Einsatz, um kieferorthopädische Therapien wie beispielsweise die Versorgung mit Zahnspangen zu planen.      

 

Digitaler Zahnabdruck in der KFO Riedberg

Daneben kommt weitere, hochmoderne Medizintechnik bei unseren Behandlungen zum Einsatz, beispielsweise bei Wurzelbehandlungen, der Parodontosebehandlung oder bei der professionellen Zahnreinigung. Unsere Behandlungsinstrumente werden nach strengen Hygiene-Richtlinien in unserem hauseigenen Sterilisationsraum gereinigt und gelagert.

Sie möchten mehr über unsere Praxisausstattung erfahren? Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht oder rufen Sie uns an. Einen Termin können Sie bei uns auch bequem online vereinbaren. Wir freuen uns auf Sie.

Für ein schönes, unbeschwertes Lachen: Unser Angebot im Bereich Zahnästhetik und KFO

Das Lächeln ist bekanntlich die schönste Sprache der Welt. Viele Menschen trauen sich aber aufgrund ihrer Zähne nicht so recht, ihr strahlendes Lachen zu zeigen. Dabei muss das nicht sein – mithilfe moderner Verfahren können wir Menschen dabei helfen, einen verkniffenen Gesichtsausdruck in ein unbeschwertes Lachen zu verwandeln.

Ein Aspekt, der von vielen als Makel wahrgenommen wird, sind verfärbte Zähne. Hier können wir Sie aus medizinischer Sicht schnell beruhigen: Es ist völlig normal, dass diese von Natur aus nicht glänzend weiß sind. Über die Zeit können sich aber verschiedene Lebensmittel oder Gewohnheiten wie Kaffee, Schwarztee oder auch Zigaretten färbend auf Ihr Gebiss auswirken. Diesen Effekt können wir mit einer professionellen Zahnreinigung umkehren, die auch gesundheitliche Vorteile birgt. Einen noch größeren Unterschied erreichen wir mit einer Zahnaufhellung, bei der nicht nur färbende Partikel abgetragen, sondern die eigentliche Farbe der Zähne verändert werden kann.

Eine weitere, dauerhafte Methode zur ästhetischen Zahnoptimierung sind Veneers. Dabei handelt es sich um dünne Keramikplättchen, die auf die Zähne aufgebracht werden. Dadurch lassen sich als „Schönheitsfehler“ empfundene Defekte, Schiefstände oder Verfärbungen ausbessern. Die Veneers sind dabei gleichzeitig robust sowie schonend zu den Zähnen und wirken besonders natürlich – bis zu zehn Jahre lang.

 

Zahnaufhellung in der Zahnarztpraxis am Riedbergplatz

 

Wer hingegen mit größeren Zahnzwischenräumen, schiefen Zähnen oder Kieferfehlstellungen zu tun hat, wird über eine kieferorthopädische Behandlung das gewünschte Ergebnis erzielen. Dafür bieten wir nicht nur die typischen festen Zahnspangen an, sondern auch die besonders unauffällige Invisalign-Methode. Bei dieser wird mit unsichtbaren sogenannten „Alignern“ gearbeitet, die mit der Zeit die Zähne in die gewünschte Position bringen. Diese Behandlung findet nicht nur bei Teenagern großen Anklang, die keine feste Zahnspange tragen möchten, sondern auch bei Erwachsenen. Wir legen außerdem Wert darauf, dass auch im Vorfeld der eigentlichen Behandlung der größtmögliche Komfort sichergestellt wird. Deshalb verwenden wir keine unangenehme Abformmasse, sondern einen präzisen Intraoralscanner.

Wenn Sie sich bei einem dieser Themen angesprochen fühlen oder aus einem anderen Grund das Gefühl haben, Ihr Lächeln verstecken zu müssen, treten Sie gern mit uns in Kontakt oder vereinbaren Sie gleich online einen Termin. Wir freuen uns auf Sie!

Kleine Patienten ganz groß zum Tag der Zahngesundheit 2022

Am 25. September ist es wieder soweit: Beim “Tag der Zahngesundheit” steht unsere Mund- und Zahngesundheit im Fokus. Deutschlandweit finden zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt, oft initiiert durch Krankenkassen, Gesundheitsämter oder auch Zahnärzte.

2022 lautet das Motto “Gesund beginnt im Mund – in Kita & Schule!“, welches die Prophylaxe in Kitas und Schulen in den Mittelpunkt stellt. Denn wie auch die Zahnärzte und Kinderzahnärzte im MVZ Riedberg wissen, bildet eine sorgfältige Zahnhygiene schon bei den ersten Milchzähnen die Basis für eine lebenslange Zahn- und Mundgesundheit. Ein spielerisches Heranführen an gründliches und regelmäßiges Zähneputzen erleichtert den Kleinsten den Einstieg in die Zahnhygiene. Und wenn Zähneputzen auch noch Spaß macht, ist es einfacher, dieses wichtige Ritual in den Alltag einzubauen.

Der Zahnputzunterricht oder die “Zahnputzschule” ist dabei ein wichtiges Instrument bei der Aufklärung zur mundgesundheitlichen Prävention. Bei dieser Gruppenprophylaxe besuchen Zahnärzte und Zahnärztinnen sowie Prophylaxe-Spezialisten Kitas und Schulen, um Kindern die richtigen Techniken für die tägliche Zahnhygiene nahezubringen.

Auch Dinos müssen Zähne putzen – jetzt mitmachen im MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg

Auch in unserer Zahnarztpraxis am Riedbergplatz 1 weiß das Team rund um unsere Kinderzahnärzte, wie es den kleinen Patientinnen und Patienten das Zähneputzen mit Spaß nahebringen kann. Oder wo kann man sonst lernen, einem Dino die Zähne zu putzen?

Zähneputzen mit Dinos - MVZ Zahnärzte und Kinderzahnärzte Riedberg

Neben einer sorgfältigen Prophylaxe bieten wir umfangreiche Beratung bei der Kariesprävention oder wenn trotz sorgfältiger Pflege ein Loch im Zahn auftaucht. Mit Herzblut und viel Fingerspitzengefühl sorgen wir für einen angstfreien Zahnarztbesuch, denn es ist unser Anliegen, dass sich unsere kleinen Patienten jederzeit während der Behandlung bei uns wohlfühlen.

Überzeugen Sie sich selbst und vereinbaren Sie einen Kennenlerntermin für Ihr Kind in unserer Praxis. Oder Sie nehmen den “Tag der Zahngesundheit” zum Anlass für Ihren eigenen Kontrolltermin oder für eine professionelle Zahnreinigung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und stehen Ihnen bei Fragen rund ums Thema Zahngesundheit telefonisch und per Mail zur Verfügung.